Gottesdienst zur Fairen Woche am Sonntag, 27.09.26

 
Gottesdienst zur Fairen Woche am Sonntag, 27. September 2026  10:00 Uhr im Schwarzacher Münster  mit Pfarrerin Ute Braun und Pfarrer Manfred Woschek
  
 
Wenn Sie an unserem Gottesdienst nicht teilnehmen können, haben Sie hier die Möglichkeit dennoch mit unserer Gottesdienstgemeinschaft verbunden zu sein. (Gerne dürfen Sie diesen Gottesdienst auch  ausdrucken und weitergeben. Bitte nutzen Sie dafür die Druckfunktion Ihres Browsers.)
 
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Zum Einzug: Orgelspiel, anschl.
Lied: EvG 316/GL 392,1+3+5 Lobe den Herren…
https://www.youtube.com/watch?v=JSSkG0oSwcI
Begrüßung und Votum
Thematische Einführung:
Heute wollen wir besonders
die Vielfalt in Gottes Schöpfung feiern
und dabei den Blick auf eine oft übersehene,
aber unverzichtbare Gruppe richten:
die Frauen in der Landwirtschaft.
Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2026
zum „Jahr der Bäuerin“ erklärt.
Damit rücken sie die zentrale Rolle von Frauen
in landwirtschaftlichen Lieferketten weltweit ins Zentrum.
Es sind viele Frauen, die pflanzen, ernten, sortieren,
verarbeiten und handeln –
ihre Arbeit sichert den Lebensunterhalt
von unzähligen Haushalten und Kooperativen.
Sie sorgen für Ernährung, Innovation und Wandel.
Trotz der enormen Bedeutung
von Frauen in der Landwirtschaft
bleiben viele von ihnen oft unsichtbar.
Dabei stehen sie vor großen Herausforderungen:
Obwohl Frauen auf Fairtrade-Plantagen
rund 44 % der Angestellten ausmachen,
sind nur
25 % der selbständigen Fairtrade-Farmer*innen Frauen.
Das bedeutet: Viele Frauen arbeiten in der Landwirtschaft –
aber deutlich weniger besitzen Land
oder führen einen eigenen Betrieb.
Tief verwurzelte kulturelle Normen und strukturelle Hürden
erschweren vielen Frauen den Zugang
zu Land, Bildung, Technik und politischer Mitbestimmung.
Sie tragen die sogenannte „dreifache Rolle“:
produktive Arbeit auf dem Feld,
unbezahlte Sorgearbeit im Haushalt
und Verantwortung
für die Dorfgemeinschaft und Kooperative.
Diese Überlastung führt dazu,
dass ihre Leistungen häufig nicht anerkannt werden.
Kyrie mit Kyrieruf: (KR 184 Herr, erbarme dich)
https://www.youtube.com/watch?v=_r-Tr_s_Z_M
Gott, du hast die Welt in ihrer Vielfalt
wunderbar geschaffen
und alle Menschen mit Liebe bedacht.
Doch wir klagen, dass wir oft diese Vielfalt nicht achten und deine Fürsorge für alle Lebewesen vergessen.
Kyrieruf: Herr, erbarme dich … unserer Zeit (KR 184)
Zu oft bleiben Gerechtigkeit und Gleichstellung unerreicht, und wir versäumen es, uns mutig für sie einzusetzen.
Hilf uns, deine Schöpfung als Geschenk zu erkennen
und in unserem Handeln zu fördern.
Kyrieruf: Herr, erbarme dich … unserer Zeit (KR 184)
Ermutige uns, deinen Willen der Liebe und Gerechtigkeit sichtbar werden zu lassen.
Kyrieruf: Herr, erbarme dich … unserer Zeit (KR 184)
Gemeinsames Gebet:
Allmächtiger Gott,
du hast die Erde mit Fülle gesegnet.
Du schenkst uns die Vielfalt der Schöpfung.
Wir danken dir heute besonders für die Frauen,
die mit Sachverstand und Hingabe die Felder bestellen
und für unsere Nahrung sorgen.
Wir bitten dich: Segne ihre Arbeit.
Stärke die Gemeinschaft zwischen denen, die ernten,
und denen, die empfangen.
Lass uns die Gaben deiner Erde in Dankbarkeit teilen
und die Würde aller Menschen achten. Amen.
Lied: KR 142 Gottes Wort ist wie Licht…
https://www.youtube.com/watch?v=kV0Tc9PpjKs
Überleitung zum Psalmgebet:
In diesem Jahr steht unser Gottesdienst zur Fairen Woche
im Zeichen der Vielfalt der Schöpfung.
Es gibt Worte über Vielfalt, die 2.500 Jahre alt sind.
Sie sind in einem Lied, einem Gebet zusammengehalten,
dem 104. Psalm; er gehört zu den ältesten Teilen der Bibel.
Ihn beten wir nun abwechselnd –
linke und rechte Bankseite.
Psalm 104 – abwechselnd beten
L Auf, mein Herz, preise den HERRN!
HERR, mein Gott, wie groß du bist!
R In Hoheit und Pracht bist du gekleidet, 
in Licht gehüllt wie in einen Mantel.
L Den Himmel spannst du aus wie ein Zeltdach. 
Droben über dem Himmelsozean
hast du deine Wohnung gebaut.
R Du nimmst die Wolken als Wagen
oder fliegst auf den Flügeln des Windes. 
Stürme sind deine Boten und das Feuer ist dein Gehilfe.
L Du hast die Erde auf Pfeilern erbaut,
nun steht sie fest und stürzt nicht zusammen. 
R Die Fluten hatten das Land bedeckt,
das Wasser stand über den Bergen. 
L Vor deiner Stimme bekam es Angst;
es floh vor dem Grollen deines Donners. 
R Von den Bergen floss es ab in die Täler,
an den Ort, den du ihm zugewiesen hast. 
L Dann hast du dem Wasser Grenzen gesetzt,
nie wieder darf es die Erde überfluten. 
R Du lässt Quellen entspringen und zu Bächen werden; zwischen den Bergen suchen sie ihren Weg. 
L Sie dienen den wilden Tieren als Tränke,
Wildesel löschen dort ihren Durst. 
R An den Ufern bauen die Vögel ihre Nester,
aus dichtem Laub ertönt ihr Gesang. 
L Vom Himmel schickst du den Regen auf die Berge
und gibst der Erde reichlich zu trinken. 
R Du lässt das Gras sprießen für das Vieh
und lässt die Pflanzen wachsen,
L die der Mensch für sich anbaut,
damit die Erde ihm Nahrung gibt: 
R Der Wein macht ihn froh, das Öl macht ihn schön,
das Brot macht ihn stark. 
L Auch die großen Bäume trinken sich satt,
die Libanonzedern, die du gepflanzt hast. 
R In ihren Zweigen nisten die Vögel,
hoch in den Wipfeln hausen die Störche. 
L Den Steinböcken gehören die hohen Berge,
in den Felsen finden die Klippdachse Zuflucht. 
R Du hast den Mond gemacht, um die Zeit zu teilen;
die Sonne weiß, wann sie untergehen muss. 
L Schickst du die Dunkelheit, so wird es Nacht
und die Tiere im Dickicht regen sich. 
R Die jungen Löwen brüllen nach Beute;
sie erwarten von dir, Gott, dass du sie satt machst. 
L Geht dann die Sonne auf, so ziehen sie sich zurück
und ruhen in ihren Verstecken aus. 
R Nun erwacht der Mensch; er geht an seine Arbeit
und müht sich, bis es wieder Abend wird. 
L HERR, was für Wunder hast du vollbracht!
Alles hast du weise geordnet;
die Erde ist voll von deinen Geschöpfen. 
R Da ist das weite, unermessliche Meer,
darin wimmelt es von Lebewesen,
von großen und kleinen Tieren. 
L Schiffe ziehen dort ihre Bahn
und die gefährlichen Meerungeheuer –
du hast sie geschaffen, um damit zu spielen. 
R Alle deine Geschöpfe warten darauf,
dass du ihnen Nahrung gibst zur rechten Zeit. 
L Sie nehmen, was du ihnen ausstreust;
du öffnest deine Hand und sie alle werden satt. 
R Doch wenn du dich abwendest, sind sie verstört.
Wenn du den Lebenshauch zurücknimmst,
kommen sie um und werden zu Staub. 
L Schickst du aufs Neue deinen Atem,
so entsteht wieder Leben.
Du erneuerst das Gesicht der Erde. 
R Die Herrlichkeit des HERRN bleibe für immer bestehen;
der HERR freue sich an allem, was er geschaffen hat!
L Er sieht die Erde an und sie bebt,
er berührt die Berge und sie rauchen. 
R Ich will dem HERRN singen mein Leben lang;
meinen Gott will ich preisen, solange ich atme. 
L Ich möchte ihn erfreuen mit meinem Lied,
denn ich selber freue mich über ihn. 
R Wer sich gegen den HERRN empört,
soll von der Erde verschwinden,
es soll keine Unheilstifter mehr geben!
A Auf, mein Herz, preise den HERRN!
Preist alle den HERRN – Halleluja! 
Ansprache:
Was für Bilder!
Wie ein Wimmelbuch
wird die Schöpfung vor uns aufgeblättert.
Der Psalm beschreibt Gott nicht
als fernen Baumeister, als abgehobene Architektin,
sondern aktiv und versorgend.
Gott öffnet die Hand und sättigt alle Geschöpfe.
Es ist ein Fest der Schöpfung, zu dem Gott einlädt.
Und Vielfalt ist hier Ausdruck göttlicher Weisheit,
wie es im Vers 24 des Psalmes heißt:
„HERR, was für Wunder hast du vollbracht!
Alles hast du weise geordnet;
die Erde ist voll von deinen Geschöpfen.“ 
Die Vielfalt ist kein Zufall,
sondern gewollt und weise strukturiert.
Alle sind verbunden – alle Geschöpfe.
Da Gott für alle sorgt,
auch für die Tiere, die nicht säen oder ernten,
wird der Mensch eingeladen,
auf diese Fürsorge zu vertrauen.
Gott hat die Vielfalt erfunden.
Gott schafft nicht Einfalt,
sondern lebendige Verschiedenheit.
Jede Art hat ihren Platz, jede Lebensform ihre Aufgabe.
Der Mensch steht nicht über der Schöpfung,
sondern mitten in ihr,
angewiesen auf sie und verantwortlich für sie.
Wir feiern die Faire Woche.
Gaben der Schöpfung werden weltweit gehandelt –
in einer gerechten Ordnung.
Der Faire Handel setzt auf Verbundenheit und Würde.
Die Idee des Fairen Handels lebt ebenfalls von Vielfalt: verschiedene Produkte, Regionen,
Kulturen und Lebensweisen spielen mit
und ergeben ein sinnvolles Ganzes.
Fairer Handel ist ein praktischer Weg,
Gottes gute Ordnung in menschlichen Beziehungen –
und das sind auch Handelsbeziehungen – ernst zu nehmen. Wer Psalm 104 betet, kann auch fragen:
Wie handeln wir so,
dass die Fülle der Erde gerecht verteilt wird?
Wenn wir diesen Psalm heute hören,
dann hören wir ihn nicht in einer idealen Welt,
sondern in einer Zeit, in der Nahrung teuer ist,
Landwirtschaft unter Druck steht
und viele Menschen
unter unsicheren Bedingungen arbeiten.
Gerade deshalb bekommt der Psalm
ein ganz aktuelles Gewicht.
Er fragt uns:
Wie sieht Gottes gute Ordnung heute und bei euch aus?
Und wer trägt bei euch diese Ordnung im Alltag?
Eine Antwort darauf sind die Frauen in der Landwirtschaft. Weltweit leisten Frauen
einen enormen Beitrag zur Ernährung von Familien,
Dörfern und ganzen Gesellschaften.
Sie säen, pflegen, ernten, verarbeiten, verkaufen,
organisieren und sorgen oft zusätzlich
für Kinder, Hausarbeit und Gemeinschaft.
Ohne sie
würde Landwirtschaft in vielen Regionen nicht funktionieren.
Und doch werden ihre Arbeit, ihre Erfahrung
und ihre Verantwortung viel zu oft übersehen.
2026 wurde zum
„Internationalen Jahr der Frauen in der Landwirtschaft“ ernannt.
Es macht sichtbar, was längst wahr ist:
Frauen sind entscheidend für Ernährungssicherheit,
ländliche Entwicklung, Innovation
und den Zusammenhalt in den Regionen.
Gleichzeitig haben sie vielerorts
immer noch schlechteren Zugang zu Land,
Finanzierung, Bildung, Technik und Mitbestimmung.
Das ist nicht nur ungerecht,
es schwächt auch
die Zukunft der Landwirtschaft insgesamt.
Auch der Faire Handel lebt von dieser Einsicht.
Er will nicht nur Produkte fairer machen,
sondern Beziehungen gerechter.
Er fragt nicht allein nach Ware und Preis,
sondern nach Menschen, nach Würde und nach Teilhabe.
Gerade Frauen profitieren davon,
wenn faire Strukturen ihnen mehr Sicherheit,
mehr Einkommen, mehr Weiterbildung
und mehr Entscheidungsmacht geben.
Denn Fairer Handel ist dann stark, wenn er Frauen stärkt –
nicht als Randthema, sondern mitten im System.
Eine weise Ordnung in der Vielfalt – das ist der Gedanke, den wir aus Psalm 104 mitnehmen können.
Unsere Vielfalt ist nicht nur schon so alt wie unsere Erde,
sie ist auch so kostbar, denn sie ist das Leben.
Das Ausmaß ihrer Bedrohung wächst.
Der Psalm schließt mit einem klaren Wunsch ab:
„Wer sich gegen den HERRN empört,
soll von der Erde verschwinden,
es soll keine Unheilstifter mehr geben!“
So leicht wird es wahrscheinlich nicht werden,
wie wir in den letzten Jahren oft erfahren haben.
Aber wir dürfen und sollen das inbrünstig beten
und Widerstand üben,
wenn die Vielfalt angegriffen wird. ---
Kurze Stille
Psalm-Übertragung zu Psalm 104:
A Ich will dem HERRN singen mein Leben lang;
meinen Gott will ich preisen, solange ich atme.
L Gott, du hast diese Welt nicht zufällig gemacht.
Du hast sie klug und lebendig gestaltet.
R Überall ist Bewegung. Überall Leben.
Wasser, das fließt.
L Luft, die trägt. Tiere, die ihren Weg finden.
Menschen, die leben, arbeiten und hoffen.
A Ich will dem HERRN singen mein Leben lang;
meinen Gott will ich preisen, solange ich atme.
R Die Erde ist voller Vielfalt.
Und genau das ist gut so.
L Nicht alles ist gleich. Nicht alles muss gleich sein.
Aber alles hat Wert.
A Ich will dem HERRN singen mein Leben lang;
meinen Gott will ich preisen, solange ich atme.
R Du sorgst für deine Schöpfung.
Du lässt wachsen, was Nahrung gibt.
L Du stärkst, was schwach ist.
Du hältst zusammen, was leicht auseinanderfällt.
R Darum sollen auch wir achtsam leben.
Nicht nur nehmen. Auch teilen.
L Nicht nur profitieren. Auch gerecht handeln.
Weltweit sind wir verbunden.
R Was wir kaufen, hat eine Geschichte.
Hinter jedem Produkt stehen Menschen.
L Ihre Arbeit zählt. Ihr Leben zählt.
Ihre Würde zählt.
R Fairer Handel ist ein Weg, das ernst zu nehmen.
Damit nicht nur wenige gewinnen.
L Sondern viele leben können.
Gut. Sicher. Würdig.
A Ich will dem HERRN singen mein Leben lang;
meinen Gott will ich preisen, solange ich atme.
R Gott, mach uns offen für deine Vielfalt.
Mach uns fair im Umgang mit deiner Welt.
L Mach uns verantwortlich
für das Leben auf dieser Erde. Amen.
A Ich will dem HERRN singen mein Leben lang;
meinen Gott will ich preisen, solange ich atme.
Lied: KR 63,1-3 Die Erde ist schön…
https://www.youtube.com/watch?v=8DPeuyEjk3E
Sinnes-Stationen der Vielfalt:
Im Kirchenraum können Sie an fünf Stationen
fünf fair gehandelte Produkte wahrnehmen -
begleitet von einem Zitat einer Produzentin.
Sie sind nun eingeladen, in Ihrem je eigenen Tempo
die Stationen aufzusuchen, die Sie besonders interessieren.


Station Kaffee
(Bohnen und gemahlen)
„Ich heiße Epifanie Ndacyayisenga und lebe in den Bergen von Ruanda. Früher mussten wir unseren Kaf-fee zu sehr niedrigen Preisen verkaufen. Seit wir Partner-kooperative von Angelique's Finest, einem „Kaffee ganz aus Frauenhand“ sind, können wir unsere Pflanzen ökologisch anbauen und unsere Kinder zur Schule schicken.“
Wenn Du diesen Kaffee riechst,
dann riechst Du auch ein Stück von Epifanies Hoffnung.


Station Kakao
(Backkakao in Schale + Mini-Schokoladen zum Mitnehmen)
„Ich bin Marisol Villar Batista und bin Mitglied und Sekretärin bei Cooproagro, einer Kakao-Kooperative in der Dominika-nischen Republik. Ich arbeite mit meiner Familie auf einer kleinen Plantage. Durch den Fairen Handel können wir neue Bäume pflanzen, die Schatten spenden und den Boden schützen.“
Diese Schokolade ist ein Zeichen:
Die Arbeit von Marisol ist etwas wert.


Station Tee
(lose und Teebeutel)
„Ich bin Margie Farao und bin Mitglied von WORC in Südafrika. Früher hatten wir kaum Mitspracherecht. Heute sind wir Teil einer Fair-Trade-Grup-pe, die gemeinsam entscheidet, wofür wir das zusätzliche Geld nutzen. Fairer Handel bedeutet nicht nur, selber bes-ser zu verdienen, sondern ebenso, fair zueinander zu sein.“
Wenn Du diesen Tee riechst, dann riechst Du auch
die gemeinsame Kraft der Mitglieder von WORC.


Station Gewürze (Vanille)
(Schoten und gemahlen)
„Ich heiße Tabavy Esteline und bin Mitglied der Genossenschaft KOMAM. Der Vanille-anbau ist unsere Lebensgrundlage. Seit wir fairtrade-zertifiziert sind, habe ich keine Probleme mehr, Medikamen-te zu kaufen und die Arztrechnungen meiner Familie im Falle einer Krankheit zu bezahlen.“
Wenn Du diesen Duft einatmest,
dann riechst Du auch ein Stück von Tabavys Freude.


Station Webstoff
(Stola oder Tuch aus Eine-Welt-Laden)
„Ich heiße Savitri und bin Weberin im Physi-cally Handicapped Training and Rehabilitation Centre. Als Leprakranke kam ich vor 30 Jahren zusammen mit meinem Mann in das Rehabilitierungszentrum. Dort haben wir das Weben gelernt. Durch die Kooperation zwischen dem Rehabilitierungszentrum und MESH wurde ich nach Delhi eingeladen, um dort an einem Designer-workshop teilzunehmen und meine Fähigkeiten zum internationalen Frauentag weiterzugeben.“
Wenn Du diesen Stoff berührst,
verbindest Du Dich mit Savitris Zukunft.
Lied: GL 468/EvG 432,1-3 Gott gab uns Atem…
https://www.youtube.com/watch?v=MZVFn8pQ64I
Fürbitten:
P Gütiger Gott, deine Güte erfüllt die Welt.
Voll Vertrauen bringen wir unsere Bitten vor dich:
KA Sieh auf die Frauen in der Landwirtschaft und hilf,
dass ihr Beitrag in den Familien und Gemeinschaften
weltweit wertgeschätzt und gefördert wird.
Schöpfer der Vielfalt:
A: Wir bitten dich, erhöre uns.
EV: Stärke den Geist
des Zusammenhalts und der Gleichberechtigung,
damit alle Menschen ihre Talente entfalten
und von ihrer Hände Arbeit leben können.
Schöpfer der Vielfalt:
A: Wir bitten dich, erhöre uns.
KA Wirke in den Verantwortlichen,
Strukturen des Friedens und der Gerechtigkeit
zu schaffen.
Lass sie das Wohl der Menschen im Blick behalten.
Schöpfer der Vielfalt:
A Wir bitten dich, erhöre uns.
EV Für uns, die wir hier versammelt sind:
Schenke uns
einen wachen Blick für den Wert der Landwirtschaft.
Lass uns durch unser Handeln
die Verbindung zu unseren Mitmenschen festigen.
Schöpfer der Vielfalt:
A Wir bitten dich, erhöre uns.
KA Für deine Schöpfung:
Hilf uns,
ihre Schönheit und die Vielfalt dankbar zu genießen
und sie als dein kostbares Geschenk
für kommende Generationen zu erhalten.
Schöpfer der Vielfalt:
A Wir bitten dich, erhöre uns.
P Gott, du meinst es gut mit uns.
Erhöre unser Gebet
und begleite unser Tun mit deinem Segen.
Durch Christus, unseren Herrn. Amen.
Vaterunser:
Lasst uns nun miteinander darum beten,
das Gottes Reich der Gerechtigkeit und des Friedens
unter uns Wirklichkeit wird:
Vater Unser …
Lied: KR 59,1-3 Der Herr segne dich (Plaisir d’amour)
https://www.youtube.com/watch?v=KOXigCqgdqg
Abkündigungen
Segen:
WO Erbitten wir zum Schluss Gottes Segen:
BR Der gütiger Gott lasse uns ein Segen sein
in der Vielfalt unseres Handelns.
WO Er lasse uns ein Segen sein
im fairen Umgang miteinander.
BR Er lasse uns ein Segen sein
im Bewahren Seiner Schöpfung.
WO Er lasse uns ein Segen sein
in der Fülle unseres Lebens.
Br Der gütige Gott lasse uns ein Segen sein
als sein Ebenbild.
WO Der gewähre uns Gott-Vater, + Gott-Sohn
und + Gott-Heiliger Geist. Amen.
Verabschiedung (Pfr.in Braun)
Zum Auszug: Orgelspiel