Gottesdienst am 16. Sonntag nach Trinitatis, 20.09.26

 
Gottesdienst am sechzehnten Sonntag nach Trinitatis, 20. September 2026  10:00 Uhr in Lichtenau  mit Pfarrerin Ute Braun
  
 
Wenn Sie an unserem Gottesdienst nicht teilnehmen können, haben Sie hier die Möglichkeit dennoch mit unserer Gottesdienstgemeinschaft verbunden zu sein. (Gerne dürfen Sie diesen Gottesdienst auch  ausdrucken und weitergeben. Bitte nutzen Sie dafür die Druckfunktion Ihres Browsers.)
 
Bläsergruppe: Nessaja , Peter Maffay
 
Lied: EG 334,1-6: Danke für diesen guten Morgen
 
Votum: Wir feiern Gottesdienst im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. (Amen.)
Gruß: Der Herr sei mit euch (...und mit deinem Geist.)
 
Begrüßung:
Alle + Tauffamilien
„Fürchte dich nicht“ so klingt es heute durch unseren Gottesdienst – wir hören von Gottes Begleitung und Treue, von seiner Hilfe und seinem Trost.
 
Psalm: (EG 735; Ps 68)
Die Gerechten freuen sich und sind fröhlich vor Gott
und freuen sich von Herzen.
Singet Gott, lobsinget seinem Namen!
Macht Bahn dem, der durch die Wüste einherfährt;
er heißt Herr. Freuet euch vor ihm!
Ein Vater der Waisen und ein Helfer der Witwen
ist Gott in seiner heiligen Wohnung,
ein Gott, der die Einsamen nach Hause bringt,
der die Gefangenen herausführt, dass es ihnen wohlgehe.
Gelobt sei der Herr täglich.
Gott legt uns eine Last auf, aber er hilft uns auch.
Wir haben einen Gott, der da hilft,
und den Herrn, der vom Tode errettet.
Ehre sei dem Vater...
 
Eingangsgebet:
Wir kommen zu dir, Gott.
Unseren Alltag bringen wir mit.
Wir zeigen dir, was uns freut.
Wir sagen dir, was uns bedrückt.
Jetzt in der Stille.
 
Stille
 
Von dir, Gott, sagen viele:
Du hilfst.
Du gibst Kraft.
Das möchten wir spüren.
Jetzt in diesem Gottesdienst.
Und dann in unserem Alltag.
Damit sich Freude ausbreite,
heute und morgen und immer.
(Amen)
 
Loblied: NL 68: Lobe den Herrn meine Seele (Nur den Kehrvers – und den 2x)
 
Begrüßung/Vorstellung d. Tauffamilien:
 
Lesung: Kinderevangelium
Da brachte man Kinder zu Jesus, damit er ihnen die Hände auflegte. Die Jünger aber wiesen die Leute schroff ab. Als Jesus das sah, wurde er unwillig und sagte zu ihnen: „Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn Menschen wie ihnen gehört das Reich Gottes. Amen, das sage ich euch: Wer das Reich Gottes nicht so annimmt, wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.“
Und er nahm die Kinder in seine Arme; dann legte er ihnen die Hände auf und segnete sie.
 
Gebet:
Gott, wir danken dir für das Wunder des Lebens,
für den neuen Anfang, den Du schenkst.
Wir freuen uns mit den Eltern an Theo und an Tilda.
 
Du, Gott, willst die beiden Kinder auf ihrem Lebensweg
beschützen und bewahren.
Sie sollen Fröhlichkeit und Lachen entdecken
und andere damit anstecken.
Bleib du auch bei ihnen, wenn sie die Lasten und Grenzen
des Lebens erfahren.
 
Wir bitten dich für die Eltern und Paten.
Gib uns allen die Kraft und die Weisheit die beiden Kinder
In deiner Liebe und im Glauben an dich zu erziehen,
dass sie den Glauben an dich entdecken
und ihren Platz in deiner Gemeinde finden.
Amen.
 
Taufansprache
 
Taufbefehl:
Jesus sprach zu seinen Jüngern:
„Gott hat mir Macht gegeben, große Macht. Alle Macht im Himmel und auf der Erde. Darum geht nun zu allen Völkern der Erde, und macht die Menschen zu meinen Freunden und Jüngern! Tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes! Sagt ihnen, sie sollen so leben, wie ich es euch aufgetragen habe. Und denkt daran: ich bin immer bei euch, jeden Tag, bis an das Ende der Welt.
 
Glaubensbekenntnis:
Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.
Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche, Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten
und das ewige Leben. Amen.
 
Taufen
 
Bläsergruppe: Mögen Engel dich begleiten
 
PREDIGT über 2.Timotheus 1,7
Wenn man, wie wir heute, Taufe feiern, dann ist da die große Sehnsucht, dass unsere Kinder geborgen und behütet aufwachsen dürfen.
Und weil wir spüren, dass wir den Kindern nur einen Teil dieser Sicherheit und Geborgenheit geben können – und auch nicht immer an ihrer Seite sein können, vertrauen wir sie in der Taufe Gott an.
Ganz egal wie tief verankert unser Glaube ist, ist da einfach die Sehnsucht, ja die Hoffnung, dass es etwas oder jemanden gibt, der größer und stärker ist als wir selbst und der auf diese Kinder Acht gibt. Sie begleitet und beschützt – ihr ganzes Leben lang.
Und so verbinden wir mit der Taufe auch ganz viele Wünsche und empfinden die Taufe und Gottes Segen, wie eine Art Schutzschild, das wir den Kindern mitgeben.
Sie sollen gesegnet sein – und damit verbinden wir in erster Linie, dass es den Kindern gut geht – so wie es auch in den Wünschen der Eltern von Tilda und Theo deutlich wurde.
Und wer es noch ein wenig bildlicher mag – der fand sich vielleicht in dem Liedtext von den Engeln wieder, den wir gerade gehört haben.
 
Das wünschen wir den Kindern bei der Taufe – aber wenn wir in uns hinein hören, eigentlich auch uns selbst.
Wir hätten auch gerne Engel, die uns begleiten und eine Art Schutzschild, das uns vor allem Bösen bewahrt.
Aber als Erwachsene wissen wir, dass es sich im Leben manchmal anders anfühlt.
Wir erfahren Krisen, die uns herausfordern – im eigenen Leben durch Abschiede oder Krankheiten oder andere Herausforderungen – aber auch in unserem Umfeld, durch Veränderungen in der Welt, durch Kriege und Krisen, die wir nicht verantwortet haben, aber mit denen wir dennoch konfrontiert werden und die uns auch manches Mal Angst oder zumindest Sorgen machen.
Wo ist dann dieser Segen, der uns allen bei der Taufe zugesagt wurde – wo ist die treue Begleitung und die Hilfe, nach der wir uns sehnen?
In dem Predigttext aus dem 2. Timotheusbrief, der heute eigentlich dran wäre, ist ein Vers, den viel von uns kennen. Er heißt: (Vers 7) Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.
 
Ein toller Vers – und so ist es auch gar nicht so verwunderlich, dass er immer wieder gerne als Taufspruch ausgesucht wird oder auch als Konfirmationsspruch.
Denn er macht Mut – und er gibt Trost und Hoffnung.
Und im Grunde ist dieser Vers einen Art Tauferinnerung für uns alle. Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.
 
Wir glauben, dass wir bei der Taufe von Gott gesegnet werden – und die Bibel erzählt, dass wir alle mit der Taufe, Gottes Geist empfangen haben.
In den biblischen Geschichten wird das oft sehr kraftvoll beschrieben – da haben ängstliche Jünger plötzlich den Mut hinauszugehen und ihren Glauben zu bezeugen. Da verstehen sich auf einmal Menschen aus den unterschiedlichsten Nationen, obwohl sie nicht dieselbe Sprache sprechen.
Da werden Menschen getröstet und aufgerichtet – werden förmlich aufgeweckt und packen ihr Leben an.
Als Jesus getauft wurde, wurde der Geist Gottes sogar sichtbar – in Gestalt einer Taube, die auf Jesus herunterkam – begleitet von den Worten: „du bist mein geliebter Sohn“.
Und die Erwachsenen, von deren Taufe die Bibel erzählt, wurden spürbar von einer besonderen Kraft erfüllt.
Wenn uns Gottes Geist geschenkt wird – in der Taufe – aber auch wenn wir beginnen mehr und mehr zu glauben, dann ist das selten so deutlich zu spüren, wie es die Bibel erzählt – und auch nicht unbedingt nach außen sichtbar.
Aber da - ist dieser Geist Gottes doch.
 
Der Geist Gottes…
…für Konfis ist das immer ein bisschen schwierig – was ist denn der Geist Gottes?
Ich beschreibe es ihnen dann gerne so: der Geist Gottes ist eine besondere Kraft aus Gott. Eine unsichtbare Kraft, die in uns drin wirkt. Die uns Mut macht, uns aufrichtet und tröstet, die uns glauben hilft und beten, die uns hilft richtig zu handeln und zu vertrauen.
Manchmal bemerken wir ihn erst nach einer Weile – oder im Rückblick:
Wir haben eine schwere Zeit durchgestanden – und sehen beim Rückblick: da war eine Kraft in uns, die uns geholfen hat, auszuhalten, hindurchzugehen, nicht zu verzweifeln.
Da greift Angst und Trauer nach uns und wir wissen nicht, wie wir sie abschütteln können – denn eigentlich ist sie uns lästig. Und erst im Nachhinein sehen wir: es hat sich im Lauf der Zeit verwandelt – die Angst wurde kleiner und die Trauer leiser.
Und auch beim Beten machen wir immer wieder die Erfahrung – dass sich auf einmal die richtigen Worte in uns finden – um auszusprechen, was uns bewegt – oder um es zumindest zu denken, und es still auszusenden zu dem, von dem wir hoffen, dass er uns hört.
 
„Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht…“
Ich denke an das „Fürchte dich nicht!“ Gottes, das sich wie ein Roter Faden durch die Bibel zieht:
Abraham hört es – als er sich auf den Weg machen soll in ein neues Land.
Jakob hört es, als er auf der Flucht vor seinem Bruder ist.
Mose und sein Volk in der Wüste hören es, als Gott ihnen begegnet und ihnen seine Lebensregeln gibt.
Maria hört es, als der Engel mit diesen Nachrichten zu ihr kommt, die sie vor eine völlig neue Lebenssituation stellen.
Die Hirten auf dem Feld hören es, als Jesus geboren wird.
Josef hört es in der Nacht, als er davon träumt, dass er seine Familie in Sicherheit bringen muss.
Jesus sagt sie in seinen Abschiedsworten an seine Jünger.
Die Frauen hören sie von den Engeln am Grab…
…und man könnte noch mindestens genauso viele Menschen und Situationen mehr nennen.
Für mich bedeutet diese Fülle der „Fürchte dich nicht!“ in der Bibel – dass es nichts Schlimmes ist, Angst zu haben – selbst die Mutigsten und Glaubensstärksten haben Angst – oft an Lebensübergängen oder bei Erfahrungen, die uns zu schaffen machen oder uns überfordern. Ja, sogar von Jesus selbst wird es erzählt, dass er Angst hatte – damals im Garten Gethsemane.
Für mich bedeutet es aber auch, dass Gott diese Angst sieht und uns in dieser Angst nahe sein will, uns helfen will – ja, dass er der Angst in gewisser Weise entgegenwirken möchte.
 
„Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft!“
Ich hab es schon gesagt: Der Geist Gottes wird oft als Kraft beschrieben – eine Kraft, die aufrichtet, stärkt, Mut macht und tröstet.
Und das bedeutet so viel wie: Gott will uns immer wieder die Kraft zum Leben geben – Kraft, die Herausforderungen zu tragen, die uns gestellt sind – Kraft weiterzugehen, auch wenn alles in uns grad dagegenspricht.
Manchmal kommt diese Kraft direkt aus unserem Inneren – oder wenn man so will: legt Gott diese Kraft in uns – und wir spüren, dass wir weitergehen können – zumindest den nächsten Schritt – und dass wir weiterleben wollen – zumindest den nächsten Tag.
Manchmal erhalten wir diese Kraft aber auch durch andere – Menschen, die uns begegnen und für uns da sind – mit wortlosem Trost oder guten Worten, die uns stärken und aufrichten.
Manchmal hören oder lesen wir aber auch etwas, das uns stärkt, Mut macht, Kraft gibt – manchmal ist es die Lebensgeschichte eines anderen, manchmal ein Zuspruch Gottes, der in einem Gottesdienst oder auch in einem Text, den wir lesen, zu uns durchdringt.
Nicht immer ist diese Kraft, die wir da bekommen so stark, dass wir Bäume rausreißen könnten – aber doch so, dass wir ein Stückchen aufrechter, mutiger, getroster weiter gehen können.
 
„Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Liebe“
Wenn Menschen Angst haben – z.B. vor anderen – dann entwickeln sie Abwehrmechanismen, Verteidigungsstrategien.
Manchmal nur mit Worten – manchmal mit Fäusten und Waffen.
Den Geist, den wir von Gott erhalten haben, ist ein Geist der Liebe.
Es ist der Geist, die Gabe, die uns ermöglicht, den anderen wirklich zu sehen – in seiner Not, mit seiner Angst, mit seinen Bedürfnissen.
Es ist der Geist, der uns daran erinnert – dass der andere wie ich selbst ein Kind Gottes ist, ein geliebtes Kind Gottes.
Wer den anderen mit liebevollem Blick anschauen kann und nicht mit ängstlichem oder misstrauischem, der kann ihm offener begegnen – kann seine Abwehrhaltung lösen, weil er – wenn es gut geht – erkennt, dass er doch gar nicht angegriffen wird.
Der Geist der Liebe ist es aber auch, der uns dazu befähigt für andere da zu sein, die unsere Hilfe, unseren Trost und unsere Nähe brauchen.
 
Und schließlich: „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern den Geist der Besonnenheit“
- besonnen – eigentlich ein schönes Wort – be-sonnen…
Es klingt irgendwie wohltuend – so, als würde man vom Licht der Sonne angeleuchtet…
Und in gewisser Weise ist es ja auch so: wenn wir besonnen handeln oder reden, dann heißt das ja, dass wir nichts überstürzen, sondern, dass wir uns den nächsten Schritt, das nächste Wort, die nächste Aktion sehr gut überlegen.
Es heißt wohl auch, dass wir versuchen, die ganze Situation, der wir uns stellen müssen, in jedem Licht zu betrachten.
Es heißt auf jeden Fall auch: sich Zeit lassen – geduldig sein – mit dem anderen aber auch mit sich.
Wenn wir Angst haben oder uns anders in Not fühlen, werden wir oft ungeduldig – mit anderen Menschen, mit unserer Lebenssituation aber ganz oft auch einfach mit uns selbst. Und das macht das Ganze nur noch schwerer und unerträglicher für uns… deshalb diese Besonnenheit…
 
„Fürchte dich nicht!“ sagt Gott –
…und er antwortet damit auf unsere ganz persönliche Sehnsucht, sicher und geborgen leben zu dürfen.
Er weiß, dass wir Angst haben oder am Glauben zweifeln, wenn das Leben hart zu uns ist, wenn wir Herausforderungen erleben, die uns erst einmal überfordern, oder wenn Menschen uns angreifen. Das ist menschlich – das ist normal – ja in vielen Situationen ist es sogar wichtig, Angst zu spüren.
Aber Gott will uns helfen, trotz allem weiterzugehen, zu leben, zu lieben, zu hoffen und zu handeln.
Deshalb erfüllt er uns immer wieder mit dieser Kraft, die uns erinnert, dass wir nicht allein sind, sondern dass Gott selbst bei uns ist und uns den Rücken stärkt.
Er stellt uns Menschen zur Seite, die Zeit und Herz für uns haben.
Und er traut uns zu, dass auch wir für andere solche Menschen sein können.
 
Tilda und Theo haben vorhin ihren Taufspruch mit auf den Weg bekommen, der sie begleiten und stärken soll.
Wir bekommen mit diesem Vers aus dem 2. Timotheusbrief heute in gewisser Weise auch nochmal einen Taufspruch mit auch den Weg – einen Tauferinnerungsspruch: Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.
Und darin steckt Gottes Zusage an uns: „Fürchte dich nicht, sondern geh deinen Weg – mutig und stark, besonnen und mit Liebe – ich bin an deiner Seite und gebe dir die Kraft dazu!“ Amen.
 
Lied: NL 161,1-3: Ich verlass dich nicht
 
 
Fürbittengebet:
Herr du sagst zu uns: Fürchte dich nicht!
Aber so vieles in der Welt macht uns Angst – lässt uns an unserem Glauben und an deiner Liebe zweifeln.
Doch zugleich brauchen wir auch die Hoffnung, dass du stärker bist als alle Not, uns nahe bist in jeder Lebenssituation – auch wenn die Angst nach uns greift.
 
Wir bitten dich für alle die Angst haben – um sich – um die Menschen an ihrer Seite – um unsere Welt und wie sie sich verändert.
Mach ihnen Mut weiterzugehen – zu hoffen und dir zu vertrauen. Lass sie nicht hart werden, sondern liebevoll und besonnen auf sich selbst und die Menschen um sie schauen.
 
Angst ist es auch, die Menschen zu Feinden macht. Die Misstrauen stiftet gegenüber Fremdem, die Gewalt und Ausgrenzung schürt. Herr, weiche harte Grenzen auf und hilf Menschen, in anderen deine geliebten Kinder zu sehen.
 
Wir bitten für uns, wenn wir selbst Angst haben oder andere in Angst und Not begleiten.
Wir denken dabei auch an Menschen, die krank sind oder einsam, an Menschen, die um ihre Angehörigen trauern.
Stärke unseren Glauben in dich und lass uns deinen Geist erfahren, der uns aufrichten, stärken und trösten will.
 
Wir träumen alle von einer Welt, in der es keine Angst geben muss, in der wir in Frieden zusammen leben, besonnen handeln und aufeinander acht geben.
Hilf uns, an so einer Welt mitzubauen und so ein Zusammenleben zu gestalten – für die Kinder, für die Jugendlichen und für uns selbst.
 
In der Stille vertrauen wir dir die Menschen an, die uns am Herzen liegen …
 
STILLE
 
Gemeinsam beten wir:
Vater unser im Himmel. Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
 
Der Friede Gottes, welcher höher ist als alle Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen.
 
Abkündigungen
 
Lied: EG 581,1-3: Segne uns o Herr
Segen
Es segne und behüte euch der lebendige Gott,
der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.
(Amen, Amen, Amen)
 
Bläsergruppe: The Circle of Life , Elton John