Gottesdienst am Sonntag Kantate, 03.05.26

 
Konfirmationsgottesdienst am Sonntag Kantate, 03.05.2026  10:00 Uhr in Scherzheim mit Pfarrerin Ute Braun
 
 
Wenn Sie an unserem Gottesdienst nicht teilnehmen können, haben Sie hier die Möglichkeit dennoch mit unserer Gottesdienstgemeinschaft verbunden zu sein. (Gerne dürfen Sie diesen Gottesdienst auch  ausdrucken und weitergeben. Bitte nutzen Sie dafür die Druckfunktion Ihres Browsers.)
 
Orgelvorspiel mit Einzug der Konfis + KGRs
Begrüßung:
Lied: Morgenlicht leuchtet (EG 455,1-3)
 
Votum
Wir feiern unseren Gottesdienst im Namen des Vaters, und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
 
Hinführung
 
Psalm 31 in moderner Übertragung
Gott, dir kann ich vertrauen, du bist um mich,
zu dir kann ich jederzeit kommen,
mit allem, was mich bedrückt.
Du beschützt und bewahrst mich,
bei dir bin ich sicher und geborgen
wie in einer Burg.
Deshalb kann ich fröhlich sein,
denn du nimmst mich wahr
mit all meinen Sorgen und Problemen.
Du ergreifst meine Hand
Und eröffnest mir Freiräume, mich zu entfalten:
Du stellst meine Füße auf weiten Raum.
(Ehre sei dem Vater…)
 
Eingangsgebet
Guter Gott,
ein ¾ Jahr lang waren unsere Konfis gemeinsam unterwegs. Sie haben sich gemeinsam auf den Weg gemacht, um mehr über dich zu erfahren. Um zu entdecken, was der Glaube an dich für ihr Leben bedeuten kann.
Letzten Sonntag wurde in ihren Texten ihr Vertrauen hörbar – aber auch ihre Hoffnungen für ihr Leben und die Sehnsucht nach gesegnet-sein.
Wir spüren: der Glaube an dich ist etwas Besonderes. Er macht uns Mut, schenkt uns Hoffnung und Perspektiven, stellt uns an unseren Platz in dieser Welt – gibt uns aber auch Orientierung und Freiräume, die wir gestalten können.
So bitten wir dich: sei auch jetzt dabei, wenn wir diese Jugendlichen für ihren weiteren Lebensweg segnen. Lege deinen Geist in sie, der ihnen hilft, deinen Verheißungen zu glauben. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.
 
Zu Beginn eurer Konfi-Zeit habt ihr das Plakat hier vorne gestalten mit euren Fußabdrücken.
Wir hören heute noch einmal die Lesung, die dazugehörte!
 
Lesung: 1. Mose 28,10-17
Aber Jakob zog aus von Beerscheba und machte sich auf den Weg nach Haran und kam an eine Stätte, da blieb er über Nacht, denn die Sonne war untergegangen. Und er nahm einen Stein von der Stätte und legte ihn zu seinen Häupten und legte sich an der Stätte schlafen.
Und ihm träumte, und siehe, eine Leiter stand auf Erden, die rührte mit der Spitze an den Himmel, und siehe, die Engel Gottes stiegen daran auf und nieder.
Und der HERR stand oben darauf und sprach: Ich bin der HERR, der Gott deines Vaters Abraham, und Isaaks Gott; das Land, darauf du liegst, will ich dir und deinen Nachkommen geben. Und dein Geschlecht soll werden wie der Staub auf Erden, und du sollst ausgebreitet werden gegen Westen und Osten, Norden und Süden, und durch dich und deine Nachkommen sollen alle Geschlechter auf Erden gesegnet werden.
Und siehe, ich bin mit dir und will dich behüten, wo du hinziehst, und will dich wieder herbringen in dies Land. Denn ich will dich nicht verlassen, bis ich alles tue, was ich dir zugesagt habe.
Als nun Jakob von seinem Schlaf aufwachte, sprach er: Fürwahr, der HERR ist an dieser Stätte, und ich wusste es nicht!
Und er fürchtete sich und sprach: Wie heilig ist diese Stätte! Hier ist nichts anderes als Gottes Haus, und hier ist die Pforte des Himmels.
 
Scherzheim: Bläsergruppe: Firework
Lichtenau: Konfis: You raise me up
 
Ansprache:
Liebe Konfis!
Hier vorne steht noch das Plakat mit euren Fußspuren.
So habt ihr euch im letzten Oktober der Gemeinde vorgestellt.
Es war ein Sinnbild dafür, dass ihr nun gemeinsam unterwegs sein wollt – unsere Gemeinden kennenlernen, euch mit unserem Glauben auseinandersetzen, mit anderen Jugendlichen gemeinsam Zeit verbringen.
 
Heute geht dieser gemeinsame Weg ein stückweit zu Ende. Zumindest in der Form, dass wir uns jeden Mittwoch zum Konfi treffen.
Auch von kirchlicher Seite ist es ein Übergang – mit eurer Konfirmation seid ihr aus kirchlicher Sicht nicht mehr Kinder sondern Erwachsene.
Und auch für eure Familie wird mit dem heutigen Tag deutlich: ihr werdet groß und geht mehr und mehr euren eigenen Weg.
 
Wo wird dieser Weg hinführen – was stärkt euch für diesen Weg – was gibt euch Orientierung?
Wo geht’s lang?
In manchen Situationen wünscht man sich da einen Wegweiser, wie der auf dem Liedblatt – der auch nachher auf euren Konfi-Urkunden drauf ist.
Aber sehr selten steht so ein Wegweiser mitten auf unserem Lebensweg und sagt: hier geht’s lang.
Aber IHR habt so einen Wegweiser trotzdem.
Lasst es mich euch zeigen:
 
Mein erster Wegweiser für euch heißt: Sei du/ Du bist du – die Konfirmation fällt in eine Zeit, wo man als Jugendlicher nicht immer so ganz zufrieden mit sich selbst ist. Man ist nicht mehr Kind aber auch noch nicht erwachsen – die Stimmungen sind sehr wechselhaft – und eigentlich hat man ständig an sich selbst etwas auszusetzen.
Ja, irgendwie passt man in dieser Zeit irgendwie nicht so richtig in seinen Körper und zu seinen Gedanken und Wünschen und Vorstellungen.
Eine nicht ganz einfache Zeit!
 
Gerade deshalb finde ich es eigentlich super, dass die Konfirmation genau in diese Zeit fällt – denn in der ein oder anderen Form habt ihr in dieser Konfizeit immer wieder gehört: So wie du bist, bist du in Gottes Augen wertvoll. So wurdest du erdacht – so bist du richtig.
Also egal, was dir innere oder äußere Kritiker einreden wollen – sei einfach du selbst! Du bist du. Und das ist gut so!
 
Das andere, was für mich da noch dazu gehört ist – dass jeder von euch einmalig ist.
Holt euch nochmal unsere Konfigruppe vor Augen.
Wie unterschiedlich wart ihr doch alle – da gab es die Ruhigen, Überlegten.
Es gab die, die gut reden konnten und andere, die sich besser in geschriebenen Worten ausdrücken konnten – es gab die Kreativen und die, die im Sport besser waren.
Es gab die eher Quirligen und Lauten – und es gab die Stillen.
Und erst in dieser Mischung wurde unsere Gruppe komplett.
Denn wenn wir nur Jugendlichen von einer „Sorte“ dabei gehabt hätten, hätte vieles im Konfi gar nicht geklappt.
Da braucht man das Zusammenwirken in aller Verschiedenheit.
Also nochmal: Du bist du! Ganz einmalig, individuell. So wirst du gebraucht! Sei einfach du!
 
Der zweite Wegweiser ist die Familie. Sie hat euch bis heute begleitet.
Sie ist auch heute da – an diesem so wichtigen Fest für euch auf dem Weg zum Erwachsen-werden.
Eure Familie hat euch geprägt.
In keiner Familie läuft immer alles glatt – aber die Erfahrungen, die ihr in eurer Familie gesammelt habt, die tragt ihr weiter in euer Leben – ganz bewusst oder auch unbewusst.
Gutes werdet ihr fortführen – auch wenn ihr mal eure ganz eigenen Weg einschlagt.
Von anderem werdet ihr euch vielleicht eher ablösen und neue Wege beschreiten. Und beides darf sein.
Familie ist aber auch jeden Fall etwas, das bleibt – als eine feste Größe in eurem Leben – Vertrauenspersonen, Menschen, die ihr um Rat fragen könnt, Menschen, die einfach für euch da sind – jetzt sind es Eltern, Großeltern, Paten und Geschwister. Und später werdet ihr es sein – für die Menschen, die euch anvertraut werden.
 
Der 3. Wegweiser heißt: Liebe – die Liebe eurer Familie – sie hat euch geprägt – ins Leben begleitet. Eure Familien waren da für euch – so gut sie es konnten.
Aber manchmal kommen auch Eltern an ihre Grenzen oder als Kinder spürt man die Liebe nicht immer – oder kann sie nicht so recht glauben… deswegen ist es für mich z.B. ganz toll zu wissen, dass es da noch eine andere Liebe gibt, die jeden von uns – jeden von euch – vom Lebensanfang an begleitet und umgibt. Es ist die Liebe, die Gott uns schenkt.
Liebe ist auch etwas, das ihr leben sollt/weitergeben könnt. Die Liebe zu Gott und auch die Liebe zu anderen Menschen.
Ihr habt während eurer Konfizeit euch nochmal an Jesusgeschichten erinnert. Jesus kann und soll euch ein Vorbild sein, wie man Liebe lebt.
 
Denn wenn man Liebe lebt – wirklich lebt – dann trägt man mit dazu bei, dass es in unserer Welt friedlicher zugeht.
Frieden – so habt ihr es letzten Sonntag gesagt – den wünscht ihr euch – den habt ihr erbeten.
Zu diesem Frieden könnt ihr aber auch selbst beitragen: wenn ihr so lebt, wie Jesus es gezeigt hat – mit Respekt vor jedem Geschöpf, mit Wertschätzung der ganzen Schöpfung.
Frieden beginnt im ganz Kleinen: in euch drin, wenn ihr nicht allzu streng mit euch selbst sein – in eurer Familie – in der Schulklasse – im Verein – und in allen Zusammenhängen, in denen ihr jetzt – aber auch später – leben werdet.
 
Der 5. Wegweiser ist der Mut – nicht alles, was euch in eurem Leben begegnen wird, ist einfach.
Schon gar nicht, wenn man selbst aufgefordert wird, etwas zu tun – etwas beizutragen – mitzuhelfen.
Vielleicht sich auch mal gegen Unrecht auszusprechen oder für jemanden Position beziehen.
Dafür braucht es Mut!
Nachher wird Gottes Geist für euch erbeten.
Eine Gabe des Heiligen Geistes ist es, dass er Mut macht – ihr erinnert euch daran – diesen Mut wünsche ich euch für alle Wege, die vor euch liegen.
 
Manchmal reich aber der eigenen Mut für den Weg nicht aus.
Manchmal spürt man einfach, dass man selbst gerade gar nicht so viel machen kann.
Dann braucht man eher Hoffnung und Zuversicht.
Die Zuversicht, dass man nicht allein unterwegs ist, sondern Hilfe hat – und die Hoffnung, dass es gut ausgeht, was auch immer man zu bewältigen hat.
Und für den Weg dazwischen – bis sozusagen sich die Hoffnung erfüllt, braucht man manchmal ganz schön viel Kraft.
Innere Kraft – dass man weiterhofft, weiterhandelt, sich nicht von seinen Überzeugungen abbringen lässt und in Herausforderungen nicht verzagt.
Aber auch äußere Kraft – weitergehen, Schritt für Schritt – auch wenn der Weg vielleicht mal schwierig, steil oder steinig wird.
 
Das klingt ganz schön anstrengend, oder?
Zumal, wenn es eben selten solche sichtbaren Wegweiser auf unserem Lebensweg gibt.
 
Aber ihr habt jemanden dabei, der besser ist, als jeder Wegweiser.
Ihr habt Gott selbst dabei.
Er schenkt euch seinen Segen. Das wird euch heute auch nochmal zugesprochen – wie damals bei eurer Taufe.
Heute sagt Gott zu euch – genauso wie zu Jakob vorhin in der Geschichte von der Himmelsleiter: „Siehe, ich bin mit dir und will dich behüten, wo du hingehst…“
 
Oder noch viel konkreter spricht er es Josua zu, der als Nachfolger von Mose das Volk in die neue Heimat führen soll.
Diesem jungen Mann, dem Josua, sagt Gott: „Sei mutig und entschlossen! Hab keine Angst und lass dich durch nichts erschrecken; denn ich, der Herr, dein Gott, bin bei dir, wohin du auch gehst!“
 
Genau diese Zusage möchte ich auch euch heute mitgeben:
Ihr habt einen Begleiter dabei.
ER ist mit euch in allem, was ihr tun werdet – und wo auch immer ihr seid.
 
Seine Nähe könnt ihr manchmal ganz direkt spüren.
Manchmal kommt er euch auch in anderen Menschen nah – z.B. in Gemeinden oder Kirchen oder an anderen Orten, wo sich Christen begegnen und ihren Glauben teilen.
 
Euer - ganz persönlicher Glaube - wird euch auf eurem Weg helfen.
Das sind die gelernten Texte zum einen – es sind aber auch die inneren Bilder, die ihr von Gott habt.
An ihnen sollt und könnt ihr euch immer wieder festhalten:
Und wenn ihr da mal unsicher werdet, was ihr glaubt, dann holt euch eure Konfi-Urkunden hervor – denn die Sprüche, die ihr euch ausgesucht habt, geben ja auch Zeugnis davon, was ihr ganz persönlich glaubt. Wer Gott für euch ist.
 
Das Ziel all dessen – sozusagen das Ziel unseres Lebens – und auch immer wieder die Etappenziele dazwischen ist die Freude:
Oder die Bibel sagt dazu: Ein erfülltes Leben.
Das klingt so groß – aber gemeint ist genau das, was ihr euch auch unter einem guten Leben vorstellt.
Ein Leben, mit Menschen, die für euch da sind, die euch lieben und die ihr ebenso liebt. Mit Hobbies, die euch Freude machen – mit Zukunftsperspektiven, denen ihr mit viel Freude entgegenseht.
Ein Leben, das Sinn macht – in dem man glücklich ist, in Frieden lebt mit sich und anderen, in Gottes Sinn handelt, mit sich im Reinen ist – aber auch mit allen anderen.
ein Leben, in dem man immer wieder Halt und Orientierung findet in seinem Glauben.
 
So jetzt sitzt ihr da und guckt auf diese Wegschilder – und vielleicht ist jetzt noch viel mehr die Frage: und wo geht es jetzt lang?
Ich hab euch deshalb, die zwei wichtigsten Zusagen eingepackt. Also, die ich für euch am wichtigsten finde:
Einmal: du bist du – so wie du bist, bist du einmalig und wertvoll. Im Lied heißt es nachher: du bist ein genialer Gedanke Gottes. Also sei du!
Und das andere: du bist auf deinem weiteren Weg niemals allein – Gott ist dein Begleiter.
Und er sagt dir zu: „Sei mutig und entschlossen! Hab keine Angst und lass dich durch nichts erschrecken; denn ich, der Herr, dein Gott, bin bei dir, wohin du auch gehst!“
 
Ich wünsche euch, dass ihr es auf eurem Lebensweg immer wieder genauso erfahren könnt und mutig euren Weg weitergeht – genau so, wie ihr seid!
Amen!
 
Lied: Du bist du (NL 201,1-3)
 
Konfirmation:
Mit gemeinsamem Glaubensbekenntnis:
Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.
Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.
 
Anrede/Verpflichtung
 
Gebet für die Konfis:
Guter Gott,
wir kommen heute vor Dich mit Dankbarkeit und Freude.
Du hast diese jungen Menschen auf ihrem Weg begleitet –
durch Kindheit und Jugend, durch Fragen, Zweifel und Vertrauen.
In deinen Augen sind sie wertvoll und gut – genauso wie sie sind.
 
Wir danken Dir für alles, was sie lernen durften,
für Menschen, die ihnen zur Seite standen,
für Deine Nähe, die trägt, auch wenn sie nicht immer spürbar ist.
 
Heute legen wir die Konfirmandinnen und Konfirmanden in Deine Hand.
Stärke sie mit Deinem Geist,
damit sie mutig ihren Weg gehen,
Unterscheidungsvermögen gewinnen,
offen bleiben für Dein Wort in ihrem Leben,
das ihnen Mut macht, Trost schenkt und Orientierung gibt.
 
Schenke ihnen Vertrauen in Dich,
Zuversicht für kommende Schritte
und die Gewissheit, dass sie nie allein sind –
auch dann nicht, wenn Wege unklar werden.
 
Segne sie und begleite sie
heute und alle Tage. Amen.
 
 
Was wir für euch gemeinsam erbeten haben, soll euch nun persönlich zugesprochen werden. Lasst euch mit Gottes Segen in euer Leben senden!
 
Segnung
 
Wort des Kirchengemeinderats
 
Scherzheim: Bläsergruppe: I will follow him
Lichtenau: Sängerin: Mögen Engel dich begleiten
 
Überleitung zum Abendmahl (Präfation):
Gott begegnet uns in seinem Wort und Sakrament.
Immer wieder neu sagt er uns zu, dass wir seine Kinder sind – dass er an unserer Seite bleibt – egal was kommt – uns Mut macht, uns tröstet und stärkt.
Im Abendmahl werden diese Zusagen für uns erfahrbar.
So sicher wie wir Brot, Wein und Traubensaft schmecken, so sicher können wir sein, dass Gott uns auf unserem Lebensweg begleitet.
Wie aus Körnern das Brot und aus Trauben der Wein wurde – so können auch wir zu solchen Menschen werden, die Gottes Liebe in die Welt tragen.
 
Darum ist es recht, wahrhaft würdig und heilsam, dass wir dir heiliger Herr, allmächtiger Vater, ewiger Gott allezeit und überall Dank sagen durch Jesus Christus unseren Herrn. Denn in ihm hast du uns zu den Kindern angenommen, machst uns zu deinen Erben deiner Verheißung.
Darum preisen wir dich mit allen deinen Geschöpfen und singen:
Heilig, heilig
 
Einsetzungsworte: (läuten!)
Unser Herr Jesus Christus
in der Nacht, da er verraten ward,
nahm er das Brot, dankte und brach’s
und gab’s den Jüngern und sprach:
Nehmet hin und esset,
das ist mein Leib, der für euch gegeben wird.
Solches tut zu meinem Gedächtnis.
 
Desgleichen nahm er auch den Kelch nach dem Mahl,
dankte, gab ihnen den und sprach:
Nehmet hin und trinket alle daraus.
Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut,
das für euch vergossen wird zur Vergebung der Sünden.
Solches tut, sooft ihr’s trinket, zu meinem Gedächtnis.
 
Abendmahlsgebet:
Gemeinsam beten wir zu dir:
Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
 
Agnus Dei:
Sooft ihr von diesem Brot esst und aus diesem Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod und die Auferstehung des Herrn, bis er wiederkommt.
(Christe, du Lamm Gottes...)
 
Christus spricht: Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch! Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht!
 
AUSTEILUNG
 
Fürbittengebet:
Herr Jesus Christus, Sohn des lebendigen Gottes,
Du hast uns an deinen Tisch eingeladen, so konnten wir Gemeinschaft mit dir und den Menschen um uns erfahren.
Wir bitten dich für uns alle:
Hilf uns, dass auch wir füreinander da sind, miteinander teilen und einander begleiten.
 
Wir bitten dich für unsere Konfirmierten,
dass sie ihren eigenen Weg durch die Welt finden und ihn mutig gehen lernen
gib du ihnen Orientierung und hilf ihnen.
 
Wir bitten dich für die Eltern und Paten, die sie weiterhin begleiten, dass sie ihnen Freiheit gewähren ohne sie allein zu lassen.
 
Wir bitten dich für alle, die den Jugendlichen auf ihrem Lebensweg begegnen, dass sie ein offenes Herz für sie haben und ihnen helfen, ihren Glauben zu leben.
 
Wir bitten dich für alle, die besondere Verantwortung haben für Frieden und Gerechtigkeit, dass sie Kindern und Jugendlichen eine gute Zukunft sichern.
 
Und dein Friede, Gott, der höher ist als alle Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Jesus Christus. Amen.
 
Lied: Mögen sich die Wege (NL 71,1+2)
 
Abkündigungen
 
Segen
So segne und behüte euch der lebendige Gott – der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.
(Amen, Amen, Amen)
 
Zum Auszug:
Scherzheim: Orgelnachspiel
Lichtenau: Sängerin: „An Tagen wie diesen“