Gottesdienst am 2. Sonntag nach Epiphanias, 18.01.26

Gottesdienst am Zweiten Sonntag nach Epiphanias, 18.01.2026 10:00 Uhr in Scherzheim mit Diakonin Nicole Faller
MUSIK ZUM EINGANG
VOTUM UND GRUSS
Wochenspruch
„Von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade.“
(Johannes 1,16)
(Johannes 1,16)
Guten Morgen,
schön, dass Sie da sind – hier in der Kirche, mit dem, was Sie heute mitbringen: Gedanken, Sorgen, vielleicht auch Erwartungen oder einfach Müdigkeit.
„Von seiner Fülle haben wir alle genommen – Gnade um Gnade.“
Manche von uns können das sofort unterschreiben.
Andere eher nicht.
Andere eher nicht.
Manchmal fühlt sich das Leben nicht nach Fülle an, sondern nach Mangel.
Nach zu wenig Kraft.
Nach zu wenig Hoffnung.
Nach zu wenig Zeit.
Heute hören wir von einer Hochzeit, bei der der Wein ausgeht.
Und von Menschen, bei denen sogar das Wasser fehlt.
Beides sind sehr reale Erfahrungen.
Und von Menschen, bei denen sogar das Wasser fehlt.
Beides sind sehr reale Erfahrungen.
Dieser Gottesdienst will nichts überdecken.
Er will Raum geben – für das, was fehlt, und für das, was uns vielleicht neu geschenkt wird.
So sind wir hier.
VOTUM:
VOTUM:
und feiern diesen Gottesdienst:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Gemeinde: Amen.
Der Herr sei mit euch
Gemeinde: und mit deinem Geist.
LIED:
In dir ist Freude (EG 398)
Strophe 1 und 2
1. In dir ist Freude in allem Leide, o du süßer Jesu Christ!
Durch dich wir haben himmlische Gaben,
du der wahre Heiland bist;
hilfest von Schanden, rettest von Banden.
Wer dir vertrauet, hat wohl gebauet, wird ewig bleiben.
Halleluja – Zu deiner Güte steht unser G'müte, an dir wir
kleben im Tod und Leben; nichts kann uns scheiden.
Halleluja.
2. Wenn wir dich haben, kann uns nicht schaden
Teufel, Welt, Sünd oder Tod;
du hast's in Händen, kannst alles wenden,
wie nur heißen mag die Not.
Drum wir dich ehren, dein Lob vermehren mit hellem
Schalle, freuen uns alle zu dieser Stunde. Halleluja.
Wir jubilieren und triumphieren, lieben und loben dein
Macht dort droben mit Herz und Munde. Halleluja.
PSALM ZUM EINGANG:
Wir lesen im Wechsel den Psalm 105 (EG 757):
Danket dem Herrn und rufet an seinen Namen;
verkündigt sein Tun unter den Völkern!
Singet ihm und spielet ihm,
redet von allen seinen Wundern!
Rühmet seinen heiligen Namen;
es freue sich das Herz derer, die den Herrn suchen!
Fraget nach dem Herrn und nach seiner
Macht, suchet sein Antlitz allezeit!
Gedenket seiner Wunderwerke, die er getan hat,
seiner Zeichen und der Urteile seines Mundes,
du Geschlecht Abrahams, seines Knechts,
ihr Söhne Jakobs, seine Auserwählten!
Er ist der Herr, unser Gott,
er richtet in aller Welt.
Er gedenkt ewiglich an seinen Bund,
an das Wort, das er verheißen hat für
tausend Geschlechter
EHRE SEI DEM VATER
Ehre sei dem Vater und dem Sohn
und dem heiligen Geist,
wie es war im Anfang, jetzt und immer da
und von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Amen
GEBET:
lasst uns beten:
Gott,
wir kommen zu dir mit dem, was wir sind.
wir kommen zu dir mit dem, was wir sind.
Mit dem, was uns gelungen ist.
Und mit dem, was wir lieber verschweigen würden.
Und mit dem, was wir lieber verschweigen würden.
Wir denken an die Momente,
in denen wir hart geworden sind, gleichgültig,
oder schnell im Urteil über andere.
in denen wir hart geworden sind, gleichgültig,
oder schnell im Urteil über andere.
Wir denken an das, was wir versäumt haben:
ein gutes Wort,
ein offenes Ohr, einen Schritt aufeinander zu.
ein gutes Wort,
ein offenes Ohr, einen Schritt aufeinander zu.
Manches ist in uns trocken geworden.
Manches ist eingerissen, wie ausgedörrter Boden.
Manches ist eingerissen, wie ausgedörrter Boden.
Darum bitten wir dich:
Sieh uns an mit deiner Barmherzigkeit.
Vergib uns, was uns von dir und voneinander trennt.
Und schenk uns einen neuen Anfang.
Sieh uns an mit deiner Barmherzigkeit.
Vergib uns, was uns von dir und voneinander trennt.
Und schenk uns einen neuen Anfang.
Herr - erbarme dich!
KYRIE:
Gemeinde: Herr erbarme dich
Gemeinde: Christi erbarme dich
Gemeinde: Herr erbarm dich über uns
GNADENSPRUCH:
Doch lasst euch gesagt sein:
Gott ist die Liebe. In ihr bleiben wir.
So bleiben wir in Gott und Gott in uns. (1.Joh 4,16)
GLORIA
Ehre sei Gott in der Höhe
Gemeinde: und auf Erden Fried, den
Menschen ein Wohlgefallen.
Liebe ist Leben (NL 176) Melodie: Morning has broken
Strophe 1, 3 + 4
1. Liebe ist Leben, Liebe verbindet
Wenn man sich findet, knüpft sie das Band.
Liebe schafft Gründe um sich zu freuen
Auch zum Verzeihen führt sie die Hand
3. Liebe ist Leben. Liebe ist Wahrheit.
Liebe bringt Klarheit, Trost wie ein Lied.
Liebe will atmen. Liebe braucht Rücksicht,
dass nie das Glück bricht, das in ihr blüht.
4. Liebe ist Leben. Sie zeigt nach morgen.
Sie mindert Sorgen, lindert das Leid.
Liebe soll dieses Haus untermauern
und sie soll dauern für alle Zeit
SCHRIFTLESUNG:
Die Frohe Botschaft für den heutigen zweiten Sonntag nach Epiphanias steht geschrieben im Johannes-Evangelium, Kapitel 2, Vers 1-11:
1Am dritten Tag fand in Kana in Galiläa eine Hochzeit statt.
Auch die Mutter von Jesus nahm daran teil.
2Jesus und seine Jünger waren ebenfalls zur Hochzeitsfeier
eingeladen.
3Während des Festes ging der Wein aus. Da sagte die
Mutter von Jesus zu ihm: »Sie haben keinen Wein mehr!« 4Jesus antwortete: »Was willst du von mir, Frau? Meine
Stunde ist noch nicht gekommen.«
5Doch seine Mutter sagte zu den Dienern: »Tut alles, was er
euch sagt!«
6Es gab dort sechs große Wasserkrüge aus Stein. Die
Juden benötigten sie, um sich zu reinigen. Jeder Krug
fasste etwa 100 Liter.
7Jesus sagte zu den Dienern: »Füllt die Krüge mit Wasser.«
Die füllten sie bis zum Rand.
8Dann sagte er zu ihnen: »Schöpft jetzt etwas heraus und
bringt es dem, der für das Festessen verantwortlich ist.«
Sie brachten es ihm.
9Als der Mann einen Schluck davon trank, war das Wasser
zu Wein geworden. Er wusste natürlich nicht, woher der
Wein kam. Aber die Diener, die das Wasser geschöpft
hatten, wussten Bescheid. Da rief er den Bräutigam zu sich
10und sagte zu ihm: »Jeder andere schenkt zuerst den guten
Wein aus. Und wenn die Gäste dann betrunken sind, folgt
der weniger gute. Du hast den guten Wein bis jetzt
zurückgehalten.«
11Das war das erste Zeichen. Jesus vollbrachte es in Kana
in Galiläa. Er offenbarte damit seine Herrlichkeit und seine
Jünger glaubten an ihn.
LOBSPRUCH
Selig sind, die Gottes Wort hören und bewahren – Halleluja
LIED:
Ich steh vor dir mit leeren Händen Herr (EG 382)
Strophe 1 – 3
1. Ich steh vor dir mit leeren Händen, Herr;
fremd wie dein Name sind mir deine Wege.
Seit Menschen leben, rufen sie nach Gott;
mein Los ist Tod, hast du nicht andern Segen?
Bist du der Gott. der Zukunft mir verheißt?
Ich möchte glauben, komm mir doch entgegen.
fremd wie dein Name sind mir deine Wege.
Seit Menschen leben, rufen sie nach Gott;
mein Los ist Tod, hast du nicht andern Segen?
Bist du der Gott. der Zukunft mir verheißt?
Ich möchte glauben, komm mir doch entgegen.
2. Von Zweifeln ist mein Leben übermannt,
mein Unvermögen hält mich ganz gefangen.
Hast du mit Namen mich in deine Hand,
in dein Erbarmen fest mich eingeschrieben?
Nimmst du mich auf in dein gelobtes Land?
Werd ich dich noch mit neuen Augen sehen?
mein Unvermögen hält mich ganz gefangen.
Hast du mit Namen mich in deine Hand,
in dein Erbarmen fest mich eingeschrieben?
Nimmst du mich auf in dein gelobtes Land?
Werd ich dich noch mit neuen Augen sehen?
3. Sprich du das Wort, das tröstet und befreit
und das mich führt in deinen großen Frieden.
Schließ auf das Land, das keine Grenzen kennt,
und laß mich unter deinen Söhnen leben.
Sei du mein täglich Brot, so wahr du lebst.
Du bist mein Atem, wenn ich zu dir bete.
und das mich führt in deinen großen Frieden.
Schließ auf das Land, das keine Grenzen kennt,
und laß mich unter deinen Söhnen leben.
Sei du mein täglich Brot, so wahr du lebst.
Du bist mein Atem, wenn ich zu dir bete.
PREDIGT:
Gnade sei mit euch und Friede von Gott, der da war, der da ist und der da kommt. Amen
Es gibt Zeiten, da passt die Hochzeit zu Kana einfach nicht.
Wasser wird zu Wein, das Fest geht weiter, die Freude kehrt zurück.
Ein schönes Zeichen. Ein starkes Bild.
Wasser wird zu Wein, das Fest geht weiter, die Freude kehrt zurück.
Ein schönes Zeichen. Ein starkes Bild.
Und dann steht daneben unser heutiger Predigttext aus dem Buch Jeremia.
1Das ist das Wort des Herrn, das er Jeremia wegen der Dürre mitgeteilt hat:
3Die Reichen schicken ihre Diener, um Wasser zu holen.
Sie gehen zu den Zisternen, aber sie finden kein Wasser mehr.
Sie kehren mit leeren Krügen zurück.
Enttäuscht und betrübt verhüllen sie ihren Kopf.
4Der Erdboden hat lauter Risse, weil es nicht geregnet hat.
Auch die Bauern sind betrübt und verhüllen ihren Kopf.
7Ach Herr, unsere Schuld klagt uns an, aber hilf uns doch
um deines Namens willen!
Wir haben viel Schlimmes getan und uns so gegen dich
gestellt.
8Doch du bist die Hoffnung Israels unser Retter in Zeiten der Not!
Warum interessieren wir dich dann nicht?
Unser Land scheint dir gleichgültig wie einem Fremden,
wie einem Wanderer, der nur eine Nacht bleibt.
9Warum tust du so, als ob du nicht helfen kannst?
Warum bist du wie ein Held, der nicht retten kann?
Dabei bist du doch mitten unter uns, Herr, und wir tragen
deinen Namen! Lass uns doch nicht im Stich!
Dürre.
Leere Krüge.
Leere Krüge.
Aufgerissener Boden.
Menschen, die beschämt nach Hause gehen, weil es nichts mehr zu holen gibt und vorhin Menschen die genug haben und weiterfeiern können
Das sind zwei Welten.
Und doch gehören sie heute zusammen.
Jeremia beschreibt eine Erfahrung, die viele kennen:
Man sucht – und kommt leer zurück.
Man sucht – und kommt leer zurück.
Man hofft – und nichts ändert sich.
Man betet – und es bleibt still.
Selbst die Mächtigen, die Vornehmen, können nichts mehr organisieren.
Sie schicken andere los, aber auch die finden kein Wasser.
Dürre macht keinen Unterschied. Sie trifft alle.
Sie schicken andere los, aber auch die finden kein Wasser.
Dürre macht keinen Unterschied. Sie trifft alle.
Und diese Dürre ist mehr als ein Naturproblem.
Sie steht für alles, was im Leben versiegen kann:
Vertrauen – Zuversicht – Glaube.
Besonders hart ist dabei nicht nur der Mangel,
sondern die Erfahrung mit Gott.
sondern die Erfahrung mit Gott.
„Unser Land scheint dir gleichgültig wie einem Fremden,
wie einem Wanderer, der nur eine Nacht bleibt.“
So redet Jeremia mit Gott.
Nicht höflich. Nicht fromm. Sondern ehrlich.
Das ist keine Respektlosigkeit.
Das ist Beziehung.
Gott wird hier nicht verabschiedet.
Er wird angesprochen. Gerade weil er fehlt.
Vielleicht ist das eine der ehrlichsten Formen von Glauben:
Gott zu sagen, dass man ihn vermisst.
Gott zu sagen, dass man ihn vermisst.
Dass man ihn nicht versteht.
Dass man ihn gerade nicht spürt.
Und trotzdem sagen die Menschen:
„Dabei bist du doch mitten unter uns, Herr.“
Kein Beweis - Kein Wunder - Nur ein Satz gegen die Erfahrung.
Ein trotziges Trotzdem.
Und dann hören wir von Kana.
Auch dort fehlt etwas. Der Wein geht aus.
Das ist kein Weltuntergang – aber peinlich, unangenehm, unerquicklich.
Ein Fest droht zu kippen.
Ein Fest droht zu kippen.
Jesus greift ein.
Unauffällig, ohne große Worte.
Und plötzlich ist wieder Fülle da.
Aber:
Diese Geschichte verspricht nicht, dass Gott immer rechtzeitig eingreift.
Sie verspricht nicht, dass jede Dürre endet,
dass jeder Mangel sofort verschwindet.
Diese Geschichte verspricht nicht, dass Gott immer rechtzeitig eingreift.
Sie verspricht nicht, dass jede Dürre endet,
dass jeder Mangel sofort verschwindet.
Die Epiphanias-Zeit heißt nicht:
Alles wird hell. Alles wird leicht. Alles wird gut.
Alles wird hell. Alles wird leicht. Alles wird gut.
Epiphanias heißt:
Gott zeigt sich – manchmal im Überfluss,
manchmal im Aushalten, manchmal nur darin,
dass wir ihn überhaupt noch ansprechen.
Gott zeigt sich – manchmal im Überfluss,
manchmal im Aushalten, manchmal nur darin,
dass wir ihn überhaupt noch ansprechen.
Jeremia erlebt keinen schnellen Wandel.
Kein Wunder. Keinen Regen im letzten Vers.
Kein Wunder. Keinen Regen im letzten Vers.
Aber er hält an Gott fest. Und Gott hält das aus.
Vielleicht ist das die Verbindung zwischen Kana und Jeremia:
Dass Gott da ist – nicht nur, wenn gefeiert wird,
sondern auch, wenn nichts mehr fließt.
Dass Gott da ist – nicht nur, wenn gefeiert wird,
sondern auch, wenn nichts mehr fließt.
Und vielleicht ist das heute die Epiphanias-Botschaft:
Gott ist nicht nur der Gott der Fülle.
Er ist auch der Gott der Dürre.
Nicht fern.
Nicht gleichgültig.
Sondern mitten in dem, was uns fehlt.
Gott ist nicht nur der Gott der Fülle.
Er ist auch der Gott der Dürre.
Nicht fern.
Nicht gleichgültig.
Sondern mitten in dem, was uns fehlt.
Und manchmal ist das schon genug, um weiterzugehen.
Amen.
LIED:
Strophe 1 – 3
1. Es gibt bedingungslose Liebe, die alles trägt und nie vergeht
und unerschütterliche Hoffnung, die jeden Test der Zeit besteht.
Es gibt ein Licht, das uns den Weg weist, auch wenn wir jetzt
nicht alles sehn. Es gibt Gewissheit unsres Glaubens,
auch wenn wir manches nicht verstehn.
2. Es gibt Versöhnung selbst für Feinde und echten Frieden nach dem Streit, Vergebung für die schlimmsten Sünden,
ein neuer Anfang jederzeit.
Es gibt ein ewges Reich des Friedens.
In unsrer Mitte lebt es schon: ein Stück vom Himmel
hier auf Erden in Jesus Christus, Gottes Sohn.
Ref: Er ist das Zentrum der Geschichte,
er ist der Anker in der Zeit.
Er ist der Ursprung allen Lebens
und unser Ziel in Ewigkeit, und unser Ziel in Ewigkeit.
3. Es gibt die wunderbare Heilung, die letzte Rettung in der Not
Und es gibt Trost in Schmerz und Leiden,
ewiges Leben nach dem Tod.
Es gibt Gerechtigkeit für alle, für unsere Treue ewgen Lohn
Es gibt ein Hochzeitsmahl für immer,
Mit Jesus Christus, Gottes Sohn
Ref: Er ist das Zentrum der Geschichte,
lasst uns Fürbitte leisten:
Gott,
wir kommen zu dir mit dem, was uns beschäftigt,
mit dem, was uns fehlt und mit dem, was wir uns erhoffen.
wir kommen zu dir mit dem, was uns beschäftigt,
mit dem, was uns fehlt und mit dem, was wir uns erhoffen.
Wir bitten dich für Menschen,
bei denen gerade nichts mehr fließt:
keine Kraft, keine Freude, keine Perspektive.
Sei ihnen nahe und halte sie aus.
bei denen gerade nichts mehr fließt:
keine Kraft, keine Freude, keine Perspektive.
Sei ihnen nahe und halte sie aus.
Wir bitten dich für alle, die Verantwortung tragen
in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.
Schenke ihnen Augenmaß, Mut zur Ehrlichkeit
und den Blick für die, die sonst übersehen werden.
in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.
Schenke ihnen Augenmaß, Mut zur Ehrlichkeit
und den Blick für die, die sonst übersehen werden.
Wir bitten dich für Menschen,
die unter Dürre leiden – durch Klimaveränderungen,
durch Hunger, durch zerstörte Lebensgrundlagen.
Lass uns nicht gleichgültig werden.
die unter Dürre leiden – durch Klimaveränderungen,
durch Hunger, durch zerstörte Lebensgrundlagen.
Lass uns nicht gleichgültig werden.
Wir bitten dich für unsere Kirche.
Wo Worte leer geworden sind, erneuere sie.
Wo Vertrauen fehlt, lass Neues wachsen.
Wo Worte leer geworden sind, erneuere sie.
Wo Vertrauen fehlt, lass Neues wachsen.
Wir bitten dich für uns selbst.
Für das, was wir mitgebracht haben
und für das, was wir heute noch mitnehmen werden.
Schenke uns Geduld mit uns selbst
und Vertrauen auf deine Nähe.
Für das, was wir mitgebracht haben
und für das, was wir heute noch mitnehmen werden.
Schenke uns Geduld mit uns selbst
und Vertrauen auf deine Nähe.
Alles, was unausgesprochen geblieben ist, legen wir in das Gebet, das Jesus Christus uns gelehrt hat.
VATER UNSER:
Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen
KANZELSEGEN:
Der Friede Gottes welcher höher ist als alle Vernunft bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus.
Gemeinde: Amen.
ABKÜNDIGUNGEN:
Die Gemeinde hat noch Folgendes bekannt zu geben:
LIED:
Geh unter der Gnade (NL 139)
Strophe 1 – 3
Ref: Geh unter der Gnade, geh mit Gottes Segen
Geh in seinem Frieden, was auch immer du tust
Geh in seinem Frieden, was auch immer du tust
Geh unter der Gnade, hör auf Gottes Worte
Bleib in seiner Nähe, ob du wachst oder ruhst
Bleib in seiner Nähe, ob du wachst oder ruhst
1. Alte Stunden, alte Tage, lässt du zögernd nur zurück
Wohlvertraut wie alte Kleider sind sie dir durch Leid und Glück
Wohlvertraut wie alte Kleider sind sie dir durch Leid und Glück
Ref: Geh unter der Gnade, geh mit Gottes Segen
2. Neue Stunden, neue Tage zögernd nur steigst du hinein
Wird die neue Zeit dir passen, ist sie dir zu groß, zu klein?
Wird die neue Zeit dir passen, ist sie dir zu groß, zu klein?
Ref: Geh unter der Gnade, geh mit Gottes Segen
3. Gute Wünsche, gute Worte, wollen dir Begleiter sein
Doch die besten Wünsche münden alle in den einen ein
Doch die besten Wünsche münden alle in den einen ein
Ref: Geh unter der Gnade, geh mit Gottes Segen
SEGEN
Gott segne dich
mit dem, was du brauchst –
nicht immer mit dem, was du dir wünschst,
aber mit dem, was dich trägt.
Er begleite dich durch trockene Zeiten
und lasse dich nicht allein,
wenn Fragen offenbleiben und Antworten fehlen.
Er schenke dir genug Vertrauen für den nächsten Schritt
und Menschen an deiner Seite, die mitgehen.
So segne dich Gott,
der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.
Gemeinde: Amen.
MUSIK ZUM AUSGANG
