Gottesdienst am Zweiten Sonntag nach Christfest, 04.01.2026 10:00 Uhr in Scherzheim mit Diakonin Nicole Faller
MUSIK ZUM EINGANG
VOTUM UND GRUSS
„Wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.“
Mit diesem Wochenspruch aus dem Johannesevangelium begrüße ich Sie herzlich zu diesem Gottesdienst.
Mit diesem Wochenspruch aus dem Johannesevangelium begrüße ich Sie herzlich zu diesem Gottesdienst.
Herrlichkeit – das klingt groß. Unser Alltag fühlt sich dagegen oft eher klein an.
Nach den Feiertagen kehrt der gewohnte Rhythmus zurück: Termine, Aufgaben, Erwartungen. Manches läuft nicht glatt, anderes bleibt offen. Nicht alles ist geklärt, nicht alles verstanden.
Die Texte dieses Sonntags erzählen genau davon.
Ein junger Jesus, der seinen eigenen Weg sucht – und Eltern, die ihn nicht sofort verstehen.
Ein junger Jesus, der seinen eigenen Weg sucht – und Eltern, die ihn nicht sofort verstehen.
Und Worte aus dem Buch Jesaja für Menschen, die müde geworden sind, die Trost brauchen, die neue Kraft nötig haben.
Vielleicht liegt Gottes Herrlichkeit gerade darin, dass er uns in solchen Momenten nahekommt:
mit Gnade, wenn etwas nicht gelingt,
und mit Wahrheit, wenn wir uns Fragen stellen müssen.
Wir feiern diesen Gottesdienst:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Gemeinde: Amen.
Der Herr sei mit euch
Gemeinde: und mit deinem Geist.
LIED:
Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht (NL 147)
3 x wiederholen
Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht;
es hat Hoffnung und Zukunft gebracht;
es gibt Trost, es gibt Halt in Bedrängnis,
Not und Ängsten, ist wie ein Stern in der Dunkelheit.
PSALM ZUM EINGANG:
Jauchzet dem Herrn, alle Welt!
Dienet dem Herrn mit Freuden,
kommt vor sein Angesicht mit Frohlocken!
Erkennet, dass der Herr Gott ist!
Er hat uns gemacht und nicht wir selbst
zu seinem Volk und zu Schafen seiner Weide.
Gehet zu seinen Toren ein mit Danken,
zu seinen Vorhöfen mit Loben;
danket ihm, lobet seinen Namen!
Denn der Herr ist freundlich,
und seine Gnade währet ewig
und seine Wahrheit für und für.
EHRE SEI DEM VATER
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem heiligen Geist,
wie es war im Anfang, jetzt und immer da
und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen
GEBET:
lasst uns beten:
Gott,
wir kommen mit dem, was uns gerade bestimmt –
nicht mit dem, was wir gern wären.
wir kommen mit dem, was uns gerade bestimmt –
nicht mit dem, was wir gern wären.
Manches in uns ist angespannt.
Manches bleibt ungeklärt.
Wir tragen Verantwortung, die schwer wiegt,
und Erwartungen, denen wir nicht immer gerecht werden.
Manches bleibt ungeklärt.
Wir tragen Verantwortung, die schwer wiegt,
und Erwartungen, denen wir nicht immer gerecht werden.
Oft reagieren wir schneller, als uns lieb ist.
Wir urteilen, wo Zuhören nötig wäre.
Wir ziehen uns zurück, wo Mut gefragt wäre.
Wir urteilen, wo Zuhören nötig wäre.
Wir ziehen uns zurück, wo Mut gefragt wäre.
Wir bringen dir das alles nicht, um es zu erklären,
sondern weil wir darauf hoffen,
dass du anders mit uns umgehst, als wir es selbst tun.
sondern weil wir darauf hoffen,
dass du anders mit uns umgehst, als wir es selbst tun.
Herr, erbarme dich.
KYRIE:
Gemeinde: Herr erbarme dich
Gemeinde: Christi erbarme dich
Gemeinde: Herr erbarm dich über uns
GNADENSPRUCH:
So spricht Gott:
Ich will das Verlorene wieder suchen und das Verirrte zurückbringen und das Verwundete verbinden
und das Schwache stärken.
Ich will das Verlorene wieder suchen und das Verirrte zurückbringen und das Verwundete verbinden
und das Schwache stärken.
GLORIA
Ehre sei Gott in der Höhe
Gemeinde: und auf Erden Fried, den Menschen ein Wohlgefallen.
LIED:
Ich steh an deiner Krippen hier (EG 37)
Strophe 1, 2 + 4
1. Ich steh' an deiner Krippen hier - O Jesu, du mein Leben
Ich komme, bring' und schenke dir, was du mir hast gegeben
Nimm hin, es ist mein Geist und Sinn
Herz, Seel' und Mut, nimm alles hin
Und laß dir's wohl gefallen
2. Da ich noch nicht geboren war, da bist du mir geboren
Und hast dich mir zu eigen gar, eh ich dich kannt', erkoren
Eh ich durch deine Hand gemacht
Da hast du schon bei dir bedacht
Wie du mein wolltest werden
4. Ich sehe dich mit Freuden an, und kann mich nicht satt sehen
Und weil ich nun nichts weiter kann, bleib ich anbetend stehen
O dass mein Sinn ein Abgrund wär
Und meine Seel ein weites Meer
Dass ich dich möchte fassen
SCHRIFTLESUNG:
Die Lesung für den heutigen Sonntag steht geschrieben im Lukas-Evangelium, Kapitel 2, die Verse 41 – 52:
Der zwölfjährige Jesus im Tempel
41Jedes Jahr zogen die Eltern von Jesus zum Passafest
nach Jerusalem.
42Als Jesus zwölf Jahre alt war, gingen sie mit ihm für das
Fest dorthin – so wie es üblich war.
43Als das Fest vorüber war, machten sie sich wieder auf den
Heimweg. Ihr Sohn Jesus blieb in Jerusalem zurück, aber
seine Eltern merkten es nicht.
44Sie dachten: »Er ist bei den anderen Reisenden«, und
wanderten den ganzen Tag weiter. Am Abend suchten sie
ihn bei den Verwandten und Bekannten.
45Doch sie konnten ihn nicht finden. Da kehrten sie nach
Jerusalem zurück und suchten ihn dort.
46Am dritten Tag entdeckten sie ihn endlich im Tempel.
Dort saß er mitten unter den Lehrern.
Er hörte ihnen zu und stellte ihnen Fragen.
47Alle, die ihn hörten, waren sehr erstaunt über seine klugen
Antworten.
48Seine Eltern waren fassungslos, als sie ihn dort fanden.
Seine Mutter fragte ihn:
»Kind, warum hast du uns das angetan? Dein Vater und
ich haben dich verzweifelt gesucht!«
49Er antwortete: »Wieso habt ihr mich gesucht? Habt ihr
denn nicht gewusst, dass ich im Haus meines Vaters sein
muss?«
50Aber sie begriffen nicht, was er da zu ihnen sagte.
51Jesus kehrte mit seinen Eltern nach Nazaret zurück und
war ihnen gehorsam.
Seine Mutter bewahrte diese Worte in ihrem Herzen.
52Jesus wuchs heran. Er wurde älter und weiser.
Gott und die Menschen hatten ihre Freude an ihm.
LOBSPRUCH
Selig sind, die Gottes Wort hören und bewahren – Halleluja.
LIED:
Liebe, die du mich zum Bilde (EG 401)
Strophe 1, 2 + 4
1. Liebe, die du mich zum Bilde
deiner Gottheit hast gemacht,
Liebe, die du mich so milde
nach dem Fall hast wiederbracht:
Liebe, dir ergeb ich mich, dein zu bleiben ewiglich.
2. Liebe, die du mich erkoren, eh ich noch geschaffen war, Liebe, die du Mensch geboren
und mir gleich wardst ganz und gar:
Liebe, dir ergeb ich mich, dein zu bleiben ewiglich.
4. Liebe, die du Kraft und Leben,
Licht und Wahrheit, Geist und Wort,
Liebe, die sich ganz ergeben
mir zum Heil und Seelenhort:
Liebe, dir ergeb ich mich, dein zu bleiben ewiglich.
Der Predigttext für den heutigen 2. Sonntag nach dem Christfest steht geschrieben bei Jesaja, Kapitel 61:
1Der Geist Gottes, des Herrn, ruht auf mir, denn der Herr hat
mich gesalbt.
Er hat mich gesandt, den Armen gute Nachricht zu bringen
und gebrochene Herzen zu heilen.
Den Gefangenen soll ich zurufen, dass sie frei sind und
ihre Fesseln gelöst werden.
2Er hat mich gesandt, ein Jahr auszurufen, in dem der Herr
Freiheit schenkt.
Ich soll einen Tag ansagen, an dem Gott das Unrecht
wiedergutmacht. Ich soll alle Trauernden trösten
3und den Klagenden in Zion Freude bringen.
Dann tragen sie einen Kopfschmuck, statt sich Asche aufs
Haupt zu streuen.
Sie salben sich mit duftenden Ölen, statt Trauergewänder
anzulegen.
Wo Verzweiflung herrschte, erklingen Loblieder.
Dann nennt man sie »Eichen der Gerechtigkeit«,
»Garten des Herrn, der seine Herrlichkeit zeigt«.
10Ich will mich freuen über den Herrn.
Aus vollem Herzen will ich jubeln über meinen Gott.
Denn er umgibt mich mit seiner Hilfe wie mit einem Kleid.
Er hüllt mich in seine Gerechtigkeit wie in einen Mantel.
Ich freue mich wie ein Bräutigam, der seinen Kopfschmuck
anlegt.
Ich bin fröhlich wie eine Braut, die sich für die Hochzeit
schmückt.
11Denn wie die Erde Pflanzen hervorbringt, so lässt Gott, der
Herr, Gerechtigkeit wachsen.
Wie ein Garten den Samen aufgehen lässt, so macht Gott
unseren Ruhm groß bei allen Völkern.
PREDIGT:
Gnade sei mit euch und Friede von Gott, der da war, der da ist und der da kommt. Amen
Vielleicht kennen Sie solche Sätze, die einem im Gedächtnis bleiben. Nicht, weil sie besonders freundlich sind, sondern weil sie einen treffen.
Mein Doktorvater hatte so einen Satz.
Wenn etwas nicht gut gelungen war, wenn ein Text schwach war oder ein Gedanke nicht ausgereift, dann sagte er trocken:
„Asche auf euer Haupt.“
Wenn etwas nicht gut gelungen war, wenn ein Text schwach war oder ein Gedanke nicht ausgereift, dann sagte er trocken:
„Asche auf euer Haupt.“
Kein Anschreien, kein Drama.
Nur dieser Satz. Und man wusste: Da war noch Luft nach oben.
Zum Abschied haben ihm einige Studierende deshalb zwei Gläser geschenkt:
Eines mit Asche. Und eines mit Glitzer.
Vielleicht kennen Sie solche Momente auch.
Momente, in denen man sehr genau weiß, was nicht gut gelaufen ist.
Momente, in denen man sehr genau weiß, was nicht gut gelaufen ist.
Wo man innerlich selbst sagt: Das war nichts.
Oder: Das hätte besser sein müssen.
Oder: Das hätte besser sein müssen.
Asche – das ist das, was nicht gelungen ist.
Was zerfallen ist.
Wo wir merken: Das war es noch nicht.
Wo wir merken: Das war es noch nicht.
Glitzer – das sind die Momente, die tragen.
Wo etwas aufleuchtet.
Wo wir merken: Das passt. Das stimmt.
Wo etwas aufleuchtet.
Wo wir merken: Das passt. Das stimmt.
Beides gehört zum Leben.
Und meistens haben wir von beidem genug.
Und meistens haben wir von beidem genug.
Der Text aus dem Buch Jesaja, den wir heute gehört haben, tut etwas Überraschendes.
Er tut nicht so, als gäbe es keine Asche.
Er tut nicht so, als gäbe es keine Asche.
Er redet nicht alles schön.
Aber Gott sagt:
Ich bleibe nicht bei der Asche stehen.
Ich bleibe nicht bei der Asche stehen.
„Schmuck statt Asche“, heißt es.
Nicht zusätzlich. Nicht obendrauf. Sondern: stattdessen.
Nicht zusätzlich. Nicht obendrauf. Sondern: stattdessen.
Das finde ich toll.
Denn oft sind wir selbst gnadenloser mit uns, als Gott es ist.
Wir wissen genau, was wir nicht geschafft haben.
Was wir anders hätten machen sollen.
Wo wir hinter unseren eigenen Ansprüchen zurückgeblieben sind.
Denn oft sind wir selbst gnadenloser mit uns, als Gott es ist.
Wir wissen genau, was wir nicht geschafft haben.
Was wir anders hätten machen sollen.
Wo wir hinter unseren eigenen Ansprüchen zurückgeblieben sind.
Und dann hören wir diese Geschichte vom zwölfjährigen Jesus im Tempel.
Eine Geschichte, die auch nicht glänzt.
Eine Geschichte, die auch nicht glänzt.
Eltern in Panik. Drei Tage Suchen. Vorwürfe.
Und ein Jesus, der nicht sofort alles erklärt.
Und ein Jesus, der nicht sofort alles erklärt.
Das ist keine Vorzeigefamilie.
Das ist echtes Leben.
Das ist echtes Leben.
Jesus wächst hinein in seine Aufgabe.
Nicht geräuschlos. Nicht ohne Irritationen.
Nicht ohne, dass andere ihn manchmal nicht verstehen.
Nicht geräuschlos. Nicht ohne Irritationen.
Nicht ohne, dass andere ihn manchmal nicht verstehen.
Vielleicht ist genau das der Punkt dieses Sonntags.
Dass Glauben nicht heißt, immer zu wissen, wo es langgeht.
Sondern unterwegs zu sein.
Mit Asche an den Händen – und manchmal Glitzer im Blick.
Dass Glauben nicht heißt, immer zu wissen, wo es langgeht.
Sondern unterwegs zu sein.
Mit Asche an den Händen – und manchmal Glitzer im Blick.
Jesaja verspricht keinen glatten Weg.
Aber er verspricht: Gott richtet auf.
Gott traut uns mehr zu als unsere Fehler.
Gott sieht nicht nur das Glas mit der Asche.
Aber er verspricht: Gott richtet auf.
Gott traut uns mehr zu als unsere Fehler.
Gott sieht nicht nur das Glas mit der Asche.
Und vielleicht dürfen wir heute etwas davon mitnehmen:
Dass wir uns selbst nicht festnageln müssen auf das, was misslingt. Dass Entwicklung Zeit braucht.
Und dass Gott genau dort anfängt, wo wir aufhören, uns selbst schönzureden.
Dass wir uns selbst nicht festnageln müssen auf das, was misslingt. Dass Entwicklung Zeit braucht.
Und dass Gott genau dort anfängt, wo wir aufhören, uns selbst schönzureden.
Asche und Glitzer - Beides gehört zu uns.
Und beides dürfen wir Gott hinhalten. Amen.
Und beides dürfen wir Gott hinhalten. Amen.
LIED:
Wir haben Gottes Spuren festgestellt (EG 665)
Strophe 1 – 3
1. Wir haben Gottes Spuren festgestellt
auf unsern Menschenstraßen,
Liebe und Wärme in der kalten Welt,
Hoffnung, die wir fast vergaßen.
Ref: Zeichen und Wunder sahen wir geschehn
in längst vergangnen Tagen,
Gott wird auch unsre Wege gehn,
uns durch das Leben tragen.
2. Blühende Bäume haben wir gesehn,
wo niemand sie vermutet,
Sklaven, die durch das Wasser gehn,
das die Herren überflutet.
Ref: Zeichen und Wunder sahen wir geschehn
3. Bettler und Lahme sahen wir beim Tanz,
hörten, wie Stumme sprachen,
durch tote Fensterhöhlen kam ein Glanz,
Strahlen, die die Nacht durchbrachen.
Ref: Zeichen und Wunder sahen wir geschehn
lasst uns Fürbitte leisten: (Zeichen zum Aufstehen):
Gott,
wir kommen mit unseren Bitten zu dir
für uns selbst und für diese Welt.
wir kommen mit unseren Bitten zu dir
für uns selbst und für diese Welt.
Wir bitten dich für Menschen,
die gerade viel tragen müssen:
für alle, die sich sorgen, die müde geworden sind
oder nicht wissen, wie es weitergehen soll.
Schenke ihnen Menschen, die mitgehen,
und neue Kraft für den nächsten Schritt.
die gerade viel tragen müssen:
für alle, die sich sorgen, die müde geworden sind
oder nicht wissen, wie es weitergehen soll.
Schenke ihnen Menschen, die mitgehen,
und neue Kraft für den nächsten Schritt.
Wir bitten dich für Kinder und Jugendliche,
die ihren Weg suchen, für Eltern, die loslassen müssen,
für alle, die Verantwortung tragen in Familie, Schule und Ausbildung.
Gib Geduld, Vertrauen und die Freiheit,
die ihren Weg suchen, für Eltern, die loslassen müssen,
für alle, die Verantwortung tragen in Familie, Schule und Ausbildung.
Gib Geduld, Vertrauen und die Freiheit,
Fehler machen zu dürfen.
Wir bitten dich für alle,
die in unserer Gesellschaft übersehen werden:
für Menschen ohne Stimme, für Kranke, Einsame, Ausgegrenzte, für alle, die wenig Hoffnung sehen.
Richte auf, was gebeugt ist,
und schenke neue Perspektiven.
die in unserer Gesellschaft übersehen werden:
für Menschen ohne Stimme, für Kranke, Einsame, Ausgegrenzte, für alle, die wenig Hoffnung sehen.
Richte auf, was gebeugt ist,
und schenke neue Perspektiven.
Wir bitten dich für die Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft, für alle, die Entscheidungen treffen müssen.
Gib ihnen einen wachen Blick für Gerechtigkeit
und den Mut, dem Leben zu dienen.
Gib ihnen einen wachen Blick für Gerechtigkeit
und den Mut, dem Leben zu dienen.
Wir bitten dich für uns selbst,
für das, was uns gelungen ist,
und für das, was uns misslungen ist.
Nimm beides an und begleite uns auf unserem Weg.
für das, was uns gelungen ist,
und für das, was uns misslungen ist.
Nimm beides an und begleite uns auf unserem Weg.
Für all diejenigen, beten wir mit den Worten, die uns Jesus gelehrt hat:
VATER UNSER:
Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen
KANZELSEGEN:
Der Friede Gottes welcher höher ist als alle Vernunft bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen.
ABKÜNDIGUNGEN:
Die Gemeinde hat noch Folgendes bekannt zu geben:
LIED:
Geh unter der Gnade (NL 139)
Strophe 1 – 3
Ref: Geh unter der Gnade, geh mit Gottes Segen
Geh in seinem Frieden, was auch immer du tust
Geh in seinem Frieden, was auch immer du tust
Geh unter der Gnade, hör auf Gottes Worte
Bleib in seiner Nähe, ob du wachst oder ruhst
Bleib in seiner Nähe, ob du wachst oder ruhst
1. Alte Stunden, alte Tage, lässt du zögernd nur zurück
Wohlvertraut wie alte Kleider sind sie dir durch Leid und Glück
Wohlvertraut wie alte Kleider sind sie dir durch Leid und Glück
Ref: Geh unter der Gnade, geh mit Gottes Segen
2. Neue Stunden, neue Tage zögernd nur steigst du hinein
Wird die neue Zeit dir passen, ist sie dir zu groß, zu klein?
Wird die neue Zeit dir passen, ist sie dir zu groß, zu klein?
Ref: Geh unter der Gnade, geh mit Gottes Segen
3. Gute Wünsche, gute Worte, wollen dir Begleiter sein
Doch die besten Wünsche münden alle in den einen ein
Doch die besten Wünsche münden alle in den einen ein
Ref: Geh unter der Gnade, geh mit Gottes Segen
SEGEN
Gehet hin im Frieden des Herrn:
Gott segne dich am Anfang dieses neuen Jahres.
Mit allem, was offen ist.
Mit allem, was dich zögern lässt.
Mit allem, was du noch nicht verstehst.
Gott segne deine Schritte, auch die kleinen
und die unsicheren.
Er begleite dich, wenn du tastend vorangehst
und wenn dir der Mut fehlt.
Gott halte dich, wenn Altes noch nachwirkt
und Neues dich verunsichert.
Er schenke dir Vertrauen, nicht als Gewissheit,
sondern als leise Zuversicht.
So segne dich der treue Gott,
der bleibt und der zugleich alles neu macht,
der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.
Gemeinde: Amen.
MUSIK ZUM AUSGANG


