Gottesdienst am Zweiten Weihnachtsfeiertag, 26.12.2025 10:00 Uhr in Scherzheim mit Diakonin Nicole Faller
MUSIK ZUM EINGANG
VOTUM UND GRUSS
„Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns.“ (Johannes 1,14a)
So beginnt das Weihnachtswunder.
Gott bleibt nicht im Himmel. Er kommt zu uns.
Er wird Mensch – verletzlich, klein, angewiesen auf andere.
Gott bleibt nicht im Himmel. Er kommt zu uns.
Er wird Mensch – verletzlich, klein, angewiesen auf andere.
Zu diesem Gottesdienst an Weihnachten begrüße ich euch herzlich.
Der heutige Predigttext erzählt von der Geburt Jesu aus einer besonderen Perspektive: von Josef, seinen Zweifeln, seinen Ängsten – und von dem Vertrauen, das wachsen darf, wenn Gott einen Menschen anspricht.
Der heutige Predigttext erzählt von der Geburt Jesu aus einer besonderen Perspektive: von Josef, seinen Zweifeln, seinen Ängsten – und von dem Vertrauen, das wachsen darf, wenn Gott einen Menschen anspricht.
Weihnachten erzählt davon, dass Gott unsere Wege kennt – auch die dunklen, auch die unsicheren.
Und dass er genau dort bei uns sein will.
Und dass er genau dort bei uns sein will.
Wir feiern diesen Gottesdienst:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Gemeinde: Amen.
Der Herr sei mit euch
Gemeinde: und mit deinem Geist.
LIED:
Zu Bethlehem geboren (EG 32)
Strophe 1 - 3
1. Zu Bethlehem geboren ist uns ein Kindelein,
das hab ich auserkoren, sein eigen will ich sein,
eia, eia, sein eigen will ich sein.
2. In seine Lieb versenken will ich mich ganz hinab;
mein Herz will ich ihm schenken und alles, was ich hab, eia, eia, und alles, was ich hab.
3. O Kindelein, von Herzen will ich dich lieben sehr
in Freuden und in Schmerzen, je länger mehr und mehr, eia, eia, je länger mehr und mehr.
PSALM ZUM EINGANG:
Wir lesen im Wechsel den Psalm 96 (EG 750):
Singet dem Herrn ein neues Lied;
singet dem Herrn, alle Welt!
Singet dem Herrn und lobet seinen Namen,
verkündet von Tag zu Tag sein Heil!
Erzählet unter den Heiden von seiner Herrlichkeit,
unter allen Völkern von seinen Wundern!
Betet an den Herrn in heiligem Schmuck;
es fürchte ihn alle Welt!
Sagt unter den Heiden: Der Herr ist König.
Er hat den Erdkreis gegründet, dass er nicht wankt.
Er richtet die Völker recht.
Der Himmel freue sich, und die Erde sei fröhlich,
das Meer brause und was darinnen ist;
das Feld sei fröhlich und alles, was darauf ist;
jauchzen sollen alle Bäume im Walde
vor dem Herrn; denn er kommt,
denn er kommt, zu richten das Erdreich.
Er wird den Erdkreis richten mit Gerechtigkeit
und die Völker mit seiner Wahrheit.
EHRE SEI DEM VATER
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem heiligen Geist,
wie es war im Anfang, jetzt und immer da
und von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Amen
LIED:
In der Stille angekommen (NL 60)
Strophe 1 – 3
1. In der Stille angekommen, werd ich ruhig zum Gebet.
Große Worte sind nicht nötig, denn Gott weiß ja, wie's mir geht.
Ref: Danken und loben, bitten und flehn.
Zeit mit Gott verbringen.
Die Welt mit offnen Augen sehn.
Reden, hören, fragen, verstehn.
Zeit mit Gott verbringen.
Die Welt mit seinen Augen sehn.
2. In der Stille angekommen, leg ich meine Masken ab.
Und ich sage Gott ganz ehrlich, was ich auf dem Herzen hab.
Ref: Danken und loben, bitten und flehn.
3. In der Stille angekommen, schrei ich meine Angst heraus.
Was mich quält und mir den Mut nimmt,
All das schütt ich vor Gott aus.
Ref: Danken und loben, bitten und flehn.
GEBET:
lasst uns beten:
Gott,
wir stehen vor dir, so wie wir sind –
nicht geschmückt, nicht perfekt.
wir stehen vor dir, so wie wir sind –
nicht geschmückt, nicht perfekt.
Manches in uns ist schwer.
Gedanken, die nicht zur Ruhe kommen.
Sorgen, die wir mitgebracht haben.
Worte, die wir gern zurücknehmen würden.
Und Fragen, auf die wir keine Antwort finden.
Gedanken, die nicht zur Ruhe kommen.
Sorgen, die wir mitgebracht haben.
Worte, die wir gern zurücknehmen würden.
Und Fragen, auf die wir keine Antwort finden.
Manche von uns fühlen sich müde,
weil das Leben viel verlangt.
Andere fühlen sich leer,
obwohl eigentlich alles da sein müsste.
Und manche tragen etwas mit sich herum,
das sie niemandem erzählen können.
weil das Leben viel verlangt.
Andere fühlen sich leer,
obwohl eigentlich alles da sein müsste.
Und manche tragen etwas mit sich herum,
das sie niemandem erzählen können.
Du kennst uns, Gott.
Du weißt, was wir tragen –
auch das, was wir nicht aussprechen.
Du weißt, was wir tragen –
auch das, was wir nicht aussprechen.
Darum legen wir dir unser Herz hin,
mit allem, was darin ist:
mit Schuld, mit Sehnsucht, mit Angst, mit Hoffnung.
mit allem, was darin ist:
mit Schuld, mit Sehnsucht, mit Angst, mit Hoffnung.
Herr, erbarme dich.
KYRIE:
Gemeinde: Herr erbarme dich
Gemeinde: Christi erbarme dich
Gemeinde: Herr erbarm dich über uns
GNADENSPRUCH:
So spricht der Prophet Hosea: Gott hat zerrissen, er wird auch heilen, er hat geschlagen, er wird auch verbinden.
GLORIA
Ehre sei Gott in der Höhe
Gemeinde: und auf Erden Fried,
den Menschen ein Wohlgefallen.
LIED:
Es ist ein Ros entsprungen (EG 30)
Strophe 1-3
1Es ist ein Ros entsprungen aus einer Wurzel zart,
wie uns die Alten sungen, von Jesse kam die Art
und hat ein Blümlein bracht
mitten im kalten Winter wohl zu der halben Nacht.
2Das Blümlein, das ich meine, davon Jesaja sagt,
hat uns gebracht alleine Marie, die reine Magd;
aus Gottes ewgem Rat hat sie ein Kind geboren,
welches uns selig macht.
3Das Blümelein so kleine, das duftet uns so süß;
mit seinem hellen Scheine vertreibt's die Finsternis.
Wahr' Mensch und wahrer Gott, hilft uns aus allem Leide,
rettet von Sünd und Tod.
SCHRIFTLESUNG:
Die Frohe Botschaft für den heutigen zweiten Weihnachtsfeiertag steht geschrieben im Matthäus-Evangelium, Kapitel 1, die Verse 18-25:
18Zur Geburt von Jesus Christus kam es so: Seine Mutter
Maria war mit Josef verlobt. Sie hatten noch nicht
miteinander geschlafen. Da stellte sich heraus, dass Maria
schwanger war – aus dem Heiligen Geist.
19Ihr Mann Josef lebte nach Gottes Willen, aber er wollte
Maria nicht bloßstellen. Deshalb wollte er sich von ihr
trennen, ohne Aufsehen zu erregen.
20Dazu war er entschlossen. Doch im Traum erschien ihm
ein Engel des Herrn und sagte: »Josef, du Nachkomme
Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu
nehmen. Denn das Kind, das sie erwartet, ist aus dem
Heiligen Geist.
21Sie wird einen Sohn zur Welt bringen. Dem sollst du den
Namen Jesus geben. Denn er wird sein Volk retten: Er
befreit es von aller Schuld.«
22Das alles geschah, damit in Erfüllung ging, was der Herr
durch den Propheten gesagt hat:
23»Ihr werdet sehen: Die Jungfrau wird schwanger werden
und einen Sohn zur Welt bringen. Dem werden sie den
Namen Immanuel geben«, das heißt: Gott ist mit uns.
24Josef wachte auf und tat, was ihm der Engel des Herrn
befohlen hatte: Er nahm seine Frau zu sich.
25Aber er schlief nicht mit Maria, bis sie ihren Sohn zur Welt
brachte. Und er gab ihm den Namen Jesus.
LOBSPRUCH
Selig sind, die Gottes Wort hören und bewahren – Halleluja
PREDIGT:
Gnade sei mit euch und Friede von Gott, der da war, der da ist und der da kommt. Amen
Liebe Gemeinde,
Wir haben gerade gesungen:
„Es ist ein Ros entsprungen aus einer Wurzel zart.“
Ein leises Lied. Kein Jubel. Ein Bild von etwas Kleinem, Zerbrechlichem, das trotzdem wächst.
„Es ist ein Ros entsprungen aus einer Wurzel zart.“
Ein leises Lied. Kein Jubel. Ein Bild von etwas Kleinem, Zerbrechlichem, das trotzdem wächst.
So beginnt auch die Weihnachtsgeschichte im Matthäusevangelium.
Nicht festlich. Nicht glatt.
Sondern mit einem Menschen, der überfordert ist.
Nicht festlich. Nicht glatt.
Sondern mit einem Menschen, der überfordert ist.
Josef.
Man übersieht ihn leicht.
Kein Engelchor, kein Stall, kein Kind in der Krippe.
Nur ein Mann, der merkt:
Das Leben, das er sich vorgestellt hat, passt plötzlich nicht mehr. Maria ist schwanger.
Und Josef weiß: Das Kind ist nicht von ihm.
Kein Engelchor, kein Stall, kein Kind in der Krippe.
Nur ein Mann, der merkt:
Das Leben, das er sich vorgestellt hat, passt plötzlich nicht mehr. Maria ist schwanger.
Und Josef weiß: Das Kind ist nicht von ihm.
Was muss da in ihm los gewesen sein?
Enttäuschung - Verletzter Stolz –
Enttäuschung - Verletzter Stolz –
Angst vor dem Gerede der Leute.
Die Sorge, alles zu verlieren, was ihm Halt gegeben hat.
Die Sorge, alles zu verlieren, was ihm Halt gegeben hat.
Josef hatte Erwartungen an sein Leben, an seine Zukunft.
Und dann zerbrechen sie.
Und dann zerbrechen sie.
Vielleicht ist Josef uns näher, als wir denken.
Auch wir kommen mit Erwartungen zu Weihnachten:
dass es friedlich wird, dass Nähe gelingt,
dass alte Wunden einmal nicht wehtun.
Auch wir kommen mit Erwartungen zu Weihnachten:
dass es friedlich wird, dass Nähe gelingt,
dass alte Wunden einmal nicht wehtun.
Und manchmal merken wir: So ist es nicht.
Die Bibel sagt: Josef ist gerecht.
Aber das heißt nicht: stark oder unerschütterlich.
Es heißt: Er ringt darum, das Richtige zu tun,
ohne Maria bloßzustellen, ohne laut zu werden,
ohne andere zu verletzen.
Aber das heißt nicht: stark oder unerschütterlich.
Es heißt: Er ringt darum, das Richtige zu tun,
ohne Maria bloßzustellen, ohne laut zu werden,
ohne andere zu verletzen.
Ein Mensch mitten im inneren Konflikt.
Und dann kommt der Traum. Kein großes Wunder.
Keine Erklärung für alles. Nur ein Satz:
Fürchte dich nicht.
Keine Erklärung für alles. Nur ein Satz:
Fürchte dich nicht.
Mehr bekommt Josef nicht.
Keinen Plan - Keine Sicherheit - Nur Vertrauen.
Keinen Plan - Keine Sicherheit - Nur Vertrauen.
Und trotzdem steht da:
Josef erwacht – und er handelt.
Er geht diesen Weg, nicht weil alle Fragen geklärt sind,
sondern weil er diesem leisen Wort traut.
Josef erwacht – und er handelt.
Er geht diesen Weg, nicht weil alle Fragen geklärt sind,
sondern weil er diesem leisen Wort traut.
Vielleicht ist das der Punkt,
an dem Weihnachten wirklich beginnt.
an dem Weihnachten wirklich beginnt.
Nicht da, wo Erwartungen erfüllt werden,
sondern da, wo ein Mensch trotz Angst weitergeht.
sondern da, wo ein Mensch trotz Angst weitergeht.
Was bleibt also von Weihnachten,
wenn unsere Erwartungen nicht aufgehen?
Wenn das Fest vorbei ist und der Alltag wieder anklopft?
wenn unsere Erwartungen nicht aufgehen?
Wenn das Fest vorbei ist und der Alltag wieder anklopft?
Vielleicht bleibt kein Glanz.
Aber die Erfahrung: Ich darf unsicher sein.
Aber die Erfahrung: Ich darf unsicher sein.
Vielleicht bleibt keine perfekte Harmonie.
Aber die Gewissheit:
Aber die Gewissheit:
Gott kommt nicht erst, wenn alles stimmt.
Gott kommt genau hier.
In Zweifel - In Zerbrochenes –
In Zweifel - In Zerbrochenes –
In Entscheidungen, die Mut kosten.
Und er bekommt einen Namen: Immanuel.
Gott mit uns.
Gott mit uns.
Das ist es vielleicht, was bleibt.
Nicht das große Gefühl - Sondern diese Nähe.
Nicht das große Gefühl - Sondern diese Nähe.
Wenn wir gleich singen:
„Süßer die Glocken nie klingen“, dann klingt darin die Hoffnung, dass Frieden möglich ist — nicht als Zustand,
sondern als Zusage.
„Süßer die Glocken nie klingen“, dann klingt darin die Hoffnung, dass Frieden möglich ist — nicht als Zustand,
sondern als Zusage.
Weihnachten erfüllt nicht alle Erwartungen.
Aber es lässt uns nicht allein. Das bleibt.
Aber es lässt uns nicht allein. Das bleibt.
Amen.
LIED:
Süßer die Glocken nie klingen
Strophe 1 – 3
1. Süßer die Glocken nie klingen als zu der Weihnachtszeit.
Ist als ob Engelein singen wieder von Frieden und Freud.
|: Wie sie gesungen in seliger Nacht, :|
Glocken mit heiligem Klang, klingt doch die Erde entlang!
2. O wenn die Glocken erklingen,
schnell sie das Christkindlein hört.
Tut sich vom Himmel dann schwingen, eilet hernieder zur Erd.
|: Segnet den Vater, die Mutter, das Kind; :|
Glocken mit heiligem Klang, klingt doch die Erde entlang!
3. Klinget mit lieblichem Schalle über die Meere noch weit,
dass sich erfreuen doch alle seliger Weihnachtszeit.
|: Alle aufjauchzen mit einem Gesang! :|
Glocken mit heiligem Klang, klingt doch die Erde entlang
lasst uns Fürbitte leisten:
Guter Gott,
am zweiten Weihnachtstag kommen wir zu dir
mit dem, was unser Leben bewegt.
am zweiten Weihnachtstag kommen wir zu dir
mit dem, was unser Leben bewegt.
Wir bitten dich für alle, die nach den Feiertagen in einen schweren Alltag zurückkehren.
Für Entscheidungen, die Kraft kosten,
Für Entscheidungen, die Kraft kosten,
für Wege, die ungewiss sind.
Schenke Vertrauen und Mut.
Schenke Vertrauen und Mut.
Gloria in excelsis Deo (EG 54)
Wir bitten dich für alle,
für die Weihnachten schmerzlich war.
Für Menschen, die jemanden vermissen,
für die, die sich einsam fühlen.
Lass sie spüren, dass sie nicht allein sind.
für die Weihnachten schmerzlich war.
Für Menschen, die jemanden vermissen,
für die, die sich einsam fühlen.
Lass sie spüren, dass sie nicht allein sind.
Gloria in excelsis Deo
Wir bitten dich für alle, die zweifeln und ringen.
An sich selbst, am Leben, vielleicht auch an dir.
Bleib ihnen nahe und schenke ihnen Menschen,
die zuhören.
An sich selbst, am Leben, vielleicht auch an dir.
Bleib ihnen nahe und schenke ihnen Menschen,
die zuhören.
Gloria in excelsis Deo
Wir bitten dich für alle, die Verantwortung tragen
und anderen Halt geben.
Stärke sie und lass sie neue Kraft finden.
und anderen Halt geben.
Stärke sie und lass sie neue Kraft finden.
Gloria in excelsis Deo
Wir bitten dich für uns.
Für das, was bleibt von Weihnachten.
Für Vertrauen, das uns trägt im Alltag.
Begleite uns auf unseren Wegen.
Für das, was bleibt von Weihnachten.
Für Vertrauen, das uns trägt im Alltag.
Begleite uns auf unseren Wegen.
Gloria in excelsis Deo
Gott,
nimm unsere Bitten an – die gesprochenen und die stillen.
nimm unsere Bitten an – die gesprochenen und die stillen.
Wir vertrauen darauf, dass du uns nahe bist,
als Vater und Mutter, als der Gott, der mit uns geht.
als Vater und Mutter, als der Gott, der mit uns geht.
So beten wir gemeinsam mit den Worten,
die Jesus selbst uns geschenkt hat:
die Jesus selbst uns geschenkt hat:
VATER UNSER:
Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen
KANZELSEGEN:
Der Friede Gottes welcher höher ist als alle Vernunft bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen.
ABKÜNDIGUNGEN:
Die Gemeinde hat noch Folgendes bekannt zu geben:
LIED:
Der Herr segne dich (NL 118)
Strophe 1 und 2
Ref: Der Herr segne dich, behüte dich
Lasse sein Angesicht leuchten über dir
Und der Herr sei dir gnädig
Er erhebe sein Angesicht über dich
Und erfülle dein Herz mit seinem Licht
Tiefer Friede begleite dich
1. Ob du ausgehst oder heimkommst
Ob du wach bist oder schläfst
Sei gesegnet und gestärkt durch seinen Geist
Ob du in das Tal hinab schaust
Oder Berge vor dir stehen
Mögest du den nächsten Schritt in seinem Segen gehen
Ref: Der Herr segne dich, behüte dich
2. Ob die Menschen, die du liebst, dies erwidern oder nicht
Sei ein Segen durch die Gnade deines Herrn
Ob die Träume, die du träumtest
Noch verheißungsvoll bestehen
Oder längst schon nicht mehr
Für dich wie ein Traum aussehen
Friede mit dir – Friede mit dir – Friede mit dir – Friede mit dir
Ref: Der Herr segne dich, behüte dich
SEGEN
Gehet hin im Frieden des Herrn:
Der Gott des Friedens segne euch mit seiner Nähe,
wenn der Alltag wieder beginnt.
Er schenke euch Vertrauen, wo Wege ungewiss sind,
und Mut, wo Entscheidungen anstehen.
Er bewahre euch in dem, was war,
und begleite euch in dem, was kommt.
So segne euch der gütige Gott, der Vater und der Sohn
und der Heilige Geist.
Amen.
Gemeinde: Amen.
MUSIK ZUM AUSGANG


