Gottesdienst am Zweiten Advent, 07.12.2025 10:00 Uhr in Scherzheim mit Diakonin Nicole Faller
MUSIK ZUM EINGANG
VOTUM UND GRUSS
„Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.“ Mit diesem Wochenspruch aus dem Lukasevangelium begrüße ich euch herzlich zum Gottesdienst am zweiten Advent.
Dieser Vers klingt wie ein Gegenruf in unsere Zeit hinein.
Während so vieles uns nach unten drückt:
Sorgen, Unsicherheiten, Nachrichten, die schwer auf dem Herzen liegen – spricht Gott uns zu: Hebt den Kopf. Blickt nach vorn. Eure Erlösung ist nahe.
Der zweite Advent ist ein Sonntag der aufgehenden Hoffnung.
Noch ist nicht alles hell, noch sind wir unterwegs.
Aber das Licht wächst.
Christus kommt – leise, aber gewiss.
Und er ruft uns zu:
Lasst euch nicht niederdrücken. Ich bin da. Ich halte euch.
und der uns mehr Zukunft zuspricht, als wir sehen können.
LIED:
Seht, die gute Zeit ist nah (EG 18)
Strophe 1 + 2
1. Seht, die gute Zeit ist nah, Gott kommt auf die Erde,
kommt und ist für alle da, kommt, dass Friede werde,
kommt, dass Friede werde.
2. Hirt und König, Groß und Klein, Kranke und Gesunde,
Arme, Reiche lädt er ein, freut euch auf die Stunde,
freut euch auf die Stunde. Halleluja. Halleluja.
Wir feiern diesen Gottesdienst:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Gemeinde: Amen.
Der Herr sei mit euch Gemeinde: und mit deinem Geist.
PSALM ZUM EINGANG:
Wir lesen im Wechsel den Psalm 80 (EG 741):
Du Hirte Israels, höre,
der du Josef hütest wie Schafe!
Erwecke deine Kraft
und komm uns zu Hilfe!
Gott, tröste uns wieder
und lass leuchten dein Antlitz, so genesen wir sind
Herr, Gott Zebaoth, wie lange willst du zürnen
Während dein Volk zu dir betet
Du speisest sie mit Tränenbrot
und tränkest sie mit einem großen Krug voll Tränen.
Du lässest unsre Nachbarn sich um uns streiten,
und unsre Feinde verspotten uns.
Gott Zebaoth, wende dich doch!
Schau vom Himmel und sieh darein
nimm dich dieses Weinstocks an!
Schütze doch, was deine Rechte gepflanzt hat,
Sie haben ihn mit Feuer verbrannt wie Kehricht;
vor dem Drohen deines Angesichts sollen sie umkommen.
Deine Hand schütze den Mann deiner Rechten,
den Sohn, den du dir großgezogen hast.
So wollen wir nicht von dir weichen.
Lass uns leben, so wollen wir deinen Namen anrufen.
Herr, Gott Zebaoth, tröste uns wieder;
lass leuchten dein Antlitz, so genesen wir.
EHRE SEI DEM VATER
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem heiligen Geist,
wie es war im Anfang, jetzt und immer da
und von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Amen
LIED:
In der Stille angekommen (NL 60)
Strophe 1 – 3
1. In der Stille angekommen, werd ich ruhig zum Gebet.
Große Worte sind nicht nötig,
denn Gott weiß ja, wie's mir geht.
Ref: Danken und loben, bitten und flehn.
Zeit mit Gott verbringen.
Die Welt mit offnen Augen sehn.
Reden, hören, fragen, verstehn.
Zeit mit Gott verbringen.
Die Welt mit seinen Augen sehn.
2. In der Stille angekommen, leg ich meine Masken ab.
Und ich sage Gott ganz ehrlich,
Was ich auf dem Herzen hab.
Ref: Danken und loben, bitten und flehn.
3. In der Stille angekommen, schrei ich meine Angst heraus.
Was mich quält und mir den Mut nimmt,
All das schütt ich vor Gott aus.
Ref: Danken und loben, bitten und flehn.
GEBET:
lasst uns beten:
Gott,
wir kommen zu dir mit allem, was uns schwer macht.
Mit dem, was uns den Atem nimmt,
mit dem, was uns nachts wachhält,
mit Sorgen, die wir nicht mehr tragen können.
wir kommen zu dir mit allem, was uns schwer macht.
Mit dem, was uns den Atem nimmt,
mit dem, was uns nachts wachhält,
mit Sorgen, die wir nicht mehr tragen können.
Wir klagen dir die Unruhe unserer Welt,
die Bilder von Gewalt, die uns nicht loslassen,
die Angst, die sich in so viele Herzen frisst.
Wir klagen dir die Ungerechtigkeit,
die Härte, die Menschen einander antun,
den Hass, der immer lauter zu werden scheint.
die Bilder von Gewalt, die uns nicht loslassen,
die Angst, die sich in so viele Herzen frisst.
Wir klagen dir die Ungerechtigkeit,
die Härte, die Menschen einander antun,
den Hass, der immer lauter zu werden scheint.
Wir klagen dir, was uns persönlich bedrückt:
unsere eigene Müdigkeit, unsere Zweifel,
unsere zerbrochenen Hoffnungen,
das, was wir nicht ändern können
und das, wofür uns die Kraft fehlt.
unsere eigene Müdigkeit, unsere Zweifel,
unsere zerbrochenen Hoffnungen,
das, was wir nicht ändern können
und das, wofür uns die Kraft fehlt.
Gott, wir legen dir all das hin –
in der Sehnsucht nach Trost, nach Orientierung,
in der Sehnsucht nach Trost, nach Orientierung,
nach Frieden.
Darum rufen wir zu dir:
Herr, erbarme dich.
Herr, erbarme dich.
KYRIE:
Gemeinde: Herr erbarme dich
Gemeinde: Christi erbarme dich
Gemeinde: Herr erbarm dich über uns
GNADENSPRUCH:
Christus verspricht:
Es wird nicht bleiben wie es ist. Er sagt: „Seht auf und erhebt eure Häupter. Eure Erlösung ist nah.“
(Lk 21,28)
GLORIA
Ehre sei Gott in der Höhe
Gemeinde: und auf Erden Fried, den Menschen ein Wohlgefallen.
LIED:
Wir warten dein, o Gottessohn (EG 152)
Strophe 1, 3 + 4
1. Wir warten dein, o Gottes Sohn,
und lieben dein Erscheinen.
Wir wissen dich auf deinem Thron
und nennen uns die Deinen.
Wer an dich glaubt, erhebt sein Haupt
und siehet dir entgegen; du kommst uns ja zum Segen.
3. Wir warten dein; du hast uns ja
das Herz schon hingenommen.
Du bist uns zwar im Geiste nah,
doch sollst du sichtbar kommen;
da willst uns du bei dir auch Ruh,
bei dir auch Freude geben, bei dir ein herrlich Leben.
4. Wir warten dein, du kommst gewiss,
die Zeit ist bald vergangen;
wir freuen uns schon überdies mit kindlichem Verlangen. Was wird geschehn, wenn wir dich sehn,
wenn du uns heim wirst bringen,
wenn wir dir ewig singen!
SCHRIFTLESUNG:
Die frohe Botschaft für den heutigen zweiten Advent steht geschrieben im Lukas-Evangelium, Kapitel 21, die Verse
25 - 33:
25»Zeichen werden zu sehen sein an der Sonne, dem Mond
und den Sternen. Auf der Erde werden die Völker zittern.
Sie werden weder aus noch ein wissen vor dem tosenden
Meer und seinen Wellen.
26Die Menschen werden vor Angst vergehen. Sie warten auf
die Ereignisse, die über die ganze Welt hereinbrechen
werden. Denn sogar die Mächte des Himmels werden
erschüttert werden.
27Dann werden alle es sehen: Der Menschensohn kommt
auf einer Wolke mit großer Macht und Herrlichkeit.
28Aber ihr sollt euch aufrichten und euren Kopf heben, wenn
das alles beginnt: Eure Erlösung kommt bald!«
29Dann erzählte Jesus den Leuten ein Gleichnis: »Schaut
euch doch den Feigenbaum an oder all die anderen
Bäume.
30Wenn ihr seht, dass sie Blätter bekommen, dann wisst ihr:
Der Sommer ist bald da.
31So ist es auch mit euch: Wenn ihr seht, dass das alles
geschieht, dann wisst ihr: Das Reich Gottes ist nahe. 32Amen, das sage ich euch: Diese Generation wird nicht
sterben, bevor dies alles geschieht.
33Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte
werden nicht vergehen.«
LOBSPRUCH
Selig sind, die Gottes Wort hören und bewahren – Halleluja
PREDIGT:
Liebe Gemeinde,
wir haben diesen Gottesdienst mit einem Lied begonnen, das ein tiefes Gefühl ausspricht:
„Wir warten dein, o Gottessohn.“
In diesen Worten liegt so viel Menschliches.
Sehnsucht.
Ermüdung.
Hoffnung.
Und auch das stille Eingeständnis:
Wir brauchen jemanden, der kommt.
Jemanden, der uns trägt, wenn wir selbst müde geworden sind.
„Wir warten dein, o Gottessohn.“
In diesen Worten liegt so viel Menschliches.
Sehnsucht.
Ermüdung.
Hoffnung.
Und auch das stille Eingeständnis:
Wir brauchen jemanden, der kommt.
Jemanden, der uns trägt, wenn wir selbst müde geworden sind.
Unser Predigttext nimmt genau diese Stimmung auf.
Jesus beschreibt eine Welt, in der vieles durcheinandergerät
so wie wir es manchmal in unserem Inneren erleben:
Unruhe, Angst, Unsicherheit.
Solche Tage kennen wir.
Tage, an denen man die Schultern hängen lässt und das Herz schwer ist.
Jesus beschreibt eine Welt, in der vieles durcheinandergerät
so wie wir es manchmal in unserem Inneren erleben:
Unruhe, Angst, Unsicherheit.
Solche Tage kennen wir.
Tage, an denen man die Schultern hängen lässt und das Herz schwer ist.
Doch genau dort hinein sagt Jesus diesen einen Satz, der so viel Wärme trägt:
„Richtet euch auf und erhebt eure Häupter – denn eure Erlösung ist nahe.“
Das ist kein strenger Ruf.
Es ist ein leises, liebevolles Wort.
Ein Wort, das wie eine Hand auf dem Rücken ist:
„Komm, ich bin hier. Du musst das nicht allein tragen.“
Es ist ein leises, liebevolles Wort.
Ein Wort, das wie eine Hand auf dem Rücken ist:
„Komm, ich bin hier. Du musst das nicht allein tragen.“
Eine ältere Frau erzählte mir einmal, wie sie nach einer schweren Diagnose nach Hause ging.
Sie war wie betäubt.
Die Gedanken drehten sich. Alles schien grau.
Sie war wie betäubt.
Die Gedanken drehten sich. Alles schien grau.
Als sie zuhause ankam, setzte sie sich auf die Stufe vor der Tür. Sie hatte keine Kraft für irgendetwas.
Da kam ihre Katze – ganz unscheinbar –
legte sich wortlos neben sie
und drückte ihren warmen Körper an ihre Seite.
Da kam ihre Katze – ganz unscheinbar –
legte sich wortlos neben sie
und drückte ihren warmen Körper an ihre Seite.
Sie sagte:
„In diesem Moment wurde nichts anders.
Aber ich war nicht mehr allein.
Und das hat mir Kraft gegeben, den Kopf wieder zu heben.“
„In diesem Moment wurde nichts anders.
Aber ich war nicht mehr allein.
Und das hat mir Kraft gegeben, den Kopf wieder zu heben.“
Manchmal ist Trost nicht laut.
Manchmal kommt er leise, unscheinbar,
aber genau im richtigen Augenblick.
So wirkt Gott oft: nicht mit großen Gesten,
sondern mit einer Wärme, die uns durchdringt.
Manchmal kommt er leise, unscheinbar,
aber genau im richtigen Augenblick.
So wirkt Gott oft: nicht mit großen Gesten,
sondern mit einer Wärme, die uns durchdringt.
So ein leiser Moment – das ist ein kleiner Feigenbaum.
Ein Zeichen:
Der Winter bleibt nicht für immer.
Gott ist noch da.
Du bist gehalten.
Ein Zeichen:
Der Winter bleibt nicht für immer.
Gott ist noch da.
Du bist gehalten.
Jesus sagt dann:
„Himmel und Erde werden vergehen – aber meine Worte werden nicht vergehen.“
„Himmel und Erde werden vergehen – aber meine Worte werden nicht vergehen.“
Manches in unserem Leben ist brüchig.
Manches vergeht, manchmal schneller als uns lieb ist.
Aber seine Zusage nicht.
Sein Wort nicht.
Seine Liebe nicht.
Manches vergeht, manchmal schneller als uns lieb ist.
Aber seine Zusage nicht.
Sein Wort nicht.
Seine Liebe nicht.
Das ist der tiefste Trost:
Wenn alles wankt – er bleibt.
Wenn alles wankt – er bleibt.
Und mit diesem Gedanken gehen wir in unser Schlusslied:
„Anker in der Zeit“.
„Anker in der Zeit“.
Ein Anker hält nicht, weil die See ruhig ist.
Ein Anker hält gerade dann, wenn die Wellen höher schlagen, wenn der Wind pfeift,
wenn unser inneres Boot ins Schwanken kommt.
Ein Anker hält gerade dann, wenn die Wellen höher schlagen, wenn der Wind pfeift,
wenn unser inneres Boot ins Schwanken kommt.
Jesus sagt:
„Erhebt eure Häupter“ – und meint damit:
„Erhebt eure Häupter“ – und meint damit:
Ich bin euer Halt,
wenn ihr euch selbst nicht mehr halten könnt.
Ich bin eure Ruhe,
wenn das Leben laut wird.
Ich bin die Wärme an eurer Seite,
wenn die Welt sich kalt anfühlt.
Ich bin euer Anker –
tief, fest, verlässlich.
wenn ihr euch selbst nicht mehr halten könnt.
Ich bin eure Ruhe,
wenn das Leben laut wird.
Ich bin die Wärme an eurer Seite,
wenn die Welt sich kalt anfühlt.
Ich bin euer Anker –
tief, fest, verlässlich.
Darum dürfen wir unseren Kopf heben.
Nicht aus Stärke.
Sondern aus Vertrauen.
Nicht aus Stärke.
Sondern aus Vertrauen.
Und so passt unser Lied heute so wunderbar:
Es singt uns zu, was Jesus uns verheißen hat:
Es gibt einen Halt, der nicht verrutscht.
Einen Frieden, der bleibt.
Einen Gott, der uns nicht loslässt.
Es singt uns zu, was Jesus uns verheißen hat:
Es gibt einen Halt, der nicht verrutscht.
Einen Frieden, der bleibt.
Einen Gott, der uns nicht loslässt.
Christus – unser Anker in der Zeit.
KANZELSEGEN:
Der Friede Gottes welcher höher ist als alle Vernunft bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen.
Anker in der Zeit (NL 36)
Strophe 1 – 3
1. Es gibt bedingungslose Liebe,
Die alles trägt und nie vergeht
Und unerschütterliche Hoffnung
Die jeden Test der Zeit besteht
Es gibt ein Licht, das uns den Weg weist
Auch wenn wir jetzt nicht alles sehen
Es gibt Gewissheit unseres Glaubens
Auch wenn wir manches nicht verstehen
2. Es gibt Versöhnung selbst für Feinde
Und echten Frieden nach dem Streit
Vergebung für die schlimmsten Sünden
Ein neuer Anfang jederzeit
Es gibt ein ewiges Reich des Friedens
In unsrer Mitte lebt es schon
Ein Stück vom Himmel hier auf Erden
In Jesus Christus, Gottes Sohn
Ref: Er ist das Zentrum der Geschichte
Er ist der Anker in der Zeit
Er ist der Ursprung allen Lebens
Und unser Ziel in Ewigkeit
Und unser Ziel in Ewigkeit
3. Es gibt die wunderbare Heilung
Die letzte Rettung in der Not
Und es gibt Trost in Schmerz und Leiden
Ewiges Leben nach dem Tod
Die letzte Rettung in der Not
Und es gibt Trost in Schmerz und Leiden
Ewiges Leben nach dem Tod
Es gibt Gerechtigkeit für alle
Für unsre Treue ewgen Lohn
Es gibt ein Hochzeitsmahl für immer
Mit Jesus Christus, Gottes Sohn
Für unsre Treue ewgen Lohn
Es gibt ein Hochzeitsmahl für immer
Mit Jesus Christus, Gottes Sohn
Ref: Er ist das Zentrum der Geschichte
lasst uns Fürbitte leisten:
Gott, du bist unsere Hoffnung und unser Halt.
Wir denken an die Menschen in unserer Welt,
die unter Krieg, Gewalt oder Hunger leiden.
Schenke ihnen Schutz, Nahrung, Zuflucht – und lass sie spüren, dass sie nicht vergessen sind.
Schenke ihnen Schutz, Nahrung, Zuflucht – und lass sie spüren, dass sie nicht vergessen sind.
Wir denken an unsere Gesellschaft: die Spannungen, die Ungerechtigkeiten, die Ängste.
Hilf uns, Brücken zu bauen, einander zuzuhören und Verantwortung füreinander zu übernehmen.
Hilf uns, Brücken zu bauen, einander zuzuhören und Verantwortung füreinander zu übernehmen.
Wir denken an die, die Entscheidungen treffen –
in Politik, Wirtschaft und Gemeinschaft.
Schenke ihnen Mut, Weisheit und ein Herz für die Menschen, die sie vertreten.
Schenke ihnen Mut, Weisheit und ein Herz für die Menschen, die sie vertreten.
Wir denken an die Menschen in unserem Alltag, die müde, einsam, krank oder überfordert sind.
Lass sie spüren, dass sie gehalten werden, und schenke ihnen Wärme und Hoffnung.
Lass sie spüren, dass sie gehalten werden, und schenke ihnen Wärme und Hoffnung.
Wir denken an uns selbst:
Stärke uns, wenn wir müde sind, und ermutige uns, den Kopf zu heben, die Augen auf dein Licht zu richten und unsere Schritte von dir leiten zu lassen.
Stärke uns, wenn wir müde sind, und ermutige uns, den Kopf zu heben, die Augen auf dein Licht zu richten und unsere Schritte von dir leiten zu lassen.
Für all diejenigen, beten wir mit den Worten, die uns Jesus gelehrt hat:
VATER UNSER:
Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen
ABKÜNDIGUNGEN:
Die Gemeinde hat noch Folgendes bekannt zu geben:
LIED:
Der Herr segne dich (NL 118)
Strophe 1 – 2
Ref: Der Herr segne Dich, behüte Dich,
Lasse sein Angesicht leuchten über Dir
Und der Herr sei Dir gnädig.
Er erhebe sein Angesicht über Dich
Und erfülle Dein Herz mit seinem Licht,
Tiefer Friede begleite Dich.
1. Ob Du ausgehst oder heimkommst,
Ob Du wach bist oder schläfst,
Sei gesegnet und gestärkt durch seinen Geist.
Ob Du in das Tal hinabschaust,
Oder Berge vor Dir steh′n,
Mögest Du den nächsten Schritt in seinem Segen geh'n.
Ref: Der Herr segne Dich, behüte Dich
2. Ob die Menschen die Du liebst,
dies erwiedern oder nicht,
Sei ein Segen durch die Gnade Deines Herrn.
Ob die Träume die Du träumtest,
Noch verheissungsvoll besteh′n,
Oder längst schon nicht mehr für Dich
wie ein Traum ausseh'n.
Friede mit dir (2 x)
SEGEN
Der Herr segne euch und behüte euch.
Und so segne und begleite euch der Gott,
der eure Herzen aufrichtet, wenn die Tage schwer sind,
der euch Hoffnung schenkt, wenn die Welt dunkel erscheint,
der euch trägt wie ein fester Grund
und euch hält wie ein Anker in der Zeit.
Er erfülle eure Schritte mit Mut,
eure Gedanken mit Trost
und eure Tage mit seinem Licht.
So geht hin im Frieden des Herrn.
Amen. Gemeinde: Amen.
MUSIK ZUM AUSGANG


