"Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht"
Die Früchte des Heiligen Geistes
Ökumenischer Gottesdienst am Pfingstmontag, 09.06.2025 10:00 Uhr in Lichtenau mit Pfarrer Manfred Woschek und Pfarrerin Ute Braun
Zum Einzug: Orgelspiel, anschl.:
Lied: GL 813,1-3 Komm, Heilger Geist…
https://www.youtube.com/watch?v=-IuI2qPawxU
https://www.youtube.com/watch?v=-IuI2qPawxU
Eröffnung:
Herzlich willkommen zu unserem ökumenischen Gottesdienst am heutigen Pfingstmontag.
Wir feiern ihn im Namen Gottes, des Vaters,
der die ganze Welt ins Dasein gerufen hat,
im Namen des Sohnes,
der aus Liebe zu uns gestorben und auferstanden ist,
und im Namen des Heiligen Geistes,
der uns die Kraft zum Guten schenkt. Amen.
Wir feiern ihn im Namen Gottes, des Vaters,
der die ganze Welt ins Dasein gerufen hat,
im Namen des Sohnes,
der aus Liebe zu uns gestorben und auferstanden ist,
und im Namen des Heiligen Geistes,
der uns die Kraft zum Guten schenkt. Amen.
Der Herr sei mit euch. -
(A und mit deinem Geist.)
(A und mit deinem Geist.)
Einführung:
Wir sind aus den Gemeinden von Lichtenau und Rheinmünster
zusammengekommen,
um in ökumenischer Gemeinschaft Gottesdienst zu feiern.
zusammengekommen,
um in ökumenischer Gemeinschaft Gottesdienst zu feiern.
Im Altarraum sehen wir das Bild eines Weinstocks.
Er ist ein Zeichen für das, was wir an Pfingsten feiern.
Die Verbundenheit der Reben mit dem Weinstock
ist ein Symbol unserer Gemeinschaft
mit Jesus Christus und untereinander:
einer Gemeinschaft, die wir nicht selbst herstellen können,
sondern die Gott durch die Kraft seines Heiligen Geistes wirkt;
einer Gemeinschaft, die alle Grenzen – durch Sprache, Nation oder Rasse – überwindet und in der jeder seinen Platz hat;
einer Gemeinschaft, die sich nicht in sich verschließt,
sondern aus sich herausgeht und Frucht bringt –
so wie die Jünger an Pfingsten.
Er ist ein Zeichen für das, was wir an Pfingsten feiern.
Die Verbundenheit der Reben mit dem Weinstock
ist ein Symbol unserer Gemeinschaft
mit Jesus Christus und untereinander:
einer Gemeinschaft, die wir nicht selbst herstellen können,
sondern die Gott durch die Kraft seines Heiligen Geistes wirkt;
einer Gemeinschaft, die alle Grenzen – durch Sprache, Nation oder Rasse – überwindet und in der jeder seinen Platz hat;
einer Gemeinschaft, die sich nicht in sich verschließt,
sondern aus sich herausgeht und Frucht bringt –
so wie die Jünger an Pfingsten.
Christusrufe:
Jesus Christus ist kraft seines Geistes mitten unter uns.
Ihn rufen wir an:
Ihn rufen wir an:
Jesus Christus, Du Mitte und Ursprung unseres Glaubens:
Wer in dir lebt, der bringt reiche Frucht.
Wer in dir lebt, der bringt reiche Frucht.
Jesus Christus, Du Herr Deiner Kirche:
Du rufst uns in die Gemeinschaft mit dir und untereinander.
Du rufst uns in die Gemeinschaft mit dir und untereinander.
Kyrieruf: EG 178,12/GL 156 P/A (Taizé-Kyrie)
https://www.youtube.com/watch?v=3bmoPjm68HI
https://www.youtube.com/watch?v=3bmoPjm68HI
Jesus Christus, Du Hoffnung und Ziel unseres Lebens:
Wer an Dich glaubt, hat das Leben in Fülle.
Wer an Dich glaubt, hat das Leben in Fülle.
Kyrieruf: EG 178,12/GL 156 P/A (Taizé-Kyrie)
https://www.youtube.com/watch?v=3bmoPjm68HI
https://www.youtube.com/watch?v=3bmoPjm68HI
Guter Gott,
du sendest deinen Geist aus, die kostbare Gabe.
So willst du uns dazu bewegen, dich und einander zu lieben.
Lass in uns den Geist deiner Liebe so groß werden,
dass unser Leben ganz von ihm erfüllt ist.
Durch Christus, unserem Herrn.
Amen.
du sendest deinen Geist aus, die kostbare Gabe.
So willst du uns dazu bewegen, dich und einander zu lieben.
Lass in uns den Geist deiner Liebe so groß werden,
dass unser Leben ganz von ihm erfüllt ist.
Durch Christus, unserem Herrn.
Amen.
Lesung: Gal 5,22-25 (Evang. Lektor)
Lesung aus der Brief des Apostels Paulus an die Galater:
Der Geist Gottes
lässt als Frucht eine Fülle von Gutem wachsen,
nämlich: Liebe, Freude und Frieden, Geduld,
Freundlichkeit und Güte, Treue,
Bescheidenheit und Selbstbeherrschung.
Gegen all dies hat das Gesetz nichts einzuwenden.
Menschen, die zu Jesus Christus gehören,
haben ja doch ihre selbstsüchtige Natur
mit allen Leidenschaften und Begierden ans Kreuz genagelt.
Wenn wir nun durch Gottes Geist ein neues Leben haben,
dann wollen wir auch aus diesem Geist unser Leben führen.
lässt als Frucht eine Fülle von Gutem wachsen,
nämlich: Liebe, Freude und Frieden, Geduld,
Freundlichkeit und Güte, Treue,
Bescheidenheit und Selbstbeherrschung.
Gegen all dies hat das Gesetz nichts einzuwenden.
Menschen, die zu Jesus Christus gehören,
haben ja doch ihre selbstsüchtige Natur
mit allen Leidenschaften und Begierden ans Kreuz genagelt.
Wenn wir nun durch Gottes Geist ein neues Leben haben,
dann wollen wir auch aus diesem Geist unser Leben führen.
Lied: GL 346/NL 105, Str.1-3: Atme in uns, Heiliger Geist
https://www.youtube.com/watch?v=wTweZe1jIU0
https://www.youtube.com/watch?v=wTweZe1jIU0
Evangelium: Joh 15,5.8-12 (Kath. LektorIn)
Lesung aus dem Johannesevangelium:
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben.
Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe,
der bringt reiche Frucht;
denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen.
Mein Vater wird dadurch verherrlicht,
dass ihr reiche Frucht bringt und meine Jünger werdet.
Wie mich der Vater geliebt hat, so habe auch ich euch geliebt.
Bleibt in meiner Liebe!
Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben.
Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe,
der bringt reiche Frucht;
denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen.
Mein Vater wird dadurch verherrlicht,
dass ihr reiche Frucht bringt und meine Jünger werdet.
Wie mich der Vater geliebt hat, so habe auch ich euch geliebt.
Bleibt in meiner Liebe!
Wenn ihr meine Gebote haltet,
werdet ihr in meiner Liebe bleiben,
so wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe
und in seiner Liebe bleibe.
Dies habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch ist
und damit eure Freude vollkommen wird.
Das ist mein Gebot:
Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe.
werdet ihr in meiner Liebe bleiben,
so wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe
und in seiner Liebe bleibe.
Dies habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch ist
und damit eure Freude vollkommen wird.
Das ist mein Gebot:
Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe.
Predigt:
Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!
Manche Ich-bin-Worte sind legendär:
„Ich bin ein Berliner“
sagte der amerikanische Präsident John F. Kennedy
am 26. Juni 1963 vor dem Rathaus Schöneberg
in West-Berlin.
Manche Ich-bin-Worte sind peinlich:
„Ich bin ein Star – holt mich hier raus“
rufen die Möchtegern-Promis
beim Dschungelcamp in Australien.
Manche Ich-bin-Worte sind dumm:
„Ich bin eine Marke“
erklärt das amerikanische Party-Girl Paris Hilton.
„Ich bin ein Berliner“
sagte der amerikanische Präsident John F. Kennedy
am 26. Juni 1963 vor dem Rathaus Schöneberg
in West-Berlin.
Manche Ich-bin-Worte sind peinlich:
„Ich bin ein Star – holt mich hier raus“
rufen die Möchtegern-Promis
beim Dschungelcamp in Australien.
Manche Ich-bin-Worte sind dumm:
„Ich bin eine Marke“
erklärt das amerikanische Party-Girl Paris Hilton.
Doch die berühmtesten
und zugleich herausfordernsten „Ich-bin-Worte“
stammen von Jesus:
„Ich bin das Licht der Welt - Ich bin der gute Hirte -
Ich bin das Brot des Lebens -
Ich bin die Auferstehung und das Leben -
Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben -
Ich bin das A und das O.“
Und eben haben wir in der Schriftlesung gehört:
„Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben.“
und zugleich herausfordernsten „Ich-bin-Worte“
stammen von Jesus:
„Ich bin das Licht der Welt - Ich bin der gute Hirte -
Ich bin das Brot des Lebens -
Ich bin die Auferstehung und das Leben -
Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben -
Ich bin das A und das O.“
Und eben haben wir in der Schriftlesung gehört:
„Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben.“
Nicht ohne Grund greift Jesus das Bild vom Weinstock auf.
Weinanbau kannte jeder in Israel.
Vom Wein und Weinbau
zeugen bereits die ältesten Schriften der Bibel.
Schon Noah hat Wein angebaut.
Später brachten die Kundschafter des Volkes Israels
eine große Weinrebe aus dem gelobten Land,
um zu zeigen, wie fruchtbar die Gegend dort ist.
Weinanbau kannte jeder in Israel.
Vom Wein und Weinbau
zeugen bereits die ältesten Schriften der Bibel.
Schon Noah hat Wein angebaut.
Später brachten die Kundschafter des Volkes Israels
eine große Weinrebe aus dem gelobten Land,
um zu zeigen, wie fruchtbar die Gegend dort ist.
Nicht zuletzt gilt der Wein als Symbol für Lebensfreude.
Wein erfreut des Menschen Herz, heißt es in der Bibel.
Kein großes Fest, kein gastlicher Tisch ohne Wein.
Wein erfreut des Menschen Herz, heißt es in der Bibel.
Kein großes Fest, kein gastlicher Tisch ohne Wein.
Allerdings ist der Weinanbau keine einfache Sache –
und ziemlich mühevoll dazu.
Das beginnt bereits
mit der intensiven Vorbereitung des Bodens.
Es kann Jahre dauern, bis Weinstöcke erstmals richtig tragen
und die jungen Pflanzen
müssen ausreichend bewässert werden.
und ziemlich mühevoll dazu.
Das beginnt bereits
mit der intensiven Vorbereitung des Bodens.
Es kann Jahre dauern, bis Weinstöcke erstmals richtig tragen
und die jungen Pflanzen
müssen ausreichend bewässert werden.
Das wichtigste am Weinbau ist jedoch der Schnitt.
Der Weinstock hat die Tendenz, ins Laub zu schießen,
so dass zwar viel Grün,
aber wenig Trauben geerntet werden können.
Der Weinstock hat die Tendenz, ins Laub zu schießen,
so dass zwar viel Grün,
aber wenig Trauben geerntet werden können.
Der Schnitt ist auch wieder eine Kunst für sich.
Da gibt es Sommer-, Winter- und Verjüngungsschnitt.
Zapfen und Augen müssen unterschieden
und Weinstockformen entwickelt werden.
Da gibt es Sommer-, Winter- und Verjüngungsschnitt.
Zapfen und Augen müssen unterschieden
und Weinstockformen entwickelt werden.
Mit der richtigen Pflege
kann ein Weinstock dann aber über Jahrhunderte tragen.
kann ein Weinstock dann aber über Jahrhunderte tragen.
All dies war den Zuhörern Jesu wohl bekannt.
Sie waren in der Landwirtschaft
und damit auch im Weinbau aufgewachsen,
selbst wenn sie andere Handwerke erlernt hatten.
Weinstock, Weinberg, Rebe und Wein waren den Jüngern Jesu
so vertraut wie uns Telefon, Computer, Handy und Fernsehen.
Und Jesus nützt diese Vertrautheit,
um seinen Jüngern eine wichtige Erkenntnis mitzuteilen:
„Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben.
Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht.“
Jesus gibt das Versprechen,
dass wir mit ihm
kein fruchtloses, nutzloses Leben führen werden,
sondern ein Leben,
das erfüllt ist, voller guter Gaben und Möglichkeiten.
Sie waren in der Landwirtschaft
und damit auch im Weinbau aufgewachsen,
selbst wenn sie andere Handwerke erlernt hatten.
Weinstock, Weinberg, Rebe und Wein waren den Jüngern Jesu
so vertraut wie uns Telefon, Computer, Handy und Fernsehen.
Und Jesus nützt diese Vertrautheit,
um seinen Jüngern eine wichtige Erkenntnis mitzuteilen:
„Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben.
Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht.“
Jesus gibt das Versprechen,
dass wir mit ihm
kein fruchtloses, nutzloses Leben führen werden,
sondern ein Leben,
das erfüllt ist, voller guter Gaben und Möglichkeiten.
Mit diesem Bild spricht Jesus ein Geheimnis an,
was Leben letztlich ausmacht.
Spätestens in der Mitte des Lebens fragen wir uns das:
Was hat es wirklich gebracht und war das alles:
Arbeit, Geldverdienen, Urlaubmachen,
Kinder großziehen und Karriere?
Was bleibt?
Hat mein Einsatz einen tiefen, bleibenden Wert?
Wir merken, dass das nur begrenzt stimmt,
wenn uns gesagt wird,
ein glückliches Leben sei das Aneinanderreihen
von schönen Erlebnissen wie Perlen an einer Kette.
was Leben letztlich ausmacht.
Spätestens in der Mitte des Lebens fragen wir uns das:
Was hat es wirklich gebracht und war das alles:
Arbeit, Geldverdienen, Urlaubmachen,
Kinder großziehen und Karriere?
Was bleibt?
Hat mein Einsatz einen tiefen, bleibenden Wert?
Wir merken, dass das nur begrenzt stimmt,
wenn uns gesagt wird,
ein glückliches Leben sei das Aneinanderreihen
von schönen Erlebnissen wie Perlen an einer Kette.
Wir fragen stattdessen: was ist nachhaltig?
Was gibt meinem Leben
eine Bedeutung für andere Menschen?
Wie sieht Frucht im Leben aus, die bleibt?
Was gibt meinem Leben
eine Bedeutung für andere Menschen?
Wie sieht Frucht im Leben aus, die bleibt?
Jesus weiß,
dass wir nicht nur für uns und für das Heute leben können.
Wir sind auf Ewigkeit programmiert,
sind auf Gott hin geschaffen.
Wir werden immer dem Glück hinterherlaufen,
wenn wir zu kurz greifen -
und dann auch auf ewig zu kurz kommen.
dass wir nicht nur für uns und für das Heute leben können.
Wir sind auf Ewigkeit programmiert,
sind auf Gott hin geschaffen.
Wir werden immer dem Glück hinterherlaufen,
wenn wir zu kurz greifen -
und dann auch auf ewig zu kurz kommen.
Wir leben aus der Verwurzelung mit dem,
der uns gewollt, geliebt und geschaffen hat.
Wir leben und überleben nur bei ihm -
sonst gehen wir vor die Hunde -
trotz allem, was wir für uns ansammeln,
uns leisten und an Beliebtheit oder Anerkennung bei anderen
gewinnen konnten.
der uns gewollt, geliebt und geschaffen hat.
Wir leben und überleben nur bei ihm -
sonst gehen wir vor die Hunde -
trotz allem, was wir für uns ansammeln,
uns leisten und an Beliebtheit oder Anerkennung bei anderen
gewinnen konnten.
Deshalb bringt Jesus es auf den Punkt,
was Leben ausmacht und was er für unser Leben bedeutet.
Die Rollenverteilung ist klar: Gott ist der Boss.
Er ist der Weingärtner.
Er hat den Weingarten angelegt, pflegt und beschützt ihn.
Jesus ist der Weinstock, dauerhaft und ertragreich.
Und wir sind die Reben.
Der Weingärtner hat einen guten Wein gepflanzt,
und er wartet auf die Früchte.
was Leben ausmacht und was er für unser Leben bedeutet.
Die Rollenverteilung ist klar: Gott ist der Boss.
Er ist der Weingärtner.
Er hat den Weingarten angelegt, pflegt und beschützt ihn.
Jesus ist der Weinstock, dauerhaft und ertragreich.
Und wir sind die Reben.
Der Weingärtner hat einen guten Wein gepflanzt,
und er wartet auf die Früchte.
Um was für Früchte geht es denn überhaupt?
Was sind gute, was schlechte Früchte?
Was sind gute, was schlechte Früchte?
Im Galaterbrief (Gal 5,19-22) gibt der Apostel Paulus
eine klare Antwort darauf, was gute Früchte sind:
Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit,
Glaube, Sanftmut, Keuschheit.
Die guten Früchte, die der Weingärtner hegt und pflegt,
an denen er sich freut und die uns Christen gut anstehen,
sind also:
Liebe, die für den Nächsten das Beste sucht;
Freude, die immer wieder staunt über Gottes Herrlichkeit;
Friede, der nicht von äußeren Bedingungen abhängig ist;
Geduld, die mir so unsagbar schwer fällt;
Freundlichkeit, und zwar auch dann, wenn ich in Zeitdruck bin;
Güte, die verzeihen und annehmen kann;
Glaube
als tiefe Hoffnung auf Gottes unbegrenzte Möglichkeiten;
Sanftmut, die nicht mit Schwäche zu verwechseln ist,
sondern aus innerer Stärke kommt,
und Keuschheit,
die selten gewordene Tugend der Selbstbeherrschung.
eine klare Antwort darauf, was gute Früchte sind:
Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit,
Glaube, Sanftmut, Keuschheit.
Die guten Früchte, die der Weingärtner hegt und pflegt,
an denen er sich freut und die uns Christen gut anstehen,
sind also:
Liebe, die für den Nächsten das Beste sucht;
Freude, die immer wieder staunt über Gottes Herrlichkeit;
Friede, der nicht von äußeren Bedingungen abhängig ist;
Geduld, die mir so unsagbar schwer fällt;
Freundlichkeit, und zwar auch dann, wenn ich in Zeitdruck bin;
Güte, die verzeihen und annehmen kann;
Glaube
als tiefe Hoffnung auf Gottes unbegrenzte Möglichkeiten;
Sanftmut, die nicht mit Schwäche zu verwechseln ist,
sondern aus innerer Stärke kommt,
und Keuschheit,
die selten gewordene Tugend der Selbstbeherrschung.
Jesus sagt:
Bleibt einfach an mir,
und ihr werdet die Früchte des Geistes bringen!
Bleibt einfach an mir,
und ihr werdet die Früchte des Geistes bringen!
Ein letztes:
anders als bei vielen anderen Obstbäumen
reifen an einer Rebe nicht einzelne Früchte, sondern Trauben.
Trauben, die aus vielen einzelnen Beeren bestehen.
anders als bei vielen anderen Obstbäumen
reifen an einer Rebe nicht einzelne Früchte, sondern Trauben.
Trauben, die aus vielen einzelnen Beeren bestehen.
Das Bild vom Weinstock und den Reben
ist ein starkes Plädoyer für die christliche Gemeinde.
In den sogenannten Abschiedsreden von Jesus
blitzt dieser Gedanke immer wieder auf.
Jesus hat keine Einzelkämpfer,
keine Solisten-Christen gerufen,
sondern eine ganze Jüngerschar.
ist ein starkes Plädoyer für die christliche Gemeinde.
In den sogenannten Abschiedsreden von Jesus
blitzt dieser Gedanke immer wieder auf.
Jesus hat keine Einzelkämpfer,
keine Solisten-Christen gerufen,
sondern eine ganze Jüngerschar.
Die Traube ist deshalb auch
ein starkes Bild für die christliche Gemeinde und Gemeinschaft.
Im Lied Nr. 484 des Gesangsbuches "Gotteslob"
bzw. im Lied Nr. 227 im evangelischen Gesangbuch
heißt es in der 5. Strophe:
„Eins lass uns sein wie Beeren einer Traube,
dass die Welt glaube”.
ein starkes Bild für die christliche Gemeinde und Gemeinschaft.
Im Lied Nr. 484 des Gesangsbuches "Gotteslob"
bzw. im Lied Nr. 227 im evangelischen Gesangbuch
heißt es in der 5. Strophe:
„Eins lass uns sein wie Beeren einer Traube,
dass die Welt glaube”.
Das Bleiben in der Verbindung mit Jesus
ist die Garantie für ein spannendes, nicht immer leichtes,
aber auf jeden Fall fruchtbares Leben.
Denn Jesus sagt:
„Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben.
Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht;
denn ohne mich könnt ihr nichts tun.“
ist die Garantie für ein spannendes, nicht immer leichtes,
aber auf jeden Fall fruchtbares Leben.
Denn Jesus sagt:
„Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben.
Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht;
denn ohne mich könnt ihr nichts tun.“
Deshalb: Bleibt dran!
Am Dranbleiben hängt es.
Dranbleiben bringt es!
Amen.
Am Dranbleiben hängt es.
Dranbleiben bringt es!
Amen.
Kurze Stille
Lied: GL 484/EG 227 - Str. 1+5: Dank sei dir, Vater, für das ewge Leben…
https://www.youtube.com/watch?v=hH4siEv1iG8
https://www.youtube.com/watch?v=hH4siEv1iG8
Glaubensbekenntnis: (gemeinsam)
V: Bezeugen wir vor Gott, voreinander und vor der Welt unseren gemeinsamen Glauben.
Lasst uns das tun mit einem Bekenntnis,
das Christinnen und Christen
bei der Zweiten Europäischen Versammlung in Graz 1997 formuliert und gesprochen haben:
Lasst uns das tun mit einem Bekenntnis,
das Christinnen und Christen
bei der Zweiten Europäischen Versammlung in Graz 1997 formuliert und gesprochen haben:
Wir gehören dem Schöpfergott,
nach dessen Bild wir alle geschaffen sind.
nach dessen Bild wir alle geschaffen sind.
A: In Gott atmen wir, in Gott leben wir,
in Gott teilen wir das Leben der ganzen Schöpfung.
in Gott teilen wir das Leben der ganzen Schöpfung.
V: Wir gehören Jesus Christus,
dem wahren Ebenbild Gottes und der Menschheit.
dem wahren Ebenbild Gottes und der Menschheit.
A: In ihm atmet Gott, in ihm lebt Gott,
durch ihn werden wir versöhnt.
durch ihn werden wir versöhnt.
V: Wir gehören dem Heiligen Geist,
der uns neues Leben schenkt und unseren Glauben stärkt.
der uns neues Leben schenkt und unseren Glauben stärkt.
A: Im Geist atmet Liebe, im Geist lebt Wahrheit,
der Atem Gottes bewegt uns allezeit.
der Atem Gottes bewegt uns allezeit.
V: Wir gehören der Heiligen Dreieinigkeit,
die eine in allen und drei in einer ist.
die eine in allen und drei in einer ist.
A: In Gott sind wir alle geschaffen,
in Christus sind wir alle errettet,
im Geist sind wir alle vereint.
Amen.
in Christus sind wir alle errettet,
im Geist sind wir alle vereint.
Amen.
Zeichenhandlung:
Jesus Christus ist der Weinstock, wir sind die Reben.
Durch seinen Geist
sind wir mit ihm und untereinander verbunden.
Sein Heiliger Geist lässt uns reiche Frucht bringen.
Durch seinen Geist
sind wir mit ihm und untereinander verbunden.
Sein Heiliger Geist lässt uns reiche Frucht bringen.
Sie sind jetzt eingeladen, nach vorne zu kommen
und sich als Traube in das Bild des Weinstocks einzufügen -
als Zeichen unserer Gemeinschaft
und unserer Bereitschaft zum Guten.
Hier vorne liegen auf dem Tisch Stempeln mit Fingerfarben.
Drücken Sie Ihren Daumen auf einen der Stempel
und dann den Daumen
in eine der Trauben auf dem Rebstock-Bild an der Pinn-Wand.
Anschließend erhalten Sie ein Tuch zum Reinigen,
das Sie nach Benutzung
in den Papierkorb hier vorne werfen können.
und sich als Traube in das Bild des Weinstocks einzufügen -
als Zeichen unserer Gemeinschaft
und unserer Bereitschaft zum Guten.
Hier vorne liegen auf dem Tisch Stempeln mit Fingerfarben.
Drücken Sie Ihren Daumen auf einen der Stempel
und dann den Daumen
in eine der Trauben auf dem Rebstock-Bild an der Pinn-Wand.
Anschließend erhalten Sie ein Tuch zum Reinigen,
das Sie nach Benutzung
in den Papierkorb hier vorne werfen können.
(Währenddessen erklingt meditatives Orgelspiel)
Fürbitten:
(Pfr; Evang./Kath. LektorIn)
(Pfr; Evang./Kath. LektorIn)
P: Gott hat uns seinen Geist gesandt,
damit durch ihn das Angesicht der Erde verwandelt wird.
Ihn rufen wir an in den Nöten und Anliegen unserer Welt:
damit durch ihn das Angesicht der Erde verwandelt wird.
Ihn rufen wir an in den Nöten und Anliegen unserer Welt:
EV: Für die Kirche:
Schenke ihr die sichtbare Einheit
im Glauben und in der Liebe,
damit sie ein wirksames Zeichen der Einheit
unter allen Menschen ist.
Schenke ihr die sichtbare Einheit
im Glauben und in der Liebe,
damit sie ein wirksames Zeichen der Einheit
unter allen Menschen ist.
KV: Für unsere Gemeinden:
Öffne uns für das Wirken deines Geistes,
damit durch unser Reden und Handeln
dein Reich unter uns sichtbar wird.
Öffne uns für das Wirken deines Geistes,
damit durch unser Reden und Handeln
dein Reich unter uns sichtbar wird.
A: GL 645,3 Sende aus deinen Geist…
https://www.youtube.com/watch?v=dkLDbUhiQlA
https://www.youtube.com/watch?v=dkLDbUhiQlA
EV: Für alle, die durch ihren Glauben und ihre Taufe
Reben am Weinstock Gottes sind:
Erfülle sie mit der Kraft des Gottesgeistes,
damit sie glaubwürdige Zeugen der Frohen Botschaft sind.
Reben am Weinstock Gottes sind:
Erfülle sie mit der Kraft des Gottesgeistes,
damit sie glaubwürdige Zeugen der Frohen Botschaft sind.
A: GL 645,3 Sende aus deinen Geist…
https://www.youtube.com/watch?v=dkLDbUhiQlA
https://www.youtube.com/watch?v=dkLDbUhiQlA
KV: Für alle, die unter Krieg und Verfolgung,
unter Armut und Ungerechtigkeit leiden:
Erweise dich als mächtiger und rettender Gott,
damit auch sie das verheißene Leben in Fülle erfahren.
unter Armut und Ungerechtigkeit leiden:
Erweise dich als mächtiger und rettender Gott,
damit auch sie das verheißene Leben in Fülle erfahren.
A: GL 645,3 Sende aus deinen Geist…
https://www.youtube.com/watch?v=dkLDbUhiQlA
https://www.youtube.com/watch?v=dkLDbUhiQlA
EV: Für uns selbst – in unseren persönlichen Anliegen.
(kurze Stille)
A: GL 645,3 Sende aus deinen Geist…
https://www.youtube.com/watch?v=dkLDbUhiQlA
https://www.youtube.com/watch?v=dkLDbUhiQlA
KV: Für alle Verstorbenen:
Belebe sie durch deinen Geist,
damit sie schauen dürfen,
worauf sie in ihrem Leben gehofft haben.
Belebe sie durch deinen Geist,
damit sie schauen dürfen,
worauf sie in ihrem Leben gehofft haben.
A: GL 645,3 Sende aus deinen Geist…
https://www.youtube.com/watch?v=dkLDbUhiQlA
https://www.youtube.com/watch?v=dkLDbUhiQlA
Vaterunser:
Beten wir gemeinsam das Gebet,
das Jesus selbst uns zu beten gelehrt hat,
und das uns mit ihm und untereinander verbindet.
Als Zeichen der ökumenischen Gemeinschaft
lade ich Sie dazu ein, sich die Hände zu reichen –
auch über den Gang hinweg –
und so eine Gebetskette zu bilden
das Jesus selbst uns zu beten gelehrt hat,
und das uns mit ihm und untereinander verbindet.
Als Zeichen der ökumenischen Gemeinschaft
lade ich Sie dazu ein, sich die Hände zu reichen –
auch über den Gang hinweg –
und so eine Gebetskette zu bilden
Vater unser … Denn dein …
Lied: GL 347,1+2+4: Der Geist des Herrn…
https://www.youtube.com/watch?v=6Xu0KsQLVoM
https://www.youtube.com/watch?v=6Xu0KsQLVoM
Dank an Mitwirkende und Hinweise
Segen: (Pfr - abwechselnd)
Es segne euch Gott,
Ursprung und Quelle
Anfang und Ende
Vater und Mutter
Fülle und Halt der Schöpfung.
Ursprung und Quelle
Anfang und Ende
Vater und Mutter
Fülle und Halt der Schöpfung.
Es segne euch Gott,
Mensch und Bruder
solidarisch in Freud und Leid
Hoffnung der Schwachen und Erniedrigten
Jesus Christus.
Mensch und Bruder
solidarisch in Freud und Leid
Hoffnung der Schwachen und Erniedrigten
Jesus Christus.
Es segne euch Gott,
Atem und Hauch,
Freude und Kraft
Einheit und Vielfalt
der Heilige Geist.
Atem und Hauch,
Freude und Kraft
Einheit und Vielfalt
der Heilige Geist.
So segne euch der dreifaltige Gott:
der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.
Amen.
Amen.
Zum Auszug: Orgelspiel


