Konfirmationsgottesdienst am 28.04.2024

 
Konfirmationsgottesdienst an Kantate, 28.04.2024 10:00 Uhr in Scherzheim mit Pfarrerin Ute Braun
 
 
Wenn Sie an unserem Gottesdienst nicht teilnehmen können, haben Sie hier die Möglichkeit dennoch mit unserer Gottesdienstgemeinschaft verbunden zu sein. (Gerne dürfen Sie diesen Gottesdienst auch  ausdrucken und weitergeben. Bitte nutzen Sie dafür die Druckfunktion Ihres Browsers.)
 
Orgelvorspiel mit Einzug der Konfis + KGRs
 
Begrüßung:
 
Lied: Danke für diesen guten Morgen (EG 334,1-6)
 
Votum
Wir feiern unseren Gottesdienst im Namen des Vaters, und des Sohnes und des Heiligen Geistes. (Amen)
 
Hinführung
Liebe Konfis!
Hier vorne steht noch das Plakat mit eurer Kirche aus lebendigen Steinen. So habt ihr Konfis euch zu Beginn der Konfi-Zeit der Gemeinde vorgestellt.
Seither habt ihr viel zusammen erlebt, Fragen eingebracht, eigene Antworten gefunden und sie am letzten Sonntag auch der Gemeinden vorgestellt.
Heute nun feiert ihr eure Konfirmation! Ihr empfangt Gottes Segen für euren weiteren Weg als Christen in unserer Welt.
Für diesen Weg soll uns heute auch nochmal das Motiv der lebendigen Steine begleiten.
Denn ihr seid wichtig, besonders, einzigartig. Der Psalm, nimmt diesen Gedanken auf seine Weise auf!
 
Psalm 139 in moderner Übertragung (NL 966.3)
Würde ich mit der Sonne im Meer versinken,
Herr, du erforschest mich und kennest mich.
Lieber Gott,
mein Herz und meine Seele liegen offen vor dir.
Du durchschaust mich. Du kennst mich durch und durch.
Du begleitest meinen Alltag.
Du siehst, wenn ich sitze oder aufstehe.
Du verstehst mich, wenn ich nachdenke oder grüble;
wenn ich unterwegs bin oder irgendwo liege,
um mich auszuruhen: du begleitest mich.
Nichts, was ich sage, lieber Gott, ist dir unbekannt.
Du umwebst mich mit deiner liebenden Kraft,
du umsorgst mich mit deiner haltenden Hand.
Begreifen kann ich das nicht. Es ist zu wunderbar.
Selbst wenn ich dir aus dem Weg gehen wollte –
Wohin denn?
Hätte ich Flügel und flöge zum Himmel: da bist du auch!
Würde ich mich eingraben und bei den Verstorbenen verstecken:
Ich träfe dich an!
Würde ich mit der Sonne im Meer versinken:
Auch dort würde ich dir begegnen.
Könnte ich zaubern und alles dunkel machen:
Dann würdest du in der Dunkelheit aufleuchten.
Ich weiß: schon vom Mutterleib an bin ich in deiner Obhut.
Ich bin dir so dankbar, dass mein Leben ein Wunder ist,
ein Geschenk aus deiner Hand. Das habe ich begriffen.
Meine Zeit ist bei dir verzeichnet, jeder Augenblick.
Obwohl ich dich, lieber Gott, nicht fasse,
wie ich auch die Tropfen im Meer nicht zählen kann,
weiß ich doch eines genau: ich bin immer bei dir geborgen.
Du durchschaust mich, lieber Gott, und kennst mich genau.
Komm und überzeug dich, ob ich ehrlich bin.
Zeig mir, wenn mein Leben so nicht in Ordnung ist.
Nimm meine Zeit in deine Hand, bis ich am Ziel bin.
(Ehre sei dem Vater…)
 
Eingangsgebet
Guter Gott,
fast ein Jahr lang waren unsere Konfis gemeinsam unterwegs. Sie haben sich gemeinsam auf den Weg gemacht, um mehr über dich zu erfahren. Um zu entdecken, was der Glaube an dich für ihr Leben bedeuten kann.
Dieser Weg des Suchens, Fragens und Findens ist mit dem heutigen Tag nicht zu Ende – er geht weiter – ein Leben lang.
Auch wir Erwachsene fragen immer wieder danach: Wer bist du Gott? Wer bist du für uns? Wie kann ich meinen Glauben leben, damit er sichtbar wird in der Welt?
Wir spüren: der Glaube an dich ist etwas Besonderes. Er macht uns Mut, schenkt uns Hoffnung und Perspektiven, stellt mich n meinen Platz in dieser Welt.
So bitten wir dich: sei auch jetzt dabei, wenn wir diese Jugendlichen für Ihren weiteren Lebensweg segnen. Lege deinen Geist in sie, der ihnen hilft, deinen Verheißungen zu trauen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.
 
Schriftlesung: 1.Petrus 2,2-10
Wie neugeborene Kinder nach Milch schreien,
sollt ihr nach dem echten Wort verlangen.
Dadurch wachst ihr im Glauben heran,
sodass ihr gerettet werdet.
Denn ihr habt ja bereits schmecken dürfen,
wie gut der Herr ist.
Kommt her zu ihm!
Er ist der lebendige Stein,
der von den Menschen verworfen wurde.
Aber bei Gott ist er erwählt und kostbar.
Lasst euch auch selbst als lebendige Steine
zur Gemeinde aufbauen.
Sie ist das Haus, in dem Gottes Geist gegenwärtig ist.
So werdet ihr zu einer heiligen Priesterschaft
und bringt Opfer dar, in denen sein Geist wirkt.
Das sind Opfer, die Gott gefallen,
denn sie sind durch Jesus Christus vermittelt.
Deshalb heißt es in der Heiligen Schrift:
»Seht, ich lege auf dem Berg Zion
einen ausgewählten, kostbaren Grundstein.
Wer an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen.«
Für euch ist er kostbar, weil ihr an ihn glaubt.
Aber für diejenigen, die nicht an ihn glauben, gilt:
Der Stein, den die Bauleute verworfen haben,
ist zum Grundstein geworden.
Er ist ein Stein, an dem man Anstoß nimmt,
und ein Fels, über den man stolpert.
Sie stoßen sich an ihm,
weil sie dem Wort keinen Glauben schenken.
Doch genau dazu sind sie bestimmt.
Aber ihr seid das erwählte Volk:
eine königliche Priesterschaft, ein heiliges Volk,
eine Gemeinschaft, die in besonderer Weise zu Gott gehört.
Denn ihr sollt die großen Taten Gottes verkünden.
Er hat euch nämlich aus der Finsternis
in sein wunderbares Licht gerufen.
Ihr, die ihr früher nicht sein Volk wart,
seid jetzt Gottes eigenes Volk.
Ihr, die ihr früher kein Erbarmen fandet,
erfahrt jetzt seine Barmherzigkeit.
 
Bläser: Viva la vida
 
Ansprache:
Liebe Konfis!
Ein Haus aus lebendigen Steinen – und ihr seid einer davon!
So habt ihr euch im Oktober bei der Kirb hier im Gottesdienst der Gemeinde vorgestellt.
Damals habt ihr euch schon überlegt, was ihr da an Besonderheiten, Gaben und Fähigkeiten beitragen könnt – in Gemeinde, Konfi-Gruppe und Gesellschaft!
 
Inzwischen seid ihr ein Stück weiter…
Letzten Sonntag habt ihr eindrücklich vorgestellt, wie ihr euch Gottes Reich ausmalt.
Manche dieser Himmelreiche erwarten uns nach eurer Vorstellung tatsächlich erst im Himmel – aber andere Vorstellungen könnte man – laut euch – durchaus schon hier und jetzt erfahren, wenn man sich ein bisschen anstrengt im Zusammenleben – und sich leiten lässt von seinem Glauben.
 
Nur: wer ist „man“?
 
„Man“ seid auch ihr!
Nachher werdet ihr gefragt werden, ob ihr bereit seid als Christen in dieser Welt zu leben – euren Glauben so zu leben, dass er in eurem Reden und Handeln sichtbar und erfahrbar wird.
Und das heißt nichts anderes, als dass ihr mit dazu beitragen sollt, dass in unserer Welt mehr Himmel erfahrbar wird. Dass das Reich Gottes, wie es Jesus beschrieben hat, sich mehr und mehr ausbreitet.
Dass es freundlicher, gerechter und friedlicher in unserer Welt zugeht! Und das beginnt eben schon im Kleinen!
In dem, wie jeder einzelne handelt und redet.
Wir, ihr!
Das beginnt in unserem alltäglichen Umfeld, von Familie, Freundeskreis, Schulklasse, Arbeitsplatz und anderen Gruppen und Gemeinschaften.
 
In manchen Situationen und Gruppen fällt uns das leicht – in anderen gar nicht.
Auch das habt ihr in diesem Konfi-Jahr erlebt!
Es ist gar nicht immer so einfach, wenn man in einer Gruppe unterwegs ist.
Manche finden sich gut zusammen – andere tun sich schwer.
Manche sind immer mittendrin dabei – andere eher am Rand.
Manche geben den Ton an – und andere sind ganz leise.
Und was ihr im Kleinen in der Konfi-Gruppe erlebt habt, das gilt generell für unser Miteinander als Menschen in unserem Ort, in unserer Gemeinde, in unserer Gesellschaft und auch in der Welt.
Mit manchen tun wir uns einfach leichter als mit anderen.
In der Nähe der einen fühlen wir uns wohl und angenommen – die anderen meiden wir lieber.
Das ist einfach so…
 
Nun kann man darauf reagieren, dass man irgendwann sich abschottet oder auch mal wütend zurückschimpft - man kann aber auch versuchen, sich mit dem einzubringen, wie man selbst ist, und was man selbst kann…
Z.B. die Dinge, die ihr hier vorne auf eurem Stein aufgeschrieben habt…
 
Aber – ich gebe zu – so einfach ist das nicht!
Als Jugendliche nicht – aber auch als Erwachsene nicht!
Aber ihr bekommt heute etwas für euren Weg zugesprochen, dass euch helfen soll – nämlich Gottes Segen.
Ihr müsst euch das so vorstellen, wie wenn euch mit diesem Segen besondere Kräfte zuwachsen.
Ihr kennt das vielleicht, wenn jemand zu euch sagt: „Das hast du super gemacht!“ Oder: „Ich mag dich!“ Oder „Ich bin für dich da!“ Dann fühlt man sich irgendwie gestärkt, freier, froher, irgendwie größer.
Und als genau so eine innere Kraft kann auch Gottes Segen empfunden werden.
Als Gesegnete bekommt ihr Kräfte mit, die euch im Laufe eures Lebens dabei helfen können, so zu leben und zu handeln, wie es uns als Christen aufgetragen ist – und wie ihr es letzten Sonntag vorgestellt habt und unserer Welt wünscht.
 
Die eine Kraft ist:
ihr seid von Gott geliebte Menschen! „Kinder Gottes“, sagen wir!
Er kennt euch schon von Anfang an – so haben wir es vorhin in dem Psalm gebetet.
Was auch immer ihr tut – wo auch immer ihr seid: Gott ist an eurer Seite.
Das zu wissen ist eine unglaubliche Kraftquelle – etwas, an dem man sich wirklich festhalten kann!
 
Das andere ist: ihr seid das erwählte Volk:
eine königliche Priesterschaft, ein heiliges Volk, eine Gemeinschaft, die in besonderer Weise zu Gott gehört!
So hieß es in der Schriftlesung vorhin mit dem lebendigen Stein.
Ihr seid erwählt, königlich, heilig, kostbar.
Das ist eine Zusage, die euch niemand kleinreden kann – auch wenn es immer wieder welche versuchen werden.
Wir sind es als Menschen gewohnt, dass wir gemessen werden an dem, was wir leisten, wie reich wir sind, wie attraktiv, wie klug…
…und manchmal fühlen wir uns ganz schön klein, wenn wir so abgemessen werden.
In Gottes Augen aber sind wir erwählt, königlich, kostbar, heilig!
Das ist wie ein Orden – oder noch besser, wie eine Krone, die uns von Gott aufgesetzt wurde.
Bei unserer Taufe schon - und heute bei eurer Konfirmation wird euch diese Krone nochmal in besonderer Weise glänzend und leuchtend überreicht: „du bist ein Königskind – erwählt, kostbar, einzigartig!“
Mit so einer Königskrone kann man aufrecht durchs Leben gehen – es stärkt uns den Rücken, macht uns Mut,
Versucht mal mit einer Krone auf dem Kopf klein und gebückt zu gehen – das funktioniert nicht – und das muss man auch nicht.
Euch Konfis wird heute nochmal zugesagt: ihr seid Königskinder – kostbar, einzigartig und erwählt…
 
So, jetzt habt ihr schon mal zwei Kräfte in eurem Reisegepäck fürs Leben! Aber was ist, wenn ich das vergesse – was ist, wenn ich das nicht spüren kann – oder zumindest nicht immer?
Da kommt jetzt der Heilige Geist ins Spiel, den ihr während eurer Konfi-Zeit auch ein bisschen besser kennengelernt habt.
Der Heilige Geist ist eine Kraft, die in uns wirkt – sie fühlt sich an „wie Gott in uns“, habt ihr letzten Sonntag selbst formuliert.
Ihr müsst euch das so vorstellen, als wärt ihr selbst ein Gebäude – in der Bibel heißt es sogar: ihr seid ein Tempel.
Und in diesem Haus, in diesem Tempel wohnt nun Gottes Geist – wirkt Gottes Geist.
Er macht es hell in euch – er macht es bunt in euch – und das fühlt sich stark an. Stark von innen.
Dieser Geist Gottes, so sagt Paulus: der vertreibt die Angst und schenkt euch Kraft, Liebe, Besonnenheit.
Der flüstert euch immer wieder zu, dass ihr Gott am Herzen liegt.
Der hilft euch zu glauben und zu beten.
Er gibt euch Orientierung und Hilfestellung.
Er ist wie ein innerer Wegweiser, wie ihr euch für das Leben stark machen könnt – für euer Leben im Einklang mit den anderen Menschen und Geschöpfen, mit denen ihr hier auf der Erde zusammenlebt!
 
Dieser Geist Gottes, er wird nachher für euch erbeten – und euch im Segen zugesprochen!
Dieser Geist Gottes, er wirkt schon in euch – und er will noch viel mehr in euch wirken – so dass ihr ihn spürt, wie eine innere Kraftquelle – aber auch so, dass andere ihn spüren, weil ihr etwas davon ausstrahlt in unsere Welt – und zwar in der Art, wie ihr mit anderen umgeht…
 
Nun sagt ihr: puh! Und wie soll ich mir das alles merken – und woher weiß ich das… So viele Worte.
Ja, ich weiß, Worte verschwinden manchmal einfach wieder, auch wenn wir sie noch so gern festhalten wollen.
 
Deswegen habe ich euch zwei Symbole hier eingepackt…
Das eine ist diese Tasse – sie soll euch an die Kraftquelle erinnern, die Gott für uns sein will.
Stellt euch einfach vor, in der Tasse ist etwas Zaubertrank wie bei Asterix, mit dem ihr euch gleich ganz anders fühlt…
Und auf der Tasse sieht man die Krone – und die Erinnerung: ihr seid ein Königskind – ein Kind Gottes – von Gott gesegnet, geliebt, erwählt. Kostbar in seinen Augen!
 
Das andere Symbol ist dieser Stein – in gewisser Weise ein „lebendiger Stein“ – ein paar Mehr dieser lebendigen Steine sind vorne auf eurem Liedblatt drauf – und nachher auf eurer Konfi-Urkunde. Dieser Stein hier, er ist so individuell geformt, wie ihr es auch seid.
Auf der einen Seite steht „Liebe“ drauf.
Liebe – das soll ich daran erinnern, wie ihr in dieser Welt mit anderen umgehen sollt – liebevoll, respektvoll, achtsam!
„Liebe“ soll euch aber auch daran erinnern, dass ihr geliebt seid – von Gott. Er legt seine Liebe in euch – wie eine mutmachende Kraft, wie ein inneres Licht… und mit dieser Liebe in euch schickt er euch in euer Leben.
Deswegen steht auf der anderen Seite dieses Steines „Leben“.
Es soll euch dran erinnern, dass ihr mit dazu beitragen sollt, dass das Leben auf unserer Erde gelingt – das Zusammenleben mit allen Geschöpfen auf der ganzen Erde!
Es soll euch aber auch dran erinnern, dass dieser Gott, der euch in dieses Leben schickt, will, dass ihr lebt, glücklich, zuversichtlich, mutig – und zwar genau so wie ihr seid – mit all euren Gaben und Fähigkeiten, die ihr alle habt – auch wenn ihr sie noch nicht alle kennt und spürt.
 
Ich wünsche euch für eure Leben, dass ihr Liebe erfahrt und geben könnt.
Dass ihr spürt: ich bin Gottes Kind – ein Königskind – ich bin kostbar und einzigartig und erwählt.
Und dass ihr immer wieder daran erinnert werdet: ich trage Gottes Geist in mir, der mich stärkt und mir hilft zu glauben und zu leben. Amen.
 
Lied: Ins Wasser fällt ein Stein (EG 648,1-3)
 
Konfirmationsbekenntnis:
 
Gebet für die Konfis:
Gott, der Glaube ist dein Geschenk.
Wir bitten dich für diese Jugendlichen:
Stärke sie dabei, den Glauben an dich zu leben und zu bekennen.
 
Hilf ihnen, dass sie ihren Platz in dieser Welt finden und Ihren Weg als Menschen gehen, die an dich glauben.
Stell ihnen andere Christen zu Seite, die ihnen dabei helfen, in deinem Sinn zu leben und zu handeln.
 
Gib ihnen Hoffnung und Mut,
wenn ihr Leben einmal dunkel ist.
Erfülle sie mit deinem heiligen Geist,
der sie stärkt und tröstet und mit dir verbindet.
Amen
 
Einsegnung
 
Wort des Kirchengemeinderats
 
Bläser: I will follow him
 
Überleitung zum Abendmahl (Präfation):
Gott begegnet uns in seinem Wort und Sakrament.
Immer wieder neu sagt er uns zu, dass er wir seine Kinder sind – kostbar und einzigartig, von ihm geliebt.
Im Abendmahl wird dieser Zuspruch für uns spürbar, erfahrbar.
So sicher wie wir Brot, Wein und Traubensaft schmecken, so sicher können wir sein, dass Gott uns auf unserem Lebensweg begleitet.
Wie aus Körnern das Brot und aus Trauben der Wein wurde – so können auch wir zu solchen Menschen werden, die Gottes Verheißung in die Welt tragen.
 
Darum ist es recht, wahrhaft würdig und heilsam, dass wir dir heiliger Herr, allmächtiger Vater, ewiger Gott allezeit und überall Dank sagen durch Jesus Christus unseren Herrn. Denn in ihm hast du uns zu den Kindern angenommen, machst uns zu deinen Erben deiner Verheißung.
Darum preisen wir dich mit allen deinen Geschöpfen und singen:            Heilig, heilig
 
Einsetzungsworte:
Unser Herr Jesus Christus
in der Nacht, da er verraten ward,
nahm er das Brot, dankte und brach’s
und gab’s den Jüngern und sprach:
Nehmet hin und esset,
das ist mein Leib, der für euch gegeben wird.
Solches tut zu meinem Gedächtnis.
 
Desgleichen nahm er auch den Kelch nach dem Mahl,
dankte, gab ihnen den und sprach:
Nehmet hin und trinket alle daraus.
Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut,
das für euch vergossen wird zur Vergebung der Sünden.
Solches tut, sooft ihr’s trinket, zu meinem Gedächtnis.
 
Abendmahlsgebet:
Gemeinsam beten wir zu dir:
Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
 
Agnus Dei: Sooft ihr von diesem Brot esst und aus diesem Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod und die Auferstehung des Herrn, bis er wiederkommt. (Christe, du Lamm Gottes...)
 
Christus spricht: Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch! Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht!
 
AUSTEILUNG
 
Fürbittengebet:
Herr Jesus Christus, Sohn des lebendigen Gottes,
Du hast uns an deinen Tisch eingeladen, so konnten wir Gemeinschaft mit dir und den Menschen um uns erfahren.
Wir bitten dich für uns alle:
Hilf uns, dass auch wir füreinander da sind, miteinander teilen und einander begleiten.
 
Wir bitten dich für unsere Konfirmierten,
dass sie ihren eigenen Weg durch die Welt finden und ihn mutig gehen lernen
– gib du ihnen Orientierung und hilf ihnen.
 
Wir bitten dich für die Eltern und Paten, die sie weiterhin begleiten, dass sie ihnen Freiheit gewähren ohne sie allein zu lassen.
 
Wir bitten dich für alle, die den Jugendlichen auf ihrem Lebensweg begegnen, dass sie ein offenes Herz für sie haben und ihnen helfen, ihren Glauben zu leben.
 
Wir bitten dich für alle, die besondere Verantwortung haben für Frieden und Gerechtigkeit, dass sie Kindern und Jugendlichen eine gute Zukunft sichern.
 
Und dein Friede, Gott, der höher ist als alle Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Jesus Christus. Amen.
 
Lied: Nun danket alle Gott (EG 321,1-3)
 
Segen
So segne und behüte euch der lebendige Gott – der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.
(Amen, Amen, Amen)
 
Orgelnachspiel zum Ausgang