Konfi-Gottesdienst an Jubilate, 21.04.2024 10:00 Uhr in Lichtenau mit Pfarrerin Ute Braun
Orgelvorspiel
Lied: Danke für diesen guten Morgen (EG 334,1-6)
Votum und Gruß:
Wir feiern unser Gottesdienst im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. (Amen)
Der Herr sei mit euch… (und mit deinem Geist)
Begrüßung:
Herzlich willkommen zu unserem Konfi-Gottesdienst heute Morgen!
Besonders begrüße ich euch Konfis, den ihr macht eigentlich den Hauptteil heute – und habt alle Texte, die ihr vortragt, auch selbst geschrieben – und die Kunst, die man hier im Kirchenraum sieht, ist auch von euch.
„Himmel auf Erden?“ – so haben wir diesen Gottesdienst überschrieben.
Wie kam es zu dem Thema?
Zu Anfang der Konfi-Zeit sammle ich immer die Fragen ein, die die Konfis im Lauf der Konfi-Zeit beantwortet haben möchten.
Viele dieser Frage beantworten sich im Lauf der Zeit so nebenbei – durch Besuche im Gottesdienst, die vorgeschriebenen Themen, die eben in so ein Konfi-Jahr gehören, und manche Gespräche am Rand.
Übrig blieben in diesem Jahrgang einige Fragen rund um Tod und Leben, Himmel, Himmelreich und Reich Gottes.
Und so war das Thema für unseren Abschlussgottesdienst dann auch recht schnell gefunden.
Wie ist das mit dem Himmelreich? Kommen wir da hin nach dem Tod – und wie sieht es da aus?
Und wie kommt man da eigentlich rein – muss man dafür was tun?
Und wenn Jesus vom Himmelreich spricht, meint er dann eigentlich das im Himmel irgendwann – oder spricht er von einem ganz anderen Reich Gottes, Himmelreich Gottes?
Hören und sehen Sie, was die Konfis sich erbarbeitet haben und welche Antworten sie für sich gefunden haben!
Wir beten:
Eingangsgebet (Konfis)
Gott,
wie schön wäre es, wenn wir den Himmel auf Erden hätten.
Oft erleben Menschen eher die Hölle auf Erden.
Es fällt mir schwer, damit umzugehen, wenn ich sehe wie Menschenhandel betrieben wird.
Wenn ich erlebe, dass viele Menschen unter Hungersnot leiden müssen und es alleine ohne Hilfe sogar nicht überleben können.
Wenn ich mich frage, ob es doch eine Möglichkeit gibt, all den Menschen zu helfen, die es benötigen und verdienen, dann fällt es mir leicht zu wissen, dass es dort jemanden gibt, der helfen kann.
Dafür bist du Gott, unser Vater und unser Schöpfer, da, damit wir dir folgen und an dich glauben.
Hilf uns, das unsere dazu beizutragen, dass es mehr Himmel auf Erden gibt. Darum bitten wir durch Christus unseren Herrn. (Amen.)
Wie stellen wir uns unsere Zukunft vor – was wünschen wir uns, was macht uns Angst. Auf den beiden langen Papierbahnen hier seitlich können Sie nachher nachlesen, welche Vorstellungen die Jugendlichen für Ihre Zukunft haben…
Unsere Zukunft (Konfis)
Im Blick auf die Zukunft beschäftigt uns die Liebe, den Schulabschluss zu schaffen, eine gesunde Familie zu haben und eine gute berufliche Laufbahn.
Uns bereitet aber auch Angst, dass wir sterben, Freunde verlieren, Krankheiten bekommen und kein Geld verdienen.
Ich erwarte, dass ich Spaß an meinem Leben habe und andere Kulturen der Welt kennenlernen kann und Glück im Leben habe.
Ich hoffe, dass ich meinen Traumberuf bekomme.
Ich hoffe auf ein eigenes Haus.
Ich hoffe auf eine gesunde Familie.
Ich hoffe auf genügend Essen und Trinken.

Wie ist das eigentlich mit dem Himmel? Und gibt es eine Hölle? Wie sieht es dort aus – welche Assoziationen haben wir dazu:
Bilder der Konfis dazu sehen Sie hier vorne auf dem großen Plakat.
Und erwartet uns beides erst nach dem Tod – oder findet sich die Hölle nicht manchmal viel mehr hier mitten in unserer Welt? Und gibt es nicht manchmal auch einen Himmel auf Erden?
Das haben die Jugendlichen auf den beiden Plakaten hier vorne zusammengetragen.
KK erzählen uns nun, was sie in der Bibel über Himmel und Hölle gefunden haben:
Die biblische Vorstellung von Himmel und Hölle (Konfis)
Der Himmel wird als ein besonderer Ort dargestellt und als Ort des ewigen Glücks, der Gemeinschaft und der Verbindung zu Gott.
Man muss sich keine Sorgen machen. Leiden oder auch Schmerz spüren wir nicht mehr.
Es wird als Erfüllung aller Wünsche oder Sehnsüchte beschrieben.
Bei der Hölle ist es anders.
Man leidet, und der Ort wird als Ort des Schmerzes und der Strafe dargestellt.
Es gilt als Bestrafung für die, die sich von Gott abgewandt haben und als Konsequenzen die Qualen der Hölle ertragen müssen.
Es steht für die Trennung von Gott.
Mit dem Himmelreich ist es wie… Jesus erzählt viel vom Reich Gottes. Hören wir dazu KK:
Jesus erzählt in Gleichnissen vom Reich Gottes (Konfis)
Jesus spricht viel und ausführlich über das Reich Gottes.
Irgendwann wird es sein wie eine königliche Herrschaft.
Gott wird gerecht und gütig unter den Menschen herrschen, Gemeinschaft und Nähe bestimmen.
Jesus erzählt dazu immer wieder Geschichten aus dem Alltag der Menschen, um zu zeigen, wie Gott die Sache anging.
Jesus sagte zum Beispiel: Mit dem Himmelreich sei es wie mit einem Senfkorn, dass ein Mann auf einen Acker säe. Obwohl es das kleinste von allen Samenkörnern sei, wachse es zu einem Baum heran, der alle anderen Gewächse überrage und in dessen Zweige sich die Vögel des Himmels niederlassen könnten.
Das Reich Gottes ist zunächst kaum sichtbar.
Das Reich Gottes kann überall sein und wir können es vermehren und daran glauben.
Lied: Kommt herbei, singt dem Herrn (EG 617,1-3)
Mit dem Himmelreich ist es wie…
Viele dieser Gleichnis-Geschichten haben wir im Konfi gelesen und darin auch entdeckt, wie wir hier leben müssten, damit es etwas mehr Himmel auf Erden gibt.
Sichtbar auch in dem Kreuz hier vorne – Jesus, der die Höllenbilder durchbricht mit seinen Himmelbotschaften. Und die gelben Strahlen als Ausdruck dessen, wie unser Verhalten – angeregt aus den Gleichnissen - ausstrahlen könnte in eine bessere Welt.
2 dieser Gleichnisse Jesu wollen wir nun noch hören
Lesungen (Konfis)
Unkraut unter dem Weizen:
Dann erzählte Jesus der Volksmenge ein anderes Gleichnis:
»Mit der neuen Welt Gottes ist es wie mit dem Mann, der guten Samen auf seinen Acker gesät hatte: Eines Nachts, als alles schlief, kam sein Feind, säte Unkraut zwischen den Weizen und verschwand. Als nun der Weizen wuchs und Ähren ansetzte, schoss auch das Unkraut auf.
Da kamen die Arbeiter zum Gutsherrn und fragten: ›Herr, du hast doch guten Samen auf deinen Acker gesät, woher kommt das ganze Unkraut?‹
Der Gutsherr antwortete ihnen: ›Das hat einer getan, der mir schaden will.‹
Die Arbeiter fragten: ›Sollen wir hingehen und das Unkraut ausreißen?‹
›Nein‹, sagte der Gutsherr, ›wenn ihr es ausreißt, könntet ihr zugleich den Weizen mit ausreißen. Lasst beides wachsen bis zur Ernte! Wenn es so weit ist, will ich den Erntearbeitern sagen: Sammelt zuerst das Unkraut ein und bündelt es, damit es verbrannt wird. Aber den Weizen schafft in meine Scheune.‹«
Schatz und Perle
»Die neue Welt Gottes ist mit einem Schatz zu vergleichen, der in einem Acker vergraben war: Ein Mensch fand ihn und deckte ihn schnell wieder zu. In seiner Freude verkaufte er alles, was er hatte, und kaufte dafür den Acker mit dem Schatz.
Wer die Einladung in Gottes neue Welt hört und ihr folgt, handelt wie der Kaufmann, der schöne Perlen suchte: Als er eine entdeckte, die besonders wertvoll war, verkaufte er alles, was er hatte, und kaufte sie.«
Glaubensbekenntnis (Konfis)
Ich glaube an Gott, den Erschaffer der Menschen, der Erde und des Himmels. Und an Gottes Sohn, Jesus Christus, der unter uns Menschen gelebt hat als einer von uns und zur Vergebung unserer Sünden am Kreuz gestorben ist.
Ich glaube an den Heiligen Geist Gottes.
Er lebt in und durch uns. Er hilft uns, an Gott zu glauben. Er ist in uns allen und fühlt sich an wie ein eigener Gott. Amen.
Lied: Suchet zuerst Gottes Reich (EG 182,1-3)
Wie stelle ich mir das Reich Gottes vor?
Das werden Ihnen die Konfis nun vorstellen.
Und Sie werden sehen – das Himmelreich Gottes ist in Ihren Vorstellungen ähnlich schillernd wie in der Bibel – mal meint es das Reich Gottes hier mitten unter uns – mal mehr das Himmelreich, das uns erst nach unserem Leben erwartet – und wieder bei anderen ist es eine Vision von einem Reich wie es sein könnte, sein sollte!

1. Das Reich Gottes ist für mich ein Ort mit vielen Pflanzen und ein Ort, wo alle willkommen sind und sich wohlfühlen.
Ich stelle es mir so vor, dass alle sich mögen, niemand ausgeschlossen wird und alle Spaß haben.
Für mich ist das eine Vision für die Zukunft, weil sehr viel Hass auf der Welt ist und manche vergessen, dass man auch einfach mal nett sein kann und höflich.
Das Reich Gottes könnte mitten unter uns erfahrbar werden, wenn wir uns mehr bemühen andere zu verstehen und nicht die ganze Welt zerstören (mit Plastik usw.)

Über dem Himmel, wo man alle seine Geliebten beobachten und beschützen kann.

3. Das Reich Gottes ist für mich der Himmel.
Ich stell es mir so vor: im Reich Gottes werden sich alle Menschen zu Hause und wohlfühlen.
Es wird viel Natur und schöne Landschaft geben, so dass für jeden was dabei ist.
Das Reich Gottes kann mitten unter uns erfahrbar werden, wenn alle Menschen die Erde zu einem Ort mit Frieden machen.

4. Das Reich Gottes ist für mich ein Ort, wo alle einander mögen, Frieden herrscht, jeder einem hilft, keiner eifersüchtig ist, jeder ehrlich ist und Gerechtigkeit herrscht.
An manchen Tagen fühlt es sich sogar jetzt schon so an.
Jesus sagt: „Das Reich Gottes ist unter uns!“

Man ist freundlich zueinander und jedem geht es gut, egal wieviel Geld er verdient und wie er sozial integriert ist.
Es gibt Platz für jeden und für jeden ist Essen und Trinken vorhanden.
Man genießt die Zeit und ist glücklich.
Es ist auch nicht wichtig, ob man ein guter, sündenfreier oder schlechter, menschenverachtender Mensch ist.
Man wird aufgenommen und wertgeschätzt. Ich habe „Gottes Reich“ nicht als Himmel oder Wolke gemalt, da diese Dinge für Menschen ungreifbar und unerreichbar sind, was Gottes Reich für mich nicht ist.
Deshalb habe ich Gottes Reich als Tisch gemalt, da es schon mitten unter uns ist, wenn man glücklich ist und jeder akzeptiert und wertgeschätzt wird.

6. Ich stelle mir das Reich Gottes vor, als wäre es ein Ort voller Frieden, Liebe und Harmonie, wo man sich respektiert und alle Menschen eine Einheit sind.
Es gibt keine Kriege oder Ungerechtigkeit. Es ist wie in einem Traum. Das Reich Gottes kann mitten unter uns erfahren werden, wenn wir anderen helfen und füreinander da sind. 
8. Das Reich Gottes ist für mich wie ein Schild der Erde.
Ich stelle es mir so vor, dass alle, die von uns gegangen sind, uns schützen und uns helfen.
Für mich ist das eine Vision für die Zukunft, weil es erst nach dem Tod wirklich erscheint.
Das Reich Gottes kann mitten unter uns erfahrbar werden, wenn man zum Beispiel in Schwierigkeiten steckt und man auf eine glückliche Weise wieder herauskommt.
Oder wenn man selber nicht so gut drauf ist und schlecht zu anderen Menschen ist, dass das Reich Gottes mir hilft, Ruhe zu bewahren.

9. Das Reich Gottes ist für mich, wenn alle auf der Welt glücklich sind und Frieden haben. Deswegen habe ich eine Welt gemalt mit Menschen, die sich die Hand geben und glücklich sind
Für mich ist das eine Vision für die Zukunft, weil ich hoffe, dass es wieder so wird, dass alle Kriege enden und alle sich die Hand geben können.
Das Reich Gottes kann mitten unter uns erfahrbar werden, wenn man nett zueinander ist und nicht streitet oder kämpft.

10. Das Reich Gottes ist für mich ein Ort, an dem jeder willkommen ist, egal welche Hautfarbe, welche Nationalität oder ob man eine Krankheit hat oder nicht.
Jeder soll keine Krankheiten, Behinderungen, ein normales Körpergewicht oder sonst was haben.
Aber genau das macht jeden von uns einzigartig. Jeder ist einzigartig auf seine Art und Weise.
Niemand soll sich deswegen verändern, weil es andere sagen, dass man nicht auf dieser Welt gehört. Ich wünsche, dass jeder auf der Welt so sein darf, wie er sein will. 
Ich stelle es mir so vor, dass es für jeden wie ein Paradies ist und sich jeder wohlfühlt.
Das Reich Gottes wird oft als Vision für die Zukunft betrachtet, weil es eine Vorstellung von einer idealen Welt voller Frieden, Gerechtigkeit und Liebe ist
Es ist eine Hoffnung, dass diese Vision eines Tages Wirklichkeit wird
Das Reich Gottes kann mitten unter uns erfahrbar werden, wenn wir nach den Prinzipien von Liebe, Mitgefühl und Gerechtigkeit leben. Indem wir uns um andere kümmern, ihnen helfen und Frieden fördern. Es geht darum, wie wir miteinander umgehen und wie wir uns für das wohl aller einsetzen.

12. Das Reich Gottes ist für mich wie das Leben. Mal klappt etwas, mal klappt etwas nicht. Ich stelle es mir so vor:
Dass man nach dem Tod vor einem Himmelstor erscheint und hindurchgeht. Das dort die friedlichen Menschen alle barmherzig zueinander sind und ihren Tag genießen und auch immer gute Laune haben.
Das Reich Gottes kann mitten unter uns erfahrbar werden, wenn Wunder passieren und dich ein Schutzengel beschützt hat.
Auch wenn es mal schwierig wird, dass man in manchen Situationen gut rauskommt.

13. Das Reich Gottes ist für mich ein Ort, an dem man sein kann, wie man will.
Ein Ort, an dem man nie alleine ist.
Ich stelle es mir so vor: schön, angenehm, ein Ort, an dem man Glück hat.
Das Reich Gottes kann mitten unter uns erfahrbar werden, wenn man an einem Ort ist, an dem man sich wohlfühlt und geliebt wird.

Ich stelle mir ist so vor, dass man nach dem Tod eine lange Leiter hochklettert und je mehr Sünden man hat, umso länger ist sie.
Für mich ist es eine Vision für das Leben nach dem Tod.
Das Reich Gottes kann mitten unter uns erfahrbar werden beim Konfi und in der Kirche, weil man sich dort damit beschäftigt. 
Jeder ist dort willkommen und hat alles, was er zum Leben braucht.
Die Sonne soll das Licht symbolisieren, damit niemand allein im Dunkeln ist.
Der Regen ist dazu da, damit die Pflanzen wachsen und die Menschen immer etwas zu trinken haben.
Der Baum gibt dem Apfel Halt, so wie Gott den Menschen Halt gibt.
Der Regenbogen mit seinen vielen unterschiedlichen Farben steht für die Vielfalt in Gottes Reich.

Es ist eine Art Hoffnung auf eine bessere Welt.
Das Reich Gottes kann mitten unter uns erfahrbar werden, wenn wir alle unsere Werte des Glaubens öffnen.
Es geht darum, anderen zu helfen und Gottes Liebe in die Welt zu bringen.

Das Reich Gottes könnte mitten unter uns erfahren werden, wenn sich die Menschen auch dementsprechend verhalten würden.
Aber leider ist so ein Ort bisher nur eine Vision von mir, da es momentan noch sehr viele Kriege, viel Ungerechtigkeit und sehr viel Gewalt auf der Welt gibt.
Ich habe auf meinem Bild einen runden Tisch gemalt, auf dem ein großes Laib Brot und 2 Kelche mit Wein und Traubensaft stehen.
Das Brot steht für den Leib Christi und der Traubensaft und der Wein in den Kelchen für das Blut Christi. Ich habe noch unterschiedlich-farbige Menschen gemalt, die auf den Tisch zugehen, weil sie von einer Person, die ich hinter dem Tisch steht, mit ausgebreiteten Armen an den Tisch eingeladen werden – was dafür steht, dass alle Menschen, egal wie unterschiedlich sie sind, im Reich Gottes willkommen sind.

19. Das Reich Gottes ist für mich ein Ort, an dem jeder glücklich ist und gut miteinander umgeht.
Es stellt die Hoffnung auf eine Welt voller Frieden, Gerechtigkeit und Liebe dar.
Für mich ist das eine Vision für die Zukunft, weil die Hoffnung auf diese Zeit wie ein Trost wirkt.
Das Reich Gottes kann mitten unter uns erfahrbar werden, wenn wir viel Liebe, Mitgefühl und Gerechtigkeit zeigen und anderen helfen, wenn sie in Not sind.

20. Das Reich Gottes spürt man hier schon.
In meinem Reich Gottes gibt es keinen Streit.
Alle akzeptieren jeden, wie er ist.
Alle sind miteinander befreundet, jeder soll glücklich sein.
Ich habe oben links im Eck und in der Mitte die 2 Menschen und die 2 Hände auf meine Leinwand gemalt.
Die Erde hat ein rotes Herz um sich, damit jeder sie wertschätzt.
Dies alles habe ich gemalt, damit alle im Reich Gottes glücklich sind.
Und welche Vorstellungen vom Reich Gottes haben Sie? Und wie ist es für Sie spürbar, erfahrbar, lebbar in unserer Welt?
Wir singen weiter vom Reich Gottes mit dem angefangenen Lied:
Lied: Suchet zuerst Gottes Reich (EG 182,4-6+9)
Sterbegedenken
Lied: Von Gott will ich nicht lassen (EG 365,1+3)
Fürbitten (Konfis)
Lieber Gott
Wie schön wäre es, wenn wir den Himmel auf Erden hätten.
Aber oft erleben Menschen eher die Hölle auf Erden.
Wir bitten dich für die Menschen in Kriegsgebieten, dass sie bald Frieden haben.
Immer wieder versuchen Menschen ein Stück Himmel auf Erden erfahrbar zu machen, weil sie wollen, dass wir hier in Frieden zusammenleben können.
Wir bitten dich für die Menschen, die häusliche Gewalt miterleben mussten, dass sie in Freiheit leben können.
Auch im Blick auf unsere eigene Zukunft beschäftigt uns vieles.
So bitten wir dich für eine Familie und dass wir einen sicheren Ort zum Leben haben.
Auch im Blick auf unsere schulische Laufbahn bitten wir dich für die Kinder, die gemobbt werden, dass sie im weiteren Leben Erfolg haben.
Für Menschen, die tiefste Trauer haben oder letztens eine wichtige Person verloren haben, bitten wir dich, dass du den Menschen ihre Fröhlichkeit zurück bringst.
Und gemeinsam beten wir:
Vater unser im Himmel. Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Und der Friede Gottes, der…
Abkündigungen
Lied: Vom Anfang bis zum Ende (NL 205)
Segen
…so segne und behüte euch der lebendige Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist
(Amen, Amen, Amen)
Orgelnachspiel




